{"id":1400,"date":"2018-07-17T18:32:27","date_gmt":"2018-07-17T18:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1400"},"modified":"2018-07-18T09:02:19","modified_gmt":"2018-07-18T09:02:19","slug":"die-groesse-engoniens-ein-reisebericht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=1400","title":{"rendered":"Die Gr\u00f6\u00dfe Engoniens, ein Reisebericht"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Werter Reisender, wenn du diese Zeilen hier lie\u00dft hoffe ich du hast ein k\u00fchles, nicht zu stark verd\u00fcnntes Bier und sitzte gem\u00fctlich an einem Tisch.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich will berichten von meinen Reisen und der Zeit die ich daf\u00fcr brauchte um Engonien in seiner G\u00e4nze zu bereisen und auch Karten davon anzufertigen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich beginne meine Reise ganz im Norden, in Montegelle. Im n\u00f6rdlichen Caldrien setzte ich einen Fu\u00df vor den anderen und folge dem frischen Westwind nach Cear Conway. Meine Schritte tragen mich an Donnerheim und den s\u00fcdlich gelegenen Baronien und Herzogt\u00fcmern vorbei. Ich \u00fcberschreite die Grenze zu Tangara und erreiche Brega nach genau einer Woche und zwei Tagen. Dabei bin ich gem\u00e4chlichen Schrittes gegangen, will aber nicht sagen, dass ich geