{"id":1012,"date":"2018-03-20T06:45:58","date_gmt":"2018-03-20T06:45:58","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1012"},"modified":"2018-06-07T18:01:09","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:09","slug":"vanion-bachlauf-aus-roquefort","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1012","title":{"rendered":"Vanion Bachlauf, aus Roquefort und erster Ritter der Baronie Feuerklinge"},"content":{"rendered":"<h1><a href=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1014\" src=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-156x300.jpg\" alt=\"\" width=\"156\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-156x300.jpg 156w, https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion.jpg 387w\" sizes=\"(max-width: 156px) 100vw, 156px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-R\u00fcstung.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1013\" src=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-R\u00fcstung-160x300.png\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-R\u00fcstung-160x300.png 160w, https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-R\u00fcstung-547x1024.png 547w, https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Vanion-R\u00fcstung.png 654w\" sizes=\"(max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a><\/h1>\n<h1 id=\"allgemeines\" class=\"sectionedit1\">Allgemeines<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Geboren in <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:norodar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:norodar\">Norodar<\/a>, wuchs Vanion auf dem Hof seines Vaters in der N\u00e4he Fanadas auf. Als \u00e4ltester Sohn (mit vier Schwestern, Isabelle, Sophie, Vania und Maren) hatte er das nicht ganz leichte, aber daf\u00fcr sehr ungef\u00e4hrliche und, wie ihm schien, langweilige Leben eines Bauern vor sich. Er sollte dereinst den Hof seines Vaters erben. Schon als Kind spielte er jedoch lieber mit St\u00f6cken Ritter, als sich auf&#8217;s Feld zu stellen. Als er im Alter von 17 Jahren dann einem Spielmann \u00fcber den Weg lief, der ihm auch noch das Angebot machte, an seiner Seite die Welt zu sehen, war der junge Mann nicht l\u00e4nger zu halten. Kurzerhand verlie\u00df er den heimischen Hof und machte sich auf in die weite Welt.<\/p>\n<p>Vanion ist ein aufrechter Kerl, der manchmal ein wenig naiv ist und gerne impulsiv handelt. Er ist jedoch stets drauf bedacht, das seiner Meinung nach Beste f\u00fcr alle zu tun. Kurzum, kein schlechter Mensch, aber auch weit davon entfernt, ein Held wie alle anderen zu sein.<\/p>\n<p>Vanions Mutter ist eine gutm\u00fctige, leicht dickliche Frau namens Sonja. Zum Zeitpunkt der <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:pilgerzug\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:pilgerzug\">Belagerung Engonias<\/a> ist Sonja 37 Jahre alt, zum Zeitpunkt der Geburt ihres einzigen Sohnes war sie 17. Geboren und aufgewachsen war sie in Fanada, wo ihr Vater einer der besser betuchten H\u00e4ndler war. Dieser sorgte daf\u00fcr, dass sie lesen und schreiben lernte, und auch etwas von der Welt sah. \u201eWeltgewandheit ist wichtig, wenn du Menschen etwas verkaufen willst!\u201c, sagte er immer. Am Ende lernte sie in einem Kloster oben in Caldrien, in Blanchefleur, wo sie auch ihren jetzigen Mann kennenlernte. Nach ihrer Hochzeit zogen die beiden zun\u00e4chst nach <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:norodar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:norodar\">Norodar<\/a>, wo auch Vanion zur Welt kam.<\/p>\n<p>Kurz nach Vanions Geburt verstarb Sonjas Vater, doch da er keine anderen Kinder hatte, blieb das Gesch\u00e4ft, dass er aufgebaut hatte, in Sonjas H\u00e4nden. Sonja zog es wieder in ihren Geburtsort, und so ver\u00e4u\u00dferte sie traurig alles, was ihr Vater erwirtschaftet hatte. Von dem Erl\u00f6s leisteten sich Barak und Sonja ein Geh\u00f6ft etwas au\u00dferhalb Fanadas.<\/p>\n<p>Vanions Vater hei\u00dft Barak, ein gro\u00dfer, aufbrausender, vollb\u00e4rtiger Mann, der mit beiden Beinen fest im Leben steht, jedoch in jedem Winter ein wenig heftiger erkrankt. Er hat bereits 52 Winter erlebt, die ersten davon in dem Dorf seiner Eltern in <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:caldrien\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:caldrien\">Caldrien<\/a>. W\u00e4hrend eines Konfliktes zwischen zwei niederen Adligen (La Follye und de Roquefort) zogen Soldaten durch das Dorf. Barak weigert sich stets, \u00fcber die Vorf\u00e4lle zu reden, die ihn zu seinem Umzug nach <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:tangara\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:tangara\">Tangara<\/a>, genauer gesagt nach <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:norodar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:norodar\">Norodar<\/a> bewegten, doch brachte er immer wieder zum Ausdruck, wie sehr er das abgeschiedene Leben dort genoss. Barak bestellte in Norodar ein kleines St\u00fcck Land; als Sonja ihn jedoch nach dem Tod ihres Vaters zum Umzug nach Fanada \u00fcberredete, verkaufte er dieses widerwillig.<\/p>\n<div class=\"wrap_center wrap_round wrap_box plugin_wrap\">\n<p><strong>\u201cWhat is honor compared to a woman&#8217;s love? What is duty against the feel of a newborn son in your arms\u2026 or the memory of a brother&#8217;s smile? Wind and words. Wind and words. We are only human, and the gods have fashioned us for love. That is our great glory, and our great tragedy.