{"id":1072,"date":"2018-03-20T07:25:26","date_gmt":"2018-03-20T07:25:26","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1072"},"modified":"2018-06-07T18:01:07","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:07","slug":"ferdi-weidenfels","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1072","title":{"rendered":"Ferdi Weidenfels"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"ferdi_weidenfels\" class=\"sectionedit1\"><\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p><img decoding=\"async\" class=\"media\" src=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/lib\/exe\/fetch.php?w=300&amp;tok=b86265&amp;media=helden:ferdi_gema%CC%88lde_wiki.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" \/><\/p>\n<p><strong> ehemals durch die Lande streifender H\u00e4ndler aus Caer Conway<\/strong><\/p>\n<p>Geboren im Sommer des Jahres 230 n. J. in Caer Conway.<\/p>\n<p>Ferdinand Weidenfels stammt aus einer kleinen H\u00e4ndlerfamilie der Stadt. Der Vater verkauft haupts\u00e4chlich Waren des t\u00e4glichen Bedarfs von lokalen Bauern und Handwerkern. Ab und zu erh\u00e4lt er aber auch eine Ladung Gew\u00fcrze vom Handelshaus Timbersteam. Mit diesem grossen Handelshaus verbindet die Familie Weidenfels eine nicht allzu enge Verwandschaft, die vor ein paar Generationen etwas enger war. Wichtiger f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der beiden Familien ist jedoch, dass der Vater von Ferdi Weidenfels als junger Mann seine eigenen Kenntnisse \u00fcber das Gesch\u00e4ft beim Alten Timbersteam erlangt hat. Mit dessen Unterst\u00fctzung \u00fcber ein zinsloses Darlehen konnte Ferdis Vater sein eigenes Gesch\u00e4ft in Caer Conway er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Das Leben von Ferdi verl\u00e4uft bis vor kurzem weitestgehend ereignislos und normal. Er lernt bei seinem Vater das gesch\u00e4ftliche von der Pike auf. Hierdurch versteht er sich ganz gut aufs Rechnen und auch ein wenig aufs Schreiben.<\/p>\n<p><strong>Erw\u00e4hnenswerte Ereignisse im Leben von Ferdi Weidenfels<\/strong><\/p>\n<p>In seiner Jugend und Ausbildungszeit durfte Ferdi bereits h\u00e4ufiger mit seinem Vater auf die H\u00f6fe und in die D\u00f6rfer der Umgebung reisen um dort ein paar Gesch\u00e4fte zu t\u00e4tigen. Hierbei lernte Ferdi die Techniken der Feilscherei.<\/p>\n<p>Die wichtigste Reise jedoch machte Ferdi als er vor ein paar Jahren mit der Expedition der Familie Timbersteam als Teil der Delegation in den Osten aufbrach um neue Handelsrouten zu entdecken. Diese Route f\u00fchrte schliesslich nach Lodrien. Hier lernte er fremde Gegenden und Menschen kennen. Auch den ein oder anderen Zwergen oder Elfen hat er auf dieser Reise getroffen und n\u00e4her kennengelernt. Bisher kannte Ferdi diese nur vom Sehen oder von den Markttagen in Caer Conway. Dem Umstand, dass die Reisegruppe recht gro\u00df war und auch gut gesichert, hatten sie es wohl zu verdanken, dass ein R\u00e4uber\u00fcberfall ohne Verluste \u00fcberlebt werden konnte. Die R\u00e4uber konnten in die Flucht geschlagen werden ohne dass es bei der Reisegruppe ernstere Verletzungen gegeben hat.<\/p>\n<p>Beeinflusst durch die vielen Eindr\u00fccke und Erlebnisse auf dieser Reise beschloss Ferdi, dass er irgendwann einmal f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit durch die Welt ziehen wollte und das ein oder andere Abenteuer erleben. Sein Vater war nat\u00fcrlich nicht begeistert von dieser Idee. Er beharrte darauf, dass Ferdi irgendwann einmal das Gesch\u00e4ft des Vaters \u00fcbernehmen solle.<\/p>\n<p>\u00dcber die Zeit der n\u00e4chsten Wochen und Monate versank diese Sehnsucht auch wieder im inneren von Ferdi. Gehorsam lernte er weiterhin die Grundlagen des Handelns und unterst\u00fctzte seinen Vater in gesch\u00e4ftlichen Dingen.<\/p>\n<p>Nie h\u00e4tte Ferdi gedacht, dass das Schicksal sich so pl\u00f6tzlich \u00e4ndern k\u00f6nne. Die Zeiten in Andarra waren unruhig geworden. \u00dcberall machten Ger\u00fcchte die Runde, dass Barad Konar sich auch Caer Conway untertan machen wolle. Diese Ger\u00fcchte verdichteten sich und wurden immer intensiver. So beschlossen Ferdi und sein Vater, das Leonia, die Frau von Ferdi besser bei einem Verwandten in Tharemis untergebracht werden sollte. Ferdi wollte dies \u00fcbernehmen und sein Weib sicher nach Condra bringen.<\/p>\n<p>So packten die beiden einige Dinge zusammen, Leonia den Grossteil ihres Hab und Guts, und Ferdi nur das wichtigste f\u00fcr Hin- und R\u00fcckreise. Denn schlie\u00dflich sollte und wollte er schnell wieder zur\u00fcck nach Caer Conway um seinen Vater zu unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem erhielten die beiden noch ein Schreiben und eine Kiste mit Gew\u00fcrzen, die sie dem Onkel als Dank geben sollten.<\/p>\n<p>Die Reise nach Condra verlief weitestgehend ereignislos, Ferdi machte sich z\u00fcgig wieder an den R\u00fcckweg. Doch bereits in einer Taverne auf Condranischem Gebiet erfuhr Ferdi, dass die Ger\u00fcchte in k\u00fcrzester Zeit zur bitteren Wahrheit geworden waren. Barad Konar, der falsche Kaiser, der Wolf\u2026 Er belagerte Caer Conway und bereitete den Angriff auf die Stadt vor.<\/p>\n<p>In Sorge um seinen Vater reiste Ferdi z\u00fcgig weiter in Richtung Heimat. Doch es war bereits zu sp\u00e4t. Er kam nicht mehr in Caer Conway an. Au\u00dferhalb der Stadt traf Ferdi auf einen kleinen Fl\u00fcchtlingstreck. Diese sagten ihm, dass es wohl aussichtslos sei in die Stadt zur\u00fcckzukehren und das kein vern\u00fcnftiger Mensch mehr geblieben sei. Ferdi befragte die Fl\u00fcchtlinge nach seinem Vater. Niemand jedoch konnte ihm Auskunft geben. Auch die begleitenden Soldaten wussten nichts. Schlie\u00dflich wollte Ferdi versuchen auf eigene Faust in die Stadt einzudringen. Er lie\u00df sich jedoch davon \u00fcberzeugen, dass er es nicht lebend schaffen w\u00fcrde und er so seinem Vater auch nicht helfen k\u00f6nnte. Er solle lieber die Gruppe zur Nordfeste begleiten. Von dort k\u00f6nne man dann weitere Ma\u00dfnahmen zur Suche nach seinem Vater und auch anderen Vermissten treffen.<\/p>\n<p><strong>Die Reise zur Nordfeste<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00fcchtlinge zur Nordfeste zu begleiten war das aufregendste und gef\u00e4hrlichste, das Ferdi in seinem Leben bisher erlebt hatte. Angefangen hatte alles damit, dass sie eine Leiche fanden. Diese war wohl von R\u00e4ubern niedergemetzelt worden. Kurz darauf fand der Treck das Lager dieser R\u00e4uber in der N\u00e4he einer Taverne. Die Nahrungsmittel waren knapp, die Fl\u00fcchtlinge ersch\u00f6pft und der Weg zur Nordfeste noch weit und gef\u00e4hrlich. Wollte man nicht aufgerieben werden oder vor Ersch\u00f6pfung sterben, mussten die R\u00e4uber aus dem Weg ger\u00e4umt werden. Mit dem \u00dcberraschungseffekt auf ihrer Seite gelang es den Bewaffneten Begleitern der Fl\u00fcchtlinge, die R\u00e4uber zu t\u00f6ten oder zu vertreiben. Im Namen der Freiheit und f\u00fcrs \u00dcberleben wurde das R\u00e4uberlager zum Fl\u00fcchtlingslager umfunktioniert, so dass ein Ort zum Ausruhen gefunden war.