{"id":1147,"date":"2018-03-20T11:40:11","date_gmt":"2018-03-20T11:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1147"},"modified":"2018-06-07T18:01:06","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:06","slug":"die-reichsgarde","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1147","title":{"rendered":"Die Reichsgarde"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"die_reichsgarde\" class=\"sectionedit1\"><\/h1>\n<div class=\"level1\"><\/div>\n<h2 id=\"die_kaiserliche_reichsgarde_barad_konars\" class=\"sectionedit2\">Die kaiserliche Reichsgarde Barad Konars<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Kaiser <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:barad_konar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:barad_konar\">Barad Konar<\/a> ernannte nach seiner Inthronisation seinen Ritterorden <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:lupus_umbra\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:lupus_umbra\">Lupus Umbra<\/a> zur neuen kaiserlichen Reichsgarde Engoniens.<\/p>\n<\/div>\n<h2 id=\"die_engonische_reichsgarde_kaiser_jeldriks\" class=\"sectionedit3\">Die engonische Reichsgarde Kaiser Jeldriks<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p><em>Von Avernius von Barebury<\/em><\/p>\n<p>Die Zeiten nach dem gro\u00dfen Bruderkrieg waren unsichere Zeiten, und die Bauern und das einfache Volk litten gro\u00dfe Not und Angst, denn \u00fcberall zogen maraudierende Truppen von Orken und R\u00e4ubern herum, die da nahmen das Hab und Gut und die Leben der Menschen. Der heilige Kaiser Jeldrik sah die Not seines Volkes und lie\u00df daraufhin Truppen ausheben, die ihm treu ergeben sein sollten, denn ihm war klar, da\u00df die Vasallen des Reiches nur darauf bedacht waren, ihre eigenen Lehen zu besch\u00fctzen, nicht aber die Menschen in den benachbarten L\u00e4ndereien oder gar den anderen Provinzen. Diese Truppen sollten ausger\u00fcstet werden mit den besten Waffen und tragen die engonischen Reichsfarben, Gold und Blau, als da\u00df sie zu erkennen seien als des Kaisers Exekutive. Rekrutiert werden sollten diese Soldaten aber ausschlie\u00dflich aus dem einfachen Volke &#8211; kein Adelsspro\u00df sollte in dessen Reihen erscheinen. Diese Entscheidung sollte Vetternwirtschaft, wie sie dem Adel nachgesagt wird, unterbinden und die Treue gegen\u00fcber dem Kaiser, und nicht gegen\u00fcber eines der Adelsh\u00e4user des Landes, garantieren. Und so schlossen sich viele junge M\u00e4nner dieser Garde des Reiches an, die in diesen harten Zeiten nirgends sonst eine Anstellung finden konnten und nichts mehr hatten, und so wuchs die Reichsgarde schnell auf mehrere Tausend an, wie ich bei meinen Forschungen in alten Archiven eruieren konnte. Der Kaiser entschied, da\u00df die Reichsgarde aufgeteilt werden sollte in vier Kommandanturen f\u00fcr die vier Provinzen, um angemessen und schnell auf die unterschiedlichen Vorkommnisse und Bedingungen in den verschiedenen Provinzen reagieren zu k\u00f6nnen. Die vier Oberkommandierenden sollten jedoch weiterhin ihm unterstellt bleiben.