\u201d <\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h1 id=\"werdegang\" class=\"sectionedit4\">Werdegang<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<div class=\"wrap_center wrap_round wrap_box plugin_wrap\">\n<p><strong> \u00dcbersicht <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">30. Januar 242 n.J.: Geburt in <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:norodar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:norodar\">Norodar<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Mitte 243 n.J.: Umzug der Bachlaufs nach Fanada<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">249 bis 259 n.J.: als Bauer auf Vaters Hof<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Sommer 259 n.J.: Vanion verschwindet vom Hof mit dem Barden Marius, wird von seinem Vater versto\u00dfen<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Sp\u00e4tsommer 259 bis Mai 260 n.J.: die beiden Tagediebe vagabundieren durch die Welt<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Mai 260 bis April 261 n.J.: Vanion schlie\u00dft sich dem Pilgerzug an, Marius verl\u00e4sst Engonien<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Dezember 261 n.J.: Auss\u00f6hnung mit seinen Eltern<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Fr\u00fchjahr 262 n.J.: Eintritt in den Knappenstand bei Lorainne<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">06. Oktober 262 n.J.: Geburt von Vanions Tochter Jeanne, ein Kind mit einer Dienerin Lorainnes<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_geburt_und_die_fruehen_jahre\" class=\"sectionedit7\">Die Geburt und die fr\u00fchen Jahre<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>242 n.J. bis Sommer 259 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Im Januar 242 n.J. kam Sonja, Vanions Mutter, nieder und gebar ihrem Mann Barak ein gesundes, kr\u00e4ftiges Kind. Die gute Nachricht sorgte f\u00fcr viel Freude, und es schien, als ob die Familie der Bachlaufs in Norodar ein ganz normales Leben f\u00fchren w\u00fcrde, wie so viele andere B\u00fcrger Engoniens auch. Barak besa\u00df ein kleines St\u00fcck Land, das er in seiner Jugend gekauft hatte, und von dessen Erzeugnissen die beiden mit ihrem Sohn lebten.<\/p>\n<p>Nach einem knappen gl\u00fccklichen Jahr in Norodar erreichte die kleine Familie jedoch die Nachricht, dass Sonjas Vater, der vor <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:fanada\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:fanada\">Fanada<\/a> ein gr\u00f6\u00dferes St\u00fcck Land zusammen mit zwei Teilhabern gepachtet und bestellt hatte, verschieden war. Die Familie reiste zur Beerdigung, wo Barak erfuhr, dass die beiden Teilhaber nicht vorhatten, das Land l\u00e4nger zu pachten &#8211; sie waren alt, \u00e4lter noch als Sonjas Vater es gewesen war, und sehnten sich danach, ihren Ruhestand bei ihren Enkeln zu verbringen. So kam es, dass Barak nach langen Diskussionen sich von Sonja \u00fcberzeugen lie\u00df, sein Land in Norodar f\u00fcr einen guten Betrag zu verkaufen und mit diesem Geld den Pachtvertrag ihres Vaters zu \u00fcbernehmen. Sonja sehnte sich schon lange nach einer Gro\u00dfstadt, und Fanada galt als Blume <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:tangara\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:tangara\">Tangaras<\/a> vor dem B\u00fcrgerkrieg.<\/p>\n<p>Sonja lebte sich schnell ein, Barak brauchte etwas l\u00e4nger dazu &#8211; seine caldrische Herkunft lie\u00df ihn steif und kn\u00f6chern gegen\u00fcber der Leichtigkeit und des findigen Pragmatismus&#8216; der Fanader wirken.<\/p>\n<p>Das Leben der Familie verlief weitgehend ereignislos, blo\u00df w\u00fcnschten Vanions Eltern sich weitere Kinder. Doch Naduria stimmte ihrem Wunsch erst zu, als Vanion zehn Jahre alt war &#8211; Sonja schenkte einer Tochter, die nach dem Willen Baraks einen caldrischen Namen, Isabelle, tragen sollte, das Leben. Vanion arbeitete zu diesem Zeitpunkt bereits flei\u00dfig auf den Feldern des Vaters und war auf dem besten Wege, ein lupenreiner tangarianischer Bauer zu werden. Nur zwei Jahre sp\u00e4ter sollte Naduria nochmal ihr L\u00e4cheln auf die Familie werfen, als Sophie wohlbehalten den Scho\u00df ihrer Mutter verlie\u00df.<\/p>\n<p>Mit zw\u00f6lf kam Vanion in das Alter, in dem kleine Jungs oft zu unangenehmen Zeitgenossen werden. Je \u00e4lter er wurde, desto \u00f6fter fluchte er \u00fcber die scheinbar eint\u00f6nige Arbeit, mit vierzehn begann er, in den schlechteren Spelunken Fanadas hinter dem R\u00fccken der M\u00e4nner und Frauen Geschichten aufzuschnappen \u00fcber Abenteurer, die lauter aufregende Sachen erlebten. Dem naiven Jungen d\u00e4mmerte nicht, dass diese Geschichten oft nur erfunden oder \u00fcbertrieben waren. Im Alter von 16 Jahren lernte Vanion den jungen Barden und Lavinia-Novizen Marius kennen, der sich zu dieser Zeit l\u00e4nger in Fanada aufhielt. Er lauschte mit leuchtenden Augen den Geschichten, die dieser erz\u00e4hlte, \u00fcber Jeldrik, \u00fcber Konar, \u00fcber Helden, Schurken, Maiden und Freibeuter. Auch so manche Ballade, manches Heldenlied aus Marius&#8216; Mund kam bald auch \u00fcber Vanions Lippen, immer \u00f6fter summte er Melodien dieser Lieder auf den Feldern.