<\/p>\n<p>Doch so ruhig wie gedacht wurde es nicht. Das Lager und die Taverne lag ung\u00fcnstig in der N\u00e4he von Szivakultisten und auf den Patroullienrouten von Lupus Umbra. Letztere griffen immer wieder und in wachsender Zahl das Lager an, als sie erfuhren dass sich Jeldriktreue dort aufhielten.<\/p>\n<p>Unter gro\u00dfen Opfern konnte das Lager gehalten werden. Selbst Adlige und Priester lie\u00dfen ihr Leben f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge. So starb zuerst Johann von Steinbach in einem Duell. Schlie\u00dflich auch seine Schwester Agathe von Steinbach. Um diese trauerte Ferdi extrem. Denn die Priesterin hatte es ihm angetan. Sie war eine \u00fcberzeugte und \u00fcberzeugende Priesterin Alamars gewesen. Sie hatte Wunder gewirkt, hatte sich wagemutig den Feinden entgegengestellt und war auch eine Augenweide gewesen. Vor allen Dingen aber beeindruckte Ferdi die Entschlossenheit der Priesterin. Sie hatte ihn und die anderen mitgezogen. Sie konnte sich gegen die st\u00e4rksten K\u00e4mpfer und die verzweifelten Menschen durchsetzen.<\/p>\n<p>Es war der Verdienst aller Beteiligten aber im speziellen der Opferbereitschaft einiger zu verdanken, dass der Fl\u00fcchtlingstreck weitestgehend vollz\u00e4hlig die Nordfeste erreichte.<\/p>\n<p>Dort angekommen suchte Ferdi eine Weile nach seinem Vater. Doch die Suche blieb erfolglos und weitere Fl\u00fcchtlingstrecks kamen keine an. Ger\u00fcchteweise gab es keine weiteren \u00dcberlebenden mehr, die es aus Caer Conway geschafft hatten. Andere erz\u00e4hlten, dass wohl alle H\u00e4user zerst\u00f6rt waren, dort in der Gegend wo die Weidenfelds ihr Gesch\u00e4ft hatten. Mit der Zeit sank Ferdi die Hoffnung seinen Vater jemals wieder zu sehen. Es wuchs aber die Entschlossenheit, nicht aufzugeben und sich an den Besatzern zu r\u00e4chen. Er erkl\u00e4rte die Lupus Umbra und deren Anh\u00e4nger zu seinen Feinden. Er wollte alles daf\u00fcr tun, diese und ihren M\u00f6chtegern-Kaiser aus seiner Heimat zu vertreiben. Doch wie das zu bewerkstelligen sei, dass wusste er nicht. Er konnte sich den Widerstandsk\u00e4mpfern anschlie\u00dfen. Er konnte sich ein paar S\u00f6ldnern anschlie\u00dfen. K\u00e4mpfen war jedoch nicht seine gro\u00dfe St\u00e4rke. Da w\u00fcrde er noch einiges lernen m\u00fcssen. Stattdessen jedoch wollte er sich nun erst einmal mit den Timbersteams in Verbindung setzen und ihnen von den Ereignissen berichten. Diese w\u00fcrden ihm sicher helfen und auch eine Anstellung f\u00fcr ihn und sein Weib haben.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt\u2026 Seine Frau\u2026 Sie m\u00fcsse von der Situation erfahren. Er nahm sich vor, erst nach Fanada um das Handelshaus zu kontaktieren. Und wenn dies positiv verlief, wollte er sie wieder abholen und \u00fcber die Situation aufkl\u00e4ren. Gemeinsam wollten sie dann entscheiden wie es weitergehen sollte.<\/p>\n<p>Das Handelshaus war jedoch nicht sehr erfreut \u00fcber die Entwicklung in Caer Conway. Und bevor Ferdi sein Weib zur\u00fcckholen konnte, hatte er noch einen Auftrag f\u00fcr die Timberstaems zu erledigen. Dieser Auftrag sollte ihn nach Lodrien f\u00fchren um mit einem der dortigen Adligen Gespr\u00e4che \u00fcber eine neue Handelsroute zwischen Fanada und Lodrien zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen begannen, wurden aber kurz nach Beginn wieder auf Eis gelegt. Grund hierf\u00fcr waren verschiedene Ereignisse in Engonien. In einer Nacht- und Nebelaktion gelangte Weidenfels mit der Hilfe eines