<\/p>\n<p>Vieles dieser Grundstruktur ist bis zum heutigen Tage erhalten geblieben, doch so einiges hat sich auch ge\u00e4ndert. Der heilige Jeldrik ist seit mehr als hundertf\u00fcnfzig Jahren abwesend und sein Thron verwaist, weshalb die Reichsgarde nun dem Senat unterstellt ist. Die lange Friedenszeit lie\u00df die Vorsicht ermatten, und zu Gunsten des Staatss\u00e4ckels schrumpfte die Reichsgarde immer mehr &#8211; erst k\u00fcrzlich wurde ihre Zahl wieder auf insgesamt zwei Divisionen aufgestockt, womit die Reichsgarde aber ihre eigentliche Aufgabe wohl kaum wird erf\u00fcllen k\u00f6nnen, n\u00e4mlich die Territorialverteidigung, insbesondere die Verteidigung der Reichsgrenzen. Nun beschr\u00e4nkt sich die Aufgabe der Reichsgardisten auf die Verteidigung ausgew\u00e4hlter Ziele, seien es Orte von strategischer Bedeutung f\u00fcr die Sicherheit des Reiches, als da seien der Rothornpass oder die Sichtt\u00fcrme rund um den verfluchten Wald von Arden, auf den Schutz des Senats und dessen Mitgliedern sowie von engonischen Botschaftern. Anfang des Jahres 256 n.J. sprach der engonische Botschafter Tannjew von Wiesenquell vor dem Senat vor und forderte eine rasche Heeresreform der engonischen Reichsgarde, um diese den Realit\u00e4ten anzupassen. So sollen unn\u00f6tige Truppen aus den Provinzen Caldrien und Silvanaja abgezogen werden, um die P\u00e4sse nach Engonien in Tangara und insbesondere die an Bedeutung hinzugewinnende Ostgrenze an der Provinz Andarra zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"aufgaben_der_jeldrikstreuen_reichsgardisten\" class=\"sectionedit4\">Aufgaben der jeldrikstreuen Reichsgardisten<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Jeder Reichsgardist ist nicht nur ein hervorragender und gut ausger\u00fcsteter Krieger, sondern vereint zugleich Judikative und Exekutive in einer Person, was einer harten und langen Ausbildung Bedarf, so wie es Jeldrik dereinst bestimmte. Wer Mitglied der Reichsgarde werden m\u00f6chte darf nicht von Adel sein &#8211; entweder er stammt aus dem einfachen Volk oder er entsagt seinem Stande. Dies ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass Jeldriks Reichsgarde bis Barad Konars Machtergreifung als eigene Instanz neben dem Adel bestehen konnte. Reichsgardisten mussten demnach nur vom Kaiser und dem Senat Befehle entgegen nehmen. Gleichzeitig hatten Reichsgardisten jederzeit das Recht sich immer dort einzumischen, wo Adlige und andere Macht- und W\u00fcrdentr\u00e4ger Unrecht walten lie\u00dfen, und diese unter Arrest zu setzen, um sie ihrem Lehnsherren zu \u00fcberantworten.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"die_organisation_der_jeldrikstreuen_reichsgarde\" class=\"sectionedit5\">Die Organisation der jeldrikstreuen Reichsgarde<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die kleinste Einheit der Reichsgarde ist eine Zeltgemeinschaft, die aus 8 Leuten besteht und vom dienst\u00e4ltesten Reichsgardisten der Zeltgemeinschaft gef\u00fchrt wird.<br \/>\nF\u00fcnf Zeltgemeinschaften bilden zusammen das Banner, das die n\u00e4chstgr\u00f6\u00dfere Einheit darstellt und somit aus 40 Reichsgardisten besteht. Auch das Banner wird vom dienst\u00e4ltesten Reichsgardisten angef\u00fchrt, der dann den Titel des Waibels tr\u00e4gt.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dfte Einheit der Reichsgarde ist die Standarte, die aus drei Bannern besteht und somit 120 Reichsgardisten stark ist. Der dienst\u00e4lteste Waibel der drei Banner wird daf\u00fcr in den Stand des Kommandanten erhoben.<\/p>\n<p>Sollte eine Krisensituation die Mobilisierung von mehr als einer Standarte in einer Provinz n\u00f6tig machen \u00fcbernimmt der Oberkommandierende der Reichsgarde die operative F\u00fchrung. In Friedenszeiten \u00fcbernehmen die Oberkommandierenden mit Unterst\u00fctzung ihrer St\u00e4be die strategische Planung von zentraler Stelle aus. Die Hauptquartiere befinden sich in den St\u00e4dten Engonia (Caldrien), Fanada (Tangara), Caer Conway (Andarra) und Darkov (Silvanaja).