<\/p>\n<p>Als Marius dann nochmals nach Fanada kam (Vanion war mittlerweile 17), beschloss Vanion kurzerhand, mit ihm abzureisen &#8211; er bot sich ihm als Leibw\u00e4chter und Ausrufer an. Vanion ahnte nicht, dass Marius eher schmunzelte, als der junge Mann von \u201eLeibw\u00e4chterei\u201c sprach, jedoch schien Marius einen stimmgewaltigen und eloquenten Ausrufer zu brauchen &#8211; wenn Vanion dabei war und ihn vorher anpries, verdiente er deutlich mehr M\u00fcnzen als ohne ihn.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"der_aufbruch_vom_hof_und_der_streit_mit_seinem_vater\" class=\"sectionedit8\">Der Aufbruch vom Hof und der Streit mit seinem Vater<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>August 259 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Als Marius Vanion angestellt hatte, beeilte sich der Junge noch am selben Abend, einen Beutel mit den n\u00f6tigsten Sachen einzupacken. Am Morgen dann, als er sich noch vor der Sonne davon stehlen wollte, stie\u00df er in der Speisekammer gegen ein Regal &#8211; die Ger\u00e4usche weckten seinen Vater und seine Mutter auf.<\/p>\n<p>Es kam zu einem lautstarken Streit. Barak konnte nicht fassen, von was Vanion da faselte &#8211; \u201edie Welt sehen\u201c, \u201enicht hier versauern\u201c, \u201eein Held werden\u201c, \u201eGutes tun\u201c, all sowas waren nicht gerade einwandfreie Zukunftspl\u00e4ne, die ein Vater wie Barak h\u00f6ren wollte.<\/p>\n<p>Vanion hatte jedoch vor allem eines von seinem Vater geerbt: seine Sturheit.<\/p>\n<p>Vater und Sohn schrieen einander immer lauter an, bis Barak schlie\u00dflich nur noch br\u00fcllte: \u201eDann verschwinde! Verschwinde mit deinem Spielmann, aber wag es nie, nie wieder, hierher zur\u00fcckzukommen! Nichtmal angekrochen sollst du kommen! Du bist nicht l\u00e4nger mein Sohn; mein Sohn w\u00fcrde mich niemals so entt\u00e4uschen!\u201c Sonja wollte sich an Barak, der in der T\u00fcr stand, vorbeidr\u00e4ngen, um Vanion aufzuhalten, doch Barak packte ihr Kleid und zog sie mit einem Ruck zur\u00fcck. Wutschnaubend fuhr er sie an: \u201eLass ihn! Lass ihn laufen, diesen Nichtsnutz!\u201c Als sie unter Tr\u00e4nen versuchte, sich von ihrem Mann zu l\u00f6sen, schlug Barak ihr ins Gesicht und stie\u00df sie hinter sich zu Boden. Vanion sah aus n\u00e4chster N\u00e4he, wie seine Mutter fiel, er sah, dass ihre Nase blutete &#8211; doch er unternahm nichts.<\/p>\n<p>Er drehte sich um und rannte.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_vagabundenzeit\" class=\"sectionedit9\">Die Vagabundenzeit<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>Sp\u00e4tsommer 259 bis Mai 260 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Als Vanion aufgel\u00f6st die Kneipe erreichte, in der er sich mit Marius treffen wollte, nickte ihm dieser nur kurz zu. Marius schien nicht zu interessieren, wie der Abschied verlaufen war, und Vanion traute sich nicht, die Schande seiner Flucht einzugestehen. So stiegen die beiden auf ihre Pferde und verlie\u00dfen Fanada.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr dachte Vanion kaum an seine Eltern. Er war mit \u00dcberleben besch\u00e4ftigt. Das Vagabundenleben bot keine dieser romantischen Annehmlichkeiten, die Vanion erwartet hatte. Viel zu oft endeten Abende in Pr\u00fcgeleien in heruntergekommenen Spelunken, manchmal auch in einem schlammigen Graben, in dem er neben Marius und ein paar Flaschen billigem Wein aufwachte. Vanion lie\u00df sich zu Diebstahl herab, ein Kupferst\u00fcck galt ihm bald mehr als das k\u00f6rperliche Wohl seines Gegen\u00fcbers. Er trank, spielte, gewann, trank, spielte, verlor, schlug sich. Seine Kleidung, die er vom Hof mitgenommen hatte, war bald rissig und schmutzstarrend, immer \u00f6fter verdingte Vanion sich nun auch als Schl\u00e4ger.<\/p>\n<p>Marius trank ebenso wie Vanion, doch war dem Barden klar, wo seine Grenzen waren. Er schlug sich nie, immer, wenn es brenzlig wurde, griff er auf Bardenmagie oder auch einfach auf seine Gewaltfreiheit zur\u00fcck, die aus seiner Berufung als Novize der Lavinia resultierte. Marius nahm sich dem jungen Mann an und versuchte, ihm Ideale Lavinias zu vermitteln. Er schien zu sehen, dass Vanion abst\u00fcrzte. Schlussendlich zogen die beiden zur\u00fcck nach Engonien.<\/p>\n<p>Nach einigen Touren durch D\u00f6rfer und kleinere St\u00e4dte verlangte es Marius, seine Ordensschwester, Novizin Rania, wiederzusehen. Auf ging es also, die Reise nach Ahrnburg begann.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"der_pilgerzug\" class=\"sectionedit10\">Der Pilgerzug<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>Mai 260 bis April 261 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Im Mai 260 n.J. erreichten die beiden Ahrnburg, einen Tag, nachdem die Stadt in die H\u00e4nde des Widerstandes gefallen war. Vanion und Marius beschlossen, sich dem Pilgerzug anzuschlie\u00dfen. Vanion schwor, so wie andere auch, nachtr\u00e4glich den Feuerschwur &#8211; Marius nicht. Zum ersten Mal begab es sich, dass Vanion mit einem Kurzschwert in der Hand anstatt wie sonst mit F\u00e4usten oder Kn\u00fcppeln k\u00e4mpfen sollte &#8211; doch im wilden Handgemenge, in der Un\u00fcbersichtlichkeit des Gemetzels stellte sich gerade diese Erfahrung als \u00fcberlebenswichtig heraus. Vanion \u00fcberlebte die ersten Gepl\u00e4nkel mehr durch Gl\u00fcck als durch irgendetwas anderes, wurde jedoch bald f\u00fcr die h\u00f6heren Offiziere wichtig, als sich herausstellte, dass er lesen und auch schreiben konnte.