Tiorss\u00f6ldners von Lodrien zur\u00fcck nach Fanada. Dort erhielt er von Marco Timberstaem den Auftrag, eine Menge Gew\u00fcrze und andere Waren im F\u00fcnf-St\u00e4dtebund zu guten Preisen zu verkaufen. Begleitet wurde er von <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:istvan\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:istvan\">Istvan Timberstaem<\/a>, einem Neffen von Marco. Diese Reise f\u00fchrte die beiden auch in die Gegend von Tiefensee, wo sie sich einer gr\u00f6\u00dferen Reisegesellschaft anschlossen.<\/p>\n<p>Die Heldentaten von Ferdi Weidenfels und Istvan Timberstaem und was sonst noch in und um Tiefensee passierte, fasst folgender Artikel der Tangara Postille zusammen.<\/p>\n<p><strong> Beginn des Artikels:<\/strong><\/p>\n<p><strong><em class=\"u\">Die Ereignisse von Tiefensee<\/em><\/strong> Unglaubliche Dinge geschahen vor einigen Tagen in der Gegend um Tiefensee. Heute berichten wir Ihnen \u00fcber die Geschehnisse, die sich rund um zwei H\u00e4ndler ranken. Diese Geschehnisse sind tats\u00e4chlich passiert, der Autor war bei allen Ereignissen dabei und bezeugt sie.<\/p>\n<p><strong><em class=\"u\">Die Helden von Tiefensee<\/em><\/strong> Es war ein lauer Sp\u00e4tsommerabend als die beiden H\u00e4ndler Ferdi Weidenstein. und Ishtwan Taemberstim (Namen von der Redaktion ge\u00e4ndert) durch das Lager der \u00f6rtlichen Truppen gingen. Da dort nichts los war und die Ruhe tr\u00fcgerisch, machten sich die beiden auf um die n\u00e4here Umgebung des Lagers zu inspizieren. Nicht lange nach verlassen des selbigen geschah es. Ein unz\u00e4hlbarer Haufen wilder, stark bewaffneter und ger\u00fcsteter Szivar-Kultisten n\u00e4herte sich dem Lager. Noch bevor die anst\u00fcrmenden Angreifer reagieren konnten reagierten die H\u00e4ndler Gedankenschnell und begaben sich zum Lager zur\u00fcck um die dortigen Wachen aus ihren Schlaf\u00e4hnlichen Zust\u00e4nden zu wecken und alle in Alarmbereitschaft zu versetzen.<\/p>\n<p>Durch diese heldenhafte Aktion konnte der \u00dcberraschungsangriff der Szivarschen \u00dcbermacht verhindert und der Feind f\u00fcrs Erste zur\u00fcckgeschlagen werden. Von diesem Augenblick an wurden Ferdi Weidenstein und Ishtwan Taemberstim von allen nur noch die Helden von Tiefensee genannt.<\/p>\n<p>Doch dies war nicht das einzige Ereignis, durch welches zwei kleine H\u00e4ndler zum Vorbild f\u00fcr eine ganze Region wurden. Lesen Sie nach einer kurzen Erw\u00e4hnung unseres Sponsoren die Geschichte von den Augen des Baumes.<\/p>\n<p><strong> <em class=\"u\">Die Augen des Baumes<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hierzu gibt es eine Vorgeschichte. Nichtsahnend waren alle im Lager damit besch\u00e4ftigt, alles auf Vordermann zu bringen oder den Grill zu befeuern. Als sich urpl\u00f6tzlich und ohne Vorwarnung einige Waldwesen im Lager befanden. Ein paar der im Lager befindlichen Personen griffen die Waldwesen erfolglos an. Andere wiederum wie auch unsere beiden Helden aus der Vorgeschichte bleiben ruhig. Erkannten sie doch, dass die Waldwesen erstmal nichts b\u00f6ses wollten. Sie wollten nur eine Nachricht loswerden. Nachdem dies auch die letzten eingesehen hatten, sprach die K\u00f6nigin des Waldes zu den Anwesenden. Sie sagte, dass die hier lebenden Menschen ihren Wald verunreinigt und krank gemacht hatten. Sie h\u00e4tten bis zum Ende des n\u00e4chsten Tages Zeit, den Wald zu reinigen und das Lager zu verlassen.