<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"die_vier_oberkommandierenden_der_reichsgarde\" class=\"sectionedit6\">Die vier Oberkommandierenden der Reichsgarde<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<ul>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Oberkommandant in Caldrien: Erhard Faramann (verstorben)<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Oberkommandant in Tangara: Richard Brin von Fingara<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Oberkommandant in Andarra: Renwyk (verstorben)<\/div>\n<\/li>\n<li class=\"level1\">\n<div class=\"li\">Oberkommandant in Silvanaja: Gwenwyn Alfheri<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h2 id=\"nach_barad_konars_machtergreifung\" class=\"sectionedit7\">Nach Barad Konars Machtergreifung<\/h2>\n<div class=\"level2\">\n<p>Barad Konar forderte die Mitglieder der althergebrachten Reichsgarde nach seiner Inthronisation zum Eintritt in den Lupus Umbra auf. Die jeldrikstreuen Reichsgardisten weigerten sich allerdings dieser Aufforderung Folge zu leisten und schlossen sich dem Widerstand an.<\/p>\n<p>Der Oberkommandierende von Andarra Renwyk verstarb bei einem Unfall in Middenfelz, den man heute Barad Konar zuschreibt. Erhard Faraman starb im Kampf gegen die Barad Konar treuen Truppen direkt am Anfang der Kampfhandlungen. Die verbleibenden Reichsgardisten flohen zu den Jeldriken oder zu den verbleibenden zwei Kommandeuren in Fanada und Silvanaja. W\u00e4hrend Gwenwyn Alfheri ununterbrochen in Silvanaja gegen die Truppen Barad Konars k\u00e4mpfte verbarrikadierte sich Richard Brin in Fanada. Weder das Verbeiziehen der Omegalegion noch die Ermordung seiner Mutter durch Barad Konar konnte dies \u00e4ndern, bis dann schlie\u00dflich ganz Engonien bis auf Fanada und Donnerheim von Barad Konar eingenommen war.<\/p>\n<p>Dann stellte sich am Tag des Wolfes Tior selbst auf die Seite des Widerstandes. Eine Armee mit allen verbliebenen Widerst\u00e4ndlern und der Reichsgarde aus Tangara und Silvanaja im Kern schlug den Lupus Umbra und leitete die Wende im Krieg ein. Noch im Winter eroberte die Reichagarde Taga zur\u00fcck und besetzte nach der Blutnacht von Uld auch die dritte tangarianische Stadt im Namen des Widerstandes. Nach der Gr\u00fcndung des Pilgerzuges und der Befreihung Ahrnburgs erkl\u00e4rte sich die K\u00f6nigin von Caldrien zur Imperatorin des Caldrischen Imperiums. Daraufhin sagte sich die Reichagarde von dem Pilgerzug und ihren Idealen los und \u00fcberwinterte im nun befreundeten Hanekamp, w\u00e4hrend der Pilgerzug Engonia im Fr\u00fchjahr eroberte und Barad Konar t\u00f6tete. Nach dem Friedensschluss mit dem Lupus Umbra und den Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4hrungen des F\u00fcnfst\u00e4dtebundes, Andarras und des F\u00fcrstentums Middenfelz sah Richard Brin von Fingara das Engonische Kaiserreich als gescheitert an. Er gab sein Kommando auf und l\u00f6ste die noch verbleibende Reichsagarde Tangaras auf. Teile gingen zu den Jeldriken, in ein b\u00fcrgerliches Leben oder mit Richard Brin zusammen nach Fingara. Gwenwyn Alfheri sammelte die verbliebenen Freiwilligen um sich, gelobte bis zu ihrem Tode die Grenzen des Reiches zu sch\u00fctzen und zog zur\u00fcck nach Silvanaja, wo er Berichten zu folge auch heute noch lebt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die kaiserliche Reichsgarde Barad Konars Kaiser Barad Konar ernannte nach seiner Inthronisation seinen Ritterorden Lupus Umbra zur neuen kaiserlichen Reichsgarde Engoniens. 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