<\/p>\n<p>Oft wurde er f\u00fcr Boteng\u00e4nge zwischen den Getreuen Simons und anderen Anf\u00fchrern eingesetzt. Im weiteren Verlauf der K\u00e4mpfe gelang es Vanion, sich dem Banner der Sturmrufer anzuschlie\u00dfen. Diese M\u00e4nner, einfache Soldaten, manche nicht \u00e4lter als Vanion, wurden zu den ersten wirklichen Freunden des jungen Mannes.<\/p>\n<p>Diese Freunde sollten jedoch nicht lange an Vanions Seite bleiben. W\u00e4hrend der unseligen Ereignisse im Dorf <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:forschungsbericht_tiefensee\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:forschungsbericht_tiefensee\">Tiefensee<\/a> verschwanden sie im Wald und kehrten als Wiederg\u00e4nger Szivars zur\u00fcck. Die tapferen M\u00e4nner und Frauen wurden allesamt abgeschlachtet.<\/p>\n<p>Diese Ereignisse f\u00fchrten dazu, dass Marius den Pilgerzug verlie\u00df und die Freundschaft der beiden zerbrach. Vanion sah sich und Marius nach all den Toten nur um so mehr in der Pflicht, Engonien von der Faust Konars und dem Joch Szivars zu befreien &#8211; Marius&#8216; Weggang war in Vanions Augen nichts anderes als eine tumbe, feige Flucht, ganz \u00e4hnlich der Flucht Vanions vor seinem Vater.<\/p>\n<p>Schlussendlich wurde Vanion nun den M\u00e4nnern Simons unterstellt, als Bote und Verbindungsmann zu anderen Abteilungen des Pilgerzuges, die von nicht-adeligen M\u00e4nnern befehligt wurden. Deswegen und aufgrund Vanions Gl\u00fcck und Kampfesmut in anderen Schlachten und Scharm\u00fctzeln kam es dazu, dass Vanion dem kleinen Sto\u00dftrupp Simons zugeteilt wurde, der <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:pilgerzug\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:pilgerzug\">ein Akademiegeb\u00e4ude vor Engonia einnehmen sollte<\/a> &#8211; die anderen Mitglieder dieses Zuges hatte Vanion auf die eine oder andere Art und Weise, im Besonderen aber in Tiefensee, kennengelernt.<\/p>\n<p>Vanion k\u00e4mpfte wacker dort, aus manchem Kampf musste er sich verwundet zur\u00fcckziehen, andere K\u00e4mpfe gewann der Mann, der in einer alten, unzusammenpassenden R\u00fcstung mit einem schartigen Langschwert k\u00e4mpfte, jedoch mit Bravour. Schlussendlich streckte ihn ein Ritter des Lupus nieder, nur mit Gl\u00fcck gelang es einem Heiler namens <a class=\"wikilink2\" title=\"luthor\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=luthor\" rel=\"nofollow\">Luthor Kaeen<\/a>, Vanions in St\u00fccke gehauenes Bein zu versorgen. Vanion graut es noch heute vor Luthors erster Reaktion, als er an Vanion vorbeieilte: \u201eDer ist hin. Der n\u00e4chste!\u201c<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_aufnahme_in_den_knappenstand\" class=\"sectionedit11\">Die Aufnahme in den Knappenstand<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>April 261 n.J. bis Herbst 262 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Noch am Abend der Schlacht um Engonia wurde <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:lorainne_de_la_follye_des_joux\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:lorainne_de_la_follye_des_joux\">Lorainne de la Follye des Joux<\/a>, die Knappin des Ritters Simon de Bourvis, zum Ritter geschlagen. Sofort folgte der Fehdehandschuh Simons, da Lorainne sich vor langer Zeit mit unlauteren Mittel in den Knappenstand geschlichen hatte. Vanion wurde Zeuge dieser Szene, und er sp\u00fcrte in sich den Wunsch, auch ein Ritter zu werden. Ein wahrer Ritter, einer, wie er Gegenstand von Marius&#8216; Geschichten war, an die der junge Mann nicht mehr zu glauben bereit war. Doch diesen Geschichten galt es, Glaubw\u00fcrdigkeit zu verschaffen, und Vanion war fest entschlossen, dies zu tun.<\/p>\n<p>In der Schlacht k\u00e4mpfte Vanion wacker, als Engonia fiel, bem\u00fchte er sich, Racheakte der Widerst\u00e4ndler an den Truppen und Milizen des Lupus zu verhindern. Jeder sich ergebende Mann sollte leben, nicht sterben, war die ausgegebene Parole. Doch nicht jeder Pilgerz\u00fcgler sann auf Frieden. Mancher sann auf Rache. Doch mancher Mann, der aufgegeben hatte, sollte sein Leben dem verletzten, blut\u00fcberstr\u00f6mten Vanion verdanken. Irgendwann jedoch wurde es auch f\u00fcr Vanion zuviel &#8211; mit dem Brandgeruch der Zerst\u00f6rung in der Nase, Blutgeschmack im Mund und einem beschmutzten, blut\u00fcberstr\u00f6mten Gesicht, das von hellen Streifen von salzigen Tr\u00e4nen durchsetzt war, brach der Junge zusammen. Erst am n\u00e4chsten Tag wachte er im Feldlazarett der M\u00e4nner Bourvis&#8216; wieder auf.<\/p>\n<p>Ein Jahr und einen Monat nach der Schlacht kam es in Brega zur Feier der einj\u00e4hrigen Befreiung der Stadt. Dort beschloss Vanion, Lorainne um die Aufnahme in den Knappenstand zu bitten. Sofort gab es Einw\u00e4nde, Vanion war nicht von Stand, nie gewesen. Man einigte sich schlie\u00dflich auf ein G\u00f6tterurteil im Namen Alamars.<\/p>\n<p>Die Heilige Queste Vanions sollte sein, die Gebeine einer verstorbenen Flamina Alamars, Dame Agathe von Steinbach, zu finden und wieder in die Arme der Priesterschaft des Gottes zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Anderthalb lange Jahre dauerte es, bis Vanion diese Queste unter Aufbietung aller Kr\u00e4fte und so manches Mal unter Lebensgefahr erf\u00fcllen konnte &#8211; doch schlussendlich gelang es. Im Herbst 262 n.J. war es soweit: Vanion wurde offiziell mit dem Segen Alamars, ausgesprochen durch <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:damian\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:damian\">Flamen Magnus Alamariani Damian<\/a>, in den Knappenstand als Knappe der Chevali\u00e9re Lorainne de la Follye des Joux aufgenommen.