<\/p>\n<p>Zuverl\u00e4ssigen Quellen nach versuchte sich der zeitweilige Anf\u00fchrer Simon de Buffet erfolglos an der L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag ihres Aufenthaltes waren unsere tapferen Recken unterwegs, die Umgebung des Lagers zu inspizieren. Ausger\u00fcstet mit Met und Wanderstock schritten sie die Wege rund um das Lager ab, als pl\u00f6tzlich die K\u00f6nigin des Waldes erschien und die beiden aufforderte sich um die L\u00f6sung des Problems zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Ungeachtet der Gefahren und da die K\u00f6nigin &#8211; zwar etwas h\u00f6lzern \u2013 aber trotzdem recht h\u00fcbsch war, stimmten die beiden zu. Sie wurden von einem Waldwesen in die N\u00e4he eines kranken Baumes gebracht. Da das Waldwesen schreckliche Angst hatte, mussten Ferdi und Ishtwan alleine die letzten Meter gehen. Was sie dort sahen, hatten sie nicht erwartet. Sie standen vor einem Baum, dem lauter Augen gewachsen waren. Nicht die Augen von h\u00fcbschen Jungfrauen.. Nein schreckliche Augen, die den Bewegungen folgten.<\/p>\n<p>Zuerst standen die beiden etwas unschl\u00fcssig da. Schlie\u00dflich waren sie weder Priester noch Magier oder K\u00e4mpfer. Sie untersuchten den Baum und \u00fcberlegten nach einer L\u00f6sung. Schlie\u00dflich kam die Idee. Die Idee war so einfach wie genial. Wie jeder wei\u00df, ist es sch\u00e4dlich, wenn man Pfeffer, Salz oder Knoblauch ins Auge bekommt. Und da der Baum keine Nase hatte zum Niesen, beschlossen sie, zum Wohle des Waldes, der K\u00f6nigin und auch des Lagers ihre Gew\u00fcrzvorr\u00e4te zu opfern und damit den Baum zu reinigen.<\/p>\n<p>Sie machten sich auf, die Gew\u00fcrze zu holen und Simon de B\u00fcffet zu informieren. Dieser jedoch sch\u00fcttelte nur den Kopf, da er die Genialit\u00e4t dieser Idee nicht verstand.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck beim Baum mit den Gew\u00fcrzen und neuen Getr\u00e4nken stellten sie sich vor die Augen und streuten in jedes der Augen Salz, Pfeffer und Knoblauch. Die Wirkung, die sich einstellte war verbl\u00fcffend. Ein paar der Augen fingen an zu triefen und auch zu verschrumpeln. Andere Augen schienen jedoch resistent gegen die Wirkung zu sein. Leider waren die Gew\u00fcrzvorr\u00e4te nicht gro\u00df genug um alle Augen des Baumes zu vernichten und somit die Verunreinigung zu beseitigen. Aber es war deutlich zu sp\u00fcren, dass das \u00dcbel geschw\u00e4cht war, die Verunreinigung zumindest verringert. Um die Wirkung noch etwas zu verst\u00e4rken, sammelten unsere beiden Helden ein paar Tannenzapfen um dem Baum die Augen auszustechen. Auch hier waren sie erfolgreich. Ein paar der Augen bluteten und es schien, dass der Baum an Kraft zur\u00fcckgewinne.<\/p>\n<p>Die beiden beschlossen nun, dass es an der Zeit sei Magier und Priester mit der \u201eRest-Reinigung\u201c des Baumes zu beauftragen. So begaben sie sich zum Lager zur\u00fcck und trommelten dort einige Leute zusammen, die ihnen geeignet erschienen. Durch die hervorragende Vorarbeit der Helden von Tiefensee gelang es nach Stunden schlie\u00dflich den Baum zu reinigen und somit eine Bedingung der K\u00f6nigin zu erf\u00fcllen. Doch es stand immer noch die Forderung im Raume, dass Lager zu r\u00e4umen.<\/p>\n<p>Doch hier\u00fcber mehr in einer weiteren Folge \u00fcber die Helden von Tiefensee mit der Geschichte von den Helden und der K\u00f6nigin.