{"id":1051,"date":"2018-03-20T07:13:14","date_gmt":"2018-03-20T07:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1051"},"modified":"2018-06-07T18:01:09","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:09","slug":"yorik-baker","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1051","title":{"rendered":"Yorik Baker"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"yoriks_wurzeln\" class=\"sectionedit1\">1. Yoriks Wurzeln<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Lydia Baker war die Ehefrau des B\u00e4ckers Richard Baker in dem kleinen Dorf Herfield in Valconnan. Fr\u00fch verwitwet, weil eine grausame Krankheit ihr den Mann genommen hatte, f\u00fchrte die kinderlose Frau die Backstube von Richards Tod an alleine und schaute eine lange Zeit keinen anderen Mann an.<\/p>\n<p>Im Jahr 243 n.J. (engonische Zeitrechnung) jedoch kam eines Nachts ein junger fahrender H\u00e4ndler namens Henry Merchant in das Dorf. Er hatte sich auf seiner Reise verletzt und die Witwe gew\u00e4hrte dem charmanten Herrn aus der Ferne f\u00fcr einige Tage Unterschlupf. In der Zeit, in der Henry das Dorf nicht verlassen konnte, fanden die beiden Gefallen aneinander, und aus ihrer Verbindung ging ihr Sohn Yorik hervor. Doch Henry hatte Lydia verschwiegen, dass er in einer anderen Provinz des Landes bereits eine Familie hatte und verlie\u00df die B\u00e4ckerin daher sobald er wieder vollst\u00e4ndig kuriert war.<\/p>\n<p>Lydia verfluchte den untreuen Reisenden, fand sich jedoch mit ihrer Situation ab und zog den kleinen Yorik von da an alleine auf. Die beiden hatten es nicht einfach, da nicht viele Leute Brot bei einer Frau mit einem unehelichen Kind kaufen, und h\u00e4tten es \u00fcber so manchen Winter vielleicht nicht geschafft, h\u00e4tte ihnen Henry, wohl von schlechtem Gewissen getrieben, nicht hin und wieder etwas Geld durch einen Boten zukommen lassen. Dieses Geld verwendete Lydia, um ihrem Sohn eine Ausbildung in Lesen und Schreiben zu finanzieren.<\/p>\n<p>Der junge Yorik nutzte seine neuen F\u00e4higkeiten nur leider nicht wie von der Mutter angedacht, sondern steckte seine Nase lieber in B\u00fccher voller Geschichten von gro\u00dfen Abenteuern und tapferen Helden. Er f\u00fchlte sich nicht wohl in dem kleinen Dorf, meinte er sei f\u00fcr H\u00f6heres bestimmt, wollte Abenteuer erleben. Lydia versuchte ihrem Sohn diese Flausen auszutreiben, der Junge sollte schlie\u00dflich das B\u00e4ckerhandwerk lernen um eines Tages die Backstube zu \u00fcbernehmen. Als braver Sohn gehorchte Yorik seiner Mutter und wurde ein recht passabler B\u00e4cker, doch insgeheim las er weiter Abenteuergeschichten und tr\u00e4umte davon, in die Welt hinaus zu ziehen.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"jahre_auf_wanderschaft\" class=\"sectionedit2\">2. Jahre auf Wanderschaft<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Eine Zeit lang ging das gut, bis Mutter und Sohn eines Abends, als Yorik 17 Jahre alt war, einen besonders heftigen Streit hatten. Der Junge packte seine Sachen in Windeseile und lief von zu Hause davon, um nun endlich etwas von der Welt zu sehen, wie er es sich immer ertr\u00e4umt hatte.<\/p>\n<p>Die Wanderschaft erwies sich sehr schnell als viel beschwerlicher, als der B\u00e4ckerlehrling gedacht hatte: K\u00e4lte, Hunger und Ersch\u00f6pfung setzten ihm zu, oft schlief er auf dem kalten, harten Waldboden und es ist wohl nur auf unversch\u00e4mtes Gl\u00fcck oder die Gnade der G\u00f6tter zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass er in dieser Zeit nicht von gierigen Halunken im Schlaf erschlagen wurde. Um hin und wieder etwas zwischen die Z\u00e4hne zu bekommen oder f\u00fcr eine Nacht unter einem Dach schlafen zu k\u00f6nnen, verdingte er sich mal, mal da als Tagel\u00f6hner, Laufbursche oder Erntehelfer. Ein oder zweimal musste er sogar betteln, um sich irgendwie \u00fcber Wasser zu halten.