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_aussoehnung_mit_seinem_vater\" class=\"sectionedit12\">Die Auss\u00f6hnung mit seinem Vater<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>Dezember 261 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Auf Befehl Lorainnes, der er zwar noch nicht als Knappe, aber als etwas durchaus vergleichbares diente, kehrte Vanion endlich nach Fanada zur\u00fcck. In einem <a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4251.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4251.0.html\" rel=\"nofollow\"> bewegenden Wiedersehen<\/a> mit seinen Eltern vers\u00f6hnten sich Vater und Sohn. Dort erst erfuhr Vanion, dass er eine weitere Schwester bekommen hatte &#8211; Vania mit Namen.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchjahr 262 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Wie so manch anderer, war Vanion auf einem der Grenzfeste Zeuge des unseligen Duells zwischen Herrn Simon und der Dame Lorainne geworden. Simon hatte den Kampf verloren, doch war er nicht tot. Sein Herz schlug, mal kr\u00e4ftiger, meist schw\u00e4cher, doch erwachte er nicht aus der Ohnmacht, die ihn nach dem Schwerthieb Lorainnes umfasst hielt. So beschloss nach fast einem Jahr, das Simon schlafend, ohne die geringste Ver\u00e4nderung, niedergelegen hatte, eine kleine Gruppe aus Freunden, Simon zu erwecken. Mit aufw\u00e4ndiger Magie, mit Gebeten, mit einem Ritual gelangte die Gruppe, darunter auch Vanion, in Simons Vergangenheit. Simon wachte nicht auf, weil die Geister der Vergangenheit keine Ruhe gaben. Ein innerer Widerstreit tobte, zwischen dem Tod, der Ruhe und Frieden und auch die Umarmung einer l\u00e4ngst verstorbenen Liebe versprach, und dem Leben, mit all seinen l\u00e4stigen Verpflichtungen, mit allen Loyalit\u00e4ten, mit allen Konsequenzen.<\/p>\n<p>So kam es, dass ein jeder der Freunde Simons bald hier, bald dort versuchte, die verschiedensten Erlebnisse Simons nochmal zu erleben, und endlich half man Simon, mit so mancher Vergangenheit abzuschlie\u00dfen. Vanion fiel dabei, wohl durch die F\u00fcgung Lavinias, die Aufgabe zu, sich von Simons verstorbener Frau, Laura, zu verabschieden, und sie und ihr totes Kind ein f\u00fcr alle Mal los zu lassen. Nur unter Tr\u00e4nen gelang es dem Knappen, diese T\u00fcre zu schlie\u00dfen, und als Simon verabschiedete er sich von ihr. &#8218;Ich liebe dich!&#8216; waren die letzten Worte, die Laura h\u00f6ren sollte.<\/p>\n<p>Dieses Ereignis pr\u00e4gt Vanion noch heute.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"uebungsjahre\" class=\"sectionedit13\">\u00dcbungsjahre<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>262 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Aufnahme in den Knappenstand und einigen weiteren Ereignissen, bei denen Vanion sich nicht gerade durch Klugheit auszeichnete, wurde Vanion von Lorainne in ein kleines Dorf namens Schlagbaum geschickt. Dort verbrachte er den gr\u00f6\u00dften Teil des Jahres mit Jacques, einem Diener Lorainnes, um die Ausbildung als Knappe zu beginnen.<\/p>\n<p>Die Jahre werden dem jungen Mann wohl noch viel bringen, manch Gutes, manch Schlechtes.<\/p>\n<p><strong>Ende 262 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Da Vanion kein Heiliger und auch kein Eunuch war, kam es zur Geburt seiner Tochter. In Anbetracht der caldrischen Herkunft seines Vaters und auch mit dem Gedanken an Lorainne nannte er es Jeanne. Die Mutter war eine einfache Magd aus Schlagbaum, mit Namen Maria. Alle riefen sie nur Marie, eine h\u00fcbsche, dunkelhaarige Frau von 23 Jahren. Vanion beschloss, sie auf seinen Reisen mit sich zu nehmen, zumindest bis La Follye, wo sie beh\u00fctet ihre Tochter gro\u00dfziehen konnte.<\/p>\n<p><strong>263 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Kurz vor der anstehenden Hochzeit Lorainnes begab es sich, dass Vanion einen Jeldriken namens Konrad von Hirschsprung kennen lernte. Was anf\u00e4nglich als sch\u00f6ner Abend bei einem Bier in einer Kneipe begann, endete blutig. <a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4459.msg114972.html#msg114972\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4459.msg114972.html#msg114972\" rel=\"nofollow\">Hier<\/a> kann der geneigte Leser die Ereignisse des Abends erfahren, als w\u00e4re es gerade erst passiert.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_suche_nach_lorainneder_beginn\" class=\"sectionedit14\">Die Suche nach Lorainne: Der Beginn<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>263 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Es hatte sich im letzten Jahr ergeben, dass Lorainne de la Follye des Joux einen gewissen Savaric de Roquefort heiraten solle. Die Roqueforts und die Follyes waren Familien, die seit Generationen im Streit lagen &#8211; dieser Streit sollte nun ein f\u00fcr allemal beigelegt werden. Auch der lange schwelende Konflikt um das Lehen La Follye, das eigentlich Lorainne zustand, sollte gekl\u00e4rt werden &#8211; seit Lorainnes Vater des Verrats beschuldigt und aufgekn\u00fcpft wurde, wurde das Lehen von den Roqueforts, insbesondere eben durch Savaric, verwaltet.