<\/p>\n<p><strong><em class=\"u\">Die Helden und die K\u00f6nigin<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es war kurz nachdem Ferdi und Ishtwan die Rettung des Augenbaumes eingeleitet hatten. Die Priester und Magier hatten gerade ihr Werk vollbracht und die restliche Verunreinigung beseitigt, als die K\u00f6nigin des Waldes wieder das Lager betrat. Dankbar f\u00fcr die Rettung, aber immer noch ungehalten, weil das Lager nicht ger\u00e4umt wurde tobte sie durch das Lager. Schlie\u00dflich kam sie zum Zelt und Handelsstand unserer Protagonisten. Den beiden gelang es durch kluge Verhandlungen, ein Glas vom besten Wein und leckeres frisches Gem\u00fcse die K\u00f6nigin zu bes\u00e4nftigen. Durch ihren Charme und ihren Witz gelang es sogar, die K\u00f6nigin des Waldes zum lachen zu bringen. Das Eis war gebrochen, das Lager musste nicht ger\u00e4umt werden. In der Folge besuchte die K\u00f6nigin das Lager des\u00f6fteren und schritt dabei immer zuerst auf die Unterkunft von Ferdi Weidenstein und Ishtwan Taemberstim zu. Die Blicke der anwesenden Adligen, Priester und sonstigen h\u00f6hergestellten folgten der K\u00f6nigin. Verwunderung, Neid und Eifersucht spiegelten sich darin wieder. Waren doch nun alle erpicht darauf, die K\u00f6nigin des Waldes zu hofieren und an ihren Tisch zu bitten. Dies gelang aber nur Ferdi Weidenstein und Ishtwan Taemberstim.<\/p>\n<p>Die Freundschaft \u2013 ja man konnte es bereits so nennen \u2013 ging bereits so weit, dass die K\u00f6nigin anbot den Menschen beim Kampf gegen die Szivar-Kultisten zu unterst\u00fctzen. Schlie\u00dflich hielten alle die Kultisten f\u00fcr die Verantwortlichen an der Verunreinigung des Baumes.<\/p>\n<p>Als es am Vormittag des 3. Tages zur entscheidenden Schlacht kam, l\u00f6ste die K\u00f6nigin ihr Versprechen ein und unterst\u00fctzte die Menschen in diesem Kampf. F\u00fcr unsere Helden war es eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, Seite an Seite die K\u00f6nigin mit allem was sie hatten zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Mutig schlugen sie Feind um Feind zur\u00fcck und sch\u00fctzten so die K\u00f6nigin, die Ihrerseits alle ihre Kr\u00e4fte einsetzte um die Bewohner des Lagers zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Fortan waren die Helden von Tiefensee auch \u201eDie G\u00fcnstlinge der Waldk\u00f6nigin\u201c<\/p>\n<p>Es gab jedoch nicht nur Gutes zu berichten, denn gar merkw\u00fcrdiges geschah w\u00e4hrend der Tage in Tiefensee. Lesen sie mehr in der n\u00e4chsten Geschichte<\/p>\n<p><strong><em class=\"u\"> Die Verschw\u00f6rung von Tiefensee<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es gibt auch Dinge zu berichten, die nicht so freundlich sind, wie die obigen Beschreibungen. Wieder sind Ferdi Weidenstein und Ishtwan Taemberstim die Hauptakteure unserer Geschichte.<\/p>\n<p>Es sei vorab bemerkt, dass die beiden sich nichts haben zu Schulden kommen lassen. Keine Schandtat befleckt die Ehre der Helden von Tiefensee.<\/p>\n<p>Es begab sich, als Ferdi und Ishtwan wieder einmal die Umgebung des Lagers inspizieren wollten. Es war bereits dunkel, die Nacht brach herein. Aber der Mut hatte die beiden nicht verlassen. Eine innere Stimme sagte ihnen, dass da drau\u00dfen etwas b\u00f6ses lauere. Niemand k\u00fcmmerte sich darum. So entschlossen sich die zwei todesmutig und entschlossen der Sache auf den Grund zu gehen. Sie nahmen jeder ihre Waffe und ein Getr\u00e4nk um sich auf die Suche zu machen. Doch bereits am Lagerausgang war Schluss. Die Wachen hielten sie zur\u00fcck. Sie durften das Lager nicht verlassen. Waren sie Gefangene? Doch warum? Sie wollten doch nur wieder einmal das Lager retten. Waren die Soldaten mit dem Feind verb\u00fcndet? War Simon de B\u00fcffet ein Paktierer