<\/p>\n<p>Als er eines Tages das Gl\u00fcck hatte, einen Botengang f\u00fcr einen \u00e4u\u00dferst wohlhabenden und gro\u00dfz\u00fcgigen Auftraggeber machen zu d\u00fcrfen, erhielt er daf\u00fcr genug Geld, um sich ein altes und schartiges, aber dennoch recht brauchbares Schwert zu kaufen. Von diesem Tag an trainierte Yorik t\u00e4glich auf eigene Faust mit der Waffe, um sich wenigstens einigerma\u00dfen verteidigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"der_schattenclan\" class=\"sectionedit3\">3. Der Schattenclan<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Nach einer recht beschwerlichen Zeit auf Wanderschaft traf er auf den Schattenclan, eine Vereinigung von Kriegern, Magiern und Abenteurern aus dem Land Vahrym. Sie nahmen ihn bei sich auf und bildeten ihn zum Krieger aus. Vahrym wurde Yoriks neue Heimat, hier freundete er sich mit dem jungen Cecil und dessen Kindheitsfreundin Iliana an. Yorik verliebte sich in die junge Frau, und nach einigen Monaten der Ungewissheit machte er ihr einen Antrag, den sie annahm. Yorik war wunschlos gl\u00fccklich und schmiedete bereits Hochzeitspl\u00e4ne, da wurde er vom Clan nach Engonien geschickt, um dort mit einer Gruppe von S\u00f6ldnern die Chevali\u00e8re Lorainne de la Follye des Joux zu eskortieren. Der Auftrag schlug fehl, Lorainne wurde entf\u00fchrt und Yorik blieb eine Zeit lang in Engonien, um nach ihr zu suchen. Doch man erwartete ihn in Vahrym, weshalb der Clan zwei Mitglieder nach Engonien schickte, um Yorik zur\u00fcck zu holen. Der junge Krieger willigte ein und kehrte mit seinen Kameraden nach Vahrym zur\u00fcck, versprach aber, bald wieder nach Engonien zu kommen und weiter nach Lorainne zu suchen.<\/p>\n<p>Zu Hause angekommen, unterzog der Clan ihn einer Pr\u00fcfung: Er sollte seinen besten Freund Cecil, angeblich ein Verr\u00e4ter, gefangen nehmen und dem Clan ausliefern. Yorik bestand, doch sein Vertrauen in den Clan war von nun an getr\u00fcbt. Er war verwirrt und verunsichert, was auch sein Verh\u00e4ltnis zu Iliana beeintr\u00e4chtigte. Eines schicksalhaften Tages wollte er sie fragen, was eigentlich los ist, doch bevor es dazu kommen konnte, rammte sie sich ohne weitere Erkl\u00e4rungen sein Schwert in den Bauch.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"umzug_nach_engonien\" class=\"sectionedit4\">4. Umzug nach Engonien<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Von da an brach f\u00fcr Yorik eine Welt zusammen. Er kam nicht \u00fcber den Tod seiner Geliebten hinweg, versank in Verzweiflung und begann viel und h\u00e4ufig zu trinken. Trotz seines Zustands ritt er jedoch einige Wochen sp\u00e4ter nach Engonien, um sein Versprechen zu erf\u00fcllen. Im Wald von Arden, in den ihn Lorainnes Spur f\u00fchrte, lernte er die Priesterin Rania kennen. Die Geliebte Lavinias drang langsam zu dem verbitterten jungen Mann durch und half ihm, etwas neuen Lebenswillen zu finden. Doch im Kampf gegen den Lich, der im Wald herrschte, starb Rania.<\/p>\n<p>Yorik verfiel zum zweiten Mal in Trauer, und h\u00e4tte sich wohl nie erholt, wenn nicht ein Wunder geschehen w\u00e4re: Durch Umst\u00e4nde, die niemand verstand, am wenigsten Rania selbst, kehrte sie einige Zeit sp\u00e4ter ins Leben zur\u00fcck. Diese F\u00fcgung gab Yorik das Gef\u00fchl, dass doch noch nicht alles verloren sei. Er kehrte zur\u00fcck nach Vahrym und bat seinen v\u00e4terlichen Freund und obersten Vorgesetzten, Lord Konrad, um die Erlaubnis, dauerhaft nach Engonien zu reisen um dort im Auftrag des Clans nach Lorainne zu suchen und die weiteren Geschehnisse zu beobachten. Die Erlaubnis wurde ihm erteilt, und so zog Yorik nach Engonien, wo er nun lebt und die Interessen des Clans vertritt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Yoriks Wurzeln Lydia Baker war die Ehefrau des B\u00e4ckers Richard Baker in dem kleinen Dorf Herfield in Valconnan. 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