<\/p>\n<p>Auf der Reise zu der Hochzeit durch den For\u00eat d&#8217;Artroux in Firngard wurde Lorainnes Tross jedoch \u00fcberfallen und sie selbst entf\u00fchrt. Vanion, der mittlerweile in Lorainnes Pl\u00e4ne betreffend dieser Hochzeit eingeweiht war, entschloss sich, die Suche vor Ort den M\u00e4nnern Roqueforts, Blanchefleurs und Marnois&#8216; zu \u00fcberlassen. Er konnte kaum Caldrisch sprechen und kannte dort oben in Firngard einfach niemanden, sodass es ihm das Sinnvollste erschien, Freunde aufzutreiben, die ihm helfen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Sein Weg f\u00fchrte ihn also nach Uld, wo eine Feierlichkeit stattfand, die von M\u00e4nnern und Frauen aus ganz Engonien (und weiter her..) besucht wurde. Doch kehrte er zun\u00e4chst in das Lavinia-Kloster in Blanchefleur zur\u00fcck, in welchem sich Lorainne auf die Hochzeit vorbereitet hatte, in der Hoffnung auf gewisse Dokumente, die Lorainne dort hinterlegt hatte. F\u00fcndig wurde er jedoch nicht: ob nun Zufall, Unfall oder schlimme Tat, die Bibliothek war weitestgehend einem Feuer zum Opfer gefallen. Auch Marie, die Mutter von Vanions neugeborener Tochter (nur eine Liaison, keine Liebe), war in der Bibliothek umgekommen: ein verkohlter Balken, der nicht l\u00e4nger dem Brand standhielt, erschlug sie, als sie versuchte, einer Ordenschwester zu helfen.<\/p>\n<p>Hilflos im wahrsten Sinne des Wortes vor den Tr\u00fcmmern seiner Hoffnung stehend, schwor der Knappe verbittert, alles daran zu setzen, Lorainne zu finden &#8211; oder ihre Leiche zu bergen. Erf\u00fcllt von tr\u00fcben Gedanken und voll von Hilflosigkeit angesichts der Situation, beschloss Vanion, nach Uld zu reisen. Er brauchte nun die Hilfe von Freunden.<\/p>\n<p>Als Vanion in Uld ankam, musste er feststellen, dass ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt worden war. 20 gute Kupferst\u00fccke sollte derjenige erhalten, der den Knappen der tangarischen Gerichtsbarkeit auslieferte. Die Vorw\u00fcrfe lauteten Mord, Raub und Leichensch\u00e4ndung an einem Jeldriken. Tats\u00e4chlich hatte Vanion (s.o.) diesen Jeldriken get\u00f6tet, jedoch in einem ehrenhaften Duell &#8211; und tats\u00e4chlich hatte er die Leiche auch ordentlich begraben, den Wappenrock des Jeldriken sogar in Engonia dem Jeldriksorden \u00fcbergeben. Es gelang Vanion an jenem Abend nur knapp, einem w\u00fctenden Mob zu entkommen &#8211; als er schlie\u00dflich Schutz bei den Valkensteinern suchte, kamen diese ob der zahlenm\u00e4\u00dfig deutlich \u00fcberlegenen Stadtwache Ulds nicht daran vorbei, eine Kaution in H\u00f6he von sage und schreibe 500 Silberst\u00fccken f\u00fcr Vanions Kopf zu hinterlegen.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_suche_nach_lorainneder_arden_und_der_prozess\" class=\"sectionedit15\">Die Suche nach Lorainne: Der Arden und der Prozess<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>Fr\u00fchling, Sommer 263 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fest von Licht und Schatten in Uld und den damit einhergehenden Ereignissen verfolgte Vanion die Spur seiner Rittermutter bis in den Arden hinein. Er schloss sich einer wagemutigen Expedition, bestehend aus einigen Abenteurern und einigen seiner alten Freunde, an und betrat den Arden. Unselige Ereignisse zwangen den Knappen dazu, zwei Menschen zu t\u00f6ten, seit dem Ende des Bruderkrieges die ersten Opfer von Vanions Axt. Jeder Ansatz einer Suche nach Lorainne wurde jedoch unterbrochen &#8211; vielmehr galt es alsbald, Leib und Leben zu verteidigen, als ein m\u00e4chtiger Szivarsdiener die Expedition hart bedr\u00e4ngte. In einem der Gefechte im Arden wurde Vanion auf den Tod verwundet, nur dank der Hilfe Jelenas und dem wohlmeinenden Willen Lavinias \u00fcberlebte er. Nichtsdestotrotz, die Schwere der Verwundung bedeutete das Ende der Suche im Arden f\u00fcr den Knappen. Auf seltsamem Wege gelangte jedoch ein G\u00fcrtelbanner aus gutem, festem Leinen in die H\u00e4nde Vanions, verziert mit den Symbolen der G\u00f6tter und des Pilgerzuges, und g\u00e4nzlich zweifelsfrei vormals in Lorainnes Besitz. Nun galt es, einen f\u00e4higen Magier zu finden, der die Spuren, die an diesem St\u00fcck Stoff haften mochten, zu finden und zu verfolgen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend also Vanion die magischen Dinge den Magiern, sprich Gorix Feuerklinge von der Ayd&#8217;Owl zu Fanada, \u00fcberlie\u00df, eilte er selbst nach seiner vollst\u00e4ndigen Genesung nach Uld. Eine Dreimonatsfrist war alles, was er bekommen hatte, und er durfte die Valkensteiner und all die Freunde, die ihm vertrauen, nicht im entt\u00e4uschen. Um es kurz zu machen und den Leser nicht mit Details zu erm\u00fcden: Vanion wurde freigesprochen, nach z\u00e4her Verhandlung. Der geneigte und interessierte Jurist m\u00f6ge den genauen Prozesshergang <a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4904.