mit Szivar? Sollten alle dem Lupus Umbra \u00fcbergeben werden? So viele Fragen und die Antworten lagen irgendwo da drau\u00dfen. Entschlossen Antworten zu finden, lie\u00dfen Ferdi und Ishtwan nicht locker. Sie rannten aus dem Lager. Leider jedoch nicht schnell genug. Durch eine hinterh\u00e4ltige und gemeine List gelang es den Wachen, die beiden festzuhalten. Man wollte sie festsetzen. Als Ferdi dagegen protestierte, wurde er kurzerhand und feige von hinten niedergeschlagen. Seinem Freund Ishtwan erging es nicht viel besser. Schlie\u00dflich f\u00fchrte man die beiden zur\u00fcck zu ihrer Unterkunft, nicht ohne ihnen zu drohen, falls sie noch einmal wagen w\u00fcrden das Lager zu verlassen.<\/p>\n<p>Doch damit nicht genug. Es kam sogar zu einem feigen Mordanschlag auf Ishtwan. Am helllichten Tage mitten im Lager. Unsere \u00fcberaus sympathischen Helden gingen durch das Lager um dort ihre vorz\u00fcglichen Waren zu unglaublich g\u00fcnstigen Preisen an die Leute zu bringen.<\/p>\n<p>Aus dem Nichts surrte ein Pfeil an Ferdi vorbei in den R\u00fccken von Ishtwan. Ein feiger hinterh\u00e4ltiger Anschlag mit einer Armbrust hatte Ishtwan niedergestreckt. Nur durch die schnelle Reaktion einiger Leute gelang es, den Sch\u00fctzen zu \u00fcberw\u00e4ltigen und Ishtwan ins Lazarett zu bringen. Nun m\u00fcsste man meinen, dass solch ein Mordanschlag auf ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft unverz\u00fcglich durch die Obrigkeit bestraft wird. Doch \u2013 und das ist der gr\u00f6\u00dfte Skandal \u2013 nicht geschah. Der T\u00e4ter wurde freigelassen. Die Obrigkeit in Person von Simon de B\u00fcffet tat nichts, gar nichts. Und sp\u00e4testens hier liegt die Vermutung nahe, dass es im Lager eine Verschw\u00f6rung gegen die Helden von Tiefensee gab. Irgendwer wollte nicht, dass die zwei das Lager lebend verlassen. Sollte hier etwas vertuscht werden? Sollte das Lager geopfert werden? Dank der Heldentaten ist nichts davon eingetreten. Und doch bleibt ein fader Beigeschmack. Ferdi und Ishtwan schworen, die merkw\u00fcrdigen Vorf\u00e4lle sofort zu melden, sobald sie daheim in Fanada w\u00e4ren. Schlie\u00dflich sind sie dort angesehene Mitglieder der Gesellschaft mit Einfluss bis in die h\u00f6chsten Kreise.<\/p>\n<p>Liebe Leser, wie Sie lesen k\u00f6nnen, ereigneten sich weitreichende Dinge in der Gegend von Tiefensee. Wir halten Sie nat\u00fcrlich auf dem Laufenden was aus den Helden von Tiefensee wird. Ebenso sind wir dabei, wenn die Verschw\u00f6rung aufgedeckt wird. Wir berichten\u2026 unabh\u00e4ngig, wahrheitsgem\u00e4\u00df\u2026.<\/p>\n<p><strong>\u2014- Ende des Artikels \u2014-<\/strong><\/p>\n<p>Kurz nach dieser Reise \u00fcberschlugen sich die Ereignisse. Der B\u00fcrgerkrieg brach nun mit voller St\u00e4rke aus und ver\u00e4nderte das Leben von Ferdi ein weiteres mal.<\/p>\n<p><strong> Hauptmann der Grenzbr\u00fccker Warzenschweine <\/strong> \u2026<\/p>\n<p><strong> Familie?? Leonia\u2026 <\/strong><\/p>\n<p><strong> Brega und der Wiederaufbau <\/strong><\/p>\n<p><strong> B\u00fcrgermeister Ferdinand Weidenfels <\/strong><\/p>\n<p>To be continued\u2026<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ehemals durch die Lande streifender H\u00e4ndler aus Caer Conway Geboren im Sommer des Jahres 230 n. J. in Caer Conway. Ferdinand Weidenfels stammt aus einer kleinen H\u00e4ndlerfamilie der Stadt. Der Vater verkauft haupts\u00e4chlich Waren des t\u00e4glichen Bedarfs von lokalen Bauern und Handwerkern. 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