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4904.0.html\" rel=\"nofollow\">hier evaluieren k\u00f6nnen<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_suche_nach_lorainnedas_ende\" class=\"sectionedit16\">Die Suche nach Lorainne: Das Ende<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>Sommer bis Herbst 263 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem Vanion und seine Helfer so manch anderer Spur nachgegangen waren, f\u00fchrte einer ihrer letzter Anhaltspunkte wieder zur\u00fcck in den For\u00eat d&#8217;Artroux. Ob Zufall oder nicht, Savaric de Roquefort hatte ein weiteres Mal gutes Gold aus seinen Schatzkammern geholt, um einen Gro\u00dfteil, wenn nicht gar alle der S\u00f6ldner, die an dem Abend, als Lorainne entf\u00fchrt wurde, nach ihr suchten, nochmals in den For\u00eat d&#8217;Artroux zu schicken.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Geschehnisse in diesem unseligen Wald stie\u00df der S\u00f6ldnertrupp auf Szivarspaktierer und Gesindel. M\u00e4nner Roqueforts fielen ihnen in den R\u00fccken (so die Vermutung, einen Beweis, wer diese M\u00e4nner waren, gab es nicht), doch schlug man sich wacker. Die Hinweise auf ein Kult-Ritual, in dessen Rahmen Lorainne als Opfer dargebracht werden sollte, verdichteten sich immer weiter, und je weiter der Tag fort schritt, desto schneller schwand die Hoffnung. Und doch &#8211; schlussendlich stie\u00df die m\u00fcde Truppe, schon zerschlagen von vorherigen K\u00e4mpfen, ausgelaugt von der Hitze des Tages, in der Stunde des Sonnenunterganges auf einen H\u00fcgel. Von oben h\u00f6rte man Keifen, Sabbern, Grunzen &#8211; und auch den hellen, lauten Schrei einer sich in Qualen windenden Frau. Nun war kein Halten mehr, weder f\u00fcr Vanion noch f\u00fcr irgendjemanden sonst. Im Sturm wurde der H\u00fcgel erklommen, Schwert schlug auf Schild, Streitkolben auf Knochen, blanke F\u00e4uste auf Kultistenfleisch. Faulige, gelbe Z\u00e4hne gruben sich in ungesch\u00fctzte Stellen, selbst vermeintlich erschlagene Kultisten trieben die St\u00fcmpfe ihrer abgeschlagenen H\u00e4nde noch in die Kniekehlen der Helden. Lorainne lag inmitten des Chaos&#8216; auf dem Boden, eine Dienerin Szivars mit dem Messer in der Hand \u00fcber ihr. Als Vanion versuchte, sich seinen Weg zu ihr zu erstreiten, wurde er von der schieren Anzahl Kultisten \u00fcberw\u00e4ltigt &#8211; doch reichte die Bresche in den Reihen, die er f\u00fcr den Bruchteil eines Momentes ge\u00f6ffnet hatte aus, dass andere, Freunde, Vertraute, zu Lorainne st\u00fcrmen konnten. Zumindest f\u00fcr den Moment war die Ritterin gerettet &#8211; doch Welle um Welle der Kreaturen des T\u00e4uschers brannte heran. Und in dem Moment, als alles verloren schien, kam ER. Mit der Sonne im R\u00fccken, einen Hang hinabreitend, fuhr der Ritter des Gr\u00fcnen Waldes wie ein Blitz in trockenes Laub. Er und seine M\u00e4nner k\u00e4mpften mit Schwert, Pfeil und Axt, und endlich, endlich ergriff das feige Szivarspakt die Flucht.<\/p>\n<p>Vanion selbst hatte im eigenen Blut am Boden gelegen, als der Ritter kam, und sein Ende vor sich gehabt. Tr\u00e4nen der Freude f\u00fcllten die Augen des Knappen, als er sah, dass Lorainne lebte! Als er diese fort wischte, sah er, dass der Gr\u00fcne Ritter sich \u00fcber seine Rittermutter beugte und ihr z\u00e4rtlich \u00fcber die Haare strich, mit einer Sanftheit, wie sie ihresgleichen suchte. Die Gr\u00fcnen M\u00e4nner hatten stets ihre Gesichter verh\u00fcllt, wann immer sie aufgetaucht waren &#8211; doch das gr\u00fcne Leinentuch, dass die Z\u00fcge des Ritters bedeckte, war in der Hitze des Kampfes verrutscht. Wie Schuppen fiel es Vanion von den Augen: vor ihm stand niemand anderes als Jules de la Follye &#8211; Lorainnes tot geglaubter, als Verr\u00e4ter an der K\u00f6nigin verurteilter Vater.<\/p>\n<p>Noch im Moment des Erkennens sah Jules den Knappen jedoch scharf an. \u201eEgal, wen du zu sehen glaubst &#8211; behalte es f\u00fcr dich.\u201c Und daran hielt sich Vanion. Noch bevor der Tag ganz rum war, machte man sich auf den Weg. Lorainne war nicht wieder zu erkennen &#8211; nur zwei Worte sprach sie noch: \u201eIch will\u201c. Und so beschloss man, sie zu verstecken und zu verbreiten, dass sie tot war, bis ein Weg gefunden sei, sie zu retten.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchjahr 264 n.J.<\/strong><\/p>\n<p>Oft belog Vanion seine Freunde. Es tat ihm in der Seele weh, zu sehen, wie manche von ihnen ob der schlimmen Unwahrheit in Tr\u00e4nen ausbrachen. Andere Gesichter verh\u00e4rteten sich in Zorn und Hass und Rachsucht, und wieder andere schienen doch zu ahnen, dass mehr in Vanions Worten steckte als nur der Tod. Und endlich, endlich war es soweit: ein Weg schien gefunden, Lorainne zu heilen, zu retten. Ysander, ein Novize der heiligen G\u00f6ttin Elja, hatte Schriften studiert, B\u00fccher gew\u00e4lzt und manche Stunde in trockenem Papierstaub verbracht, um schlie\u00dflich und endlich genug Wissen zusammenzutragen, um einen ersten und letzten Versuch zu wagen. Als Jules de Follye davon erfuhr, sprach er: \u201eRettet sie. Und so es fehlschl\u00e4gt, t\u00f6tet sie.\u201c Denn das Schicksal seiner Tochter ging ihm nah, und ein seelenloses Ding zu sein, dass w\u00fcnschte der Herr Ritter seinem \u00e4rgsten Feinde nicht.<\/p>\n<p>Und so sammelte man sich. Still, heimlich schickte Vanion Boten durch das Land, um hohe wie niedere Herren und Damen zu informieren. An einem Fr\u00fchlingstage, in einem Kloster des Alamar, sollte es geschehen &#8211; und es geschah. Viel mag dar\u00fcber zu berichten sein, was an diesem Abend vorfiel. Noch viel mehr sollte man singen von der Tapferkeit, dem Heldenmut, der Liebe und dem Hass, der in jener Nacht Fr\u00fcchte trug. Doch was dort geschah, das w\u00fcrde Vanion nicht teilen. Nur die, die ihm gefolgt waren, die, die sich gegenseitig in die tiefsten Abgr\u00fcnde ihrer Seele geschaut hatten, nur die sollten wissen, was genau geschehen war.<\/p>\n<p>Doch &#8211; am Ende des Tages &#8211; war es geschafft. Lorainne de La Follye des Joux war am Leben &#8211; und geheilt. Doch schrecklich war der Preis! Jules de Follye, \u00fcber Jahrzehnte totgeglaubt, lag in seinem Blute &#8211; und kein Mummenschanz konnte verhindern, dass sein Leben langsam aus ihm heraussickerte. Ach und Weh, die Brut Szivars war \u00fcber das Kloster hergefallen, nach Blut und Schmerz d\u00fcrstend. Und so fand Vanion seine Chevali\u00e8re, als er blut\u00fcberstr\u00f6mt die Leiche ihres Vaters verteidigte: kniend, und weinend, und trauernd.<\/p>\n<p>\u201eWehe dem, der dies \u00fcber La Follye brachte! Wehe, Savaric de Roquefort!\u201c Dies schwor ein jeder an diesem Abend. Einzig Vanion sa\u00df irgendwann in seiner Kammer und gr\u00fcbelte &#8211; denn auch er hatte etwas erfahren.<\/p>\n<p><strong>265 n.J. Der Fall und das Ende<\/strong><\/p>\n<p>Vanion Bachlauf. So hatte er gehei\u00dfen, sein ganzes Leben lang. Vanion Bachlauf, der Bauer aus Fanada. Doch das war er nicht mehr. Lorainne hatte etwas erfahren, was Vanions Leben ver\u00e4ndert hatte.<\/p>\n<p>Der alte Roquefort, der Vater Savarics, hatte nur einen legitimen Sohn gehabt. Doch dieser starb fr\u00fch bei einem Reitunfall. So legitimierte der alte Roquefort seine beiden Bastards\u00f6hne: Baraque de Roquefort und Savaric de Roquefort. Baraque, der \u00c4ltere, war jedoch nicht mehr aufzufinden. Was die M\u00e4nner aus Roquefort vermutet hatten, hatte sich bewahrheitet: der Baraque de Roquefort hatte eine Frau aus Tangara geheiratet und war dorthin gezogen. Er nannte sich &#8211; Bachlauf.<\/p>\n<p>Vanion war ein Roquefort. Der Sohn des \u00e4lteren Bruders von Savaric de Roquefort. Und als solcher sollte er seinen eigenen Onkel t\u00f6ten? Nein. Das w\u00fcrde er nicht tun. Und so verlie\u00df Vanion die Dienste von Lorainne de La Follye des Joux, er stie\u00df den Knappeneid von sich, er schlug alles, was er bisher erreicht hatte, in den Wind.<\/p>\n<p>Nur, um wenige Monate sp\u00e4ter doch zur\u00fcckzukehren. Die Hochzeit zwischen Savaric und Lorainne sollte stattfinden, und w\u00e4hrend dieser Hochzeit zeigte Savaric sein wahres Gesicht. Er stie\u00df Lorainne einen Dolch in den K\u00f6rper. Und Vanion, der nah dabei stand &#8211; zog den Dolch aus Lorainnes K\u00f6rper und durchschnitt die Kehle seines Onkels.<\/p>\n<p>Und so endet die Geschichte von Vanion de Roquefort.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"appendix\" class=\"sectionedit17\">Appendix<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><strong>Sommer bis Herbst 262 n.J.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4459.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4459.0.html\" rel=\"nofollow\">Schlagbaum &#8211; Episoden aus dem Hinterland<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4786.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,4786.0.html\" rel=\"nofollow\">Schlagbaum &#8211; Felix&#8216; Nachforschungen<\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fr\u00fchjahr 265 n.J.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5564.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5564.0.html\" rel=\"nofollow\">Im Lager des gr\u00fcnen Ritters im For\u00eat d&#8217;Artroux &#8211; nach dem Sch\u00fctzentunier<\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Sommer 265 n.J.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5628.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5628.0.html\" rel=\"nofollow\">Auf der Reise von Haubach nach Caldrien &#8211; Geschehnisse<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5706.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5706.0.html\" rel=\"nofollow\">Im K\u00f6nigreich Westmynd &#8211; der Tag nach Silas&#8216; Tod<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5717.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5717.0.html\" rel=\"nofollow\">Irgendwo in Caldrien &#8211; der Bruch des Knappeneides<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5721.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5721.0.html\" rel=\"nofollow\">Auf dem Hof bei Fanada &#8211; Yoriks Einw\u00e4nde<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5766.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5766.0.html\" rel=\"nofollow\">Bei Norodar &#8211; eine kurze Reiseepisode und das Treffen mit Finlay<\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Herbst 265 n.J.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5819.0.html\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5819.0.html\" rel=\"nofollow\">Auf La Follye &#8211; Der Tag nach dem Ende<\/a><\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\"><a class=\"urlextern\" title=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5816.msg139348.html#msg139348\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/engonienforum\/index.php\/topic,5816.msg139348.html#msg139348\" rel=\"nofollow\">In der Stadt Fanada &#8211; ein Wiedersehen und ein Abschied<\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeines Geboren in Norodar, wuchs Vanion auf dem Hof seines Vaters in der N\u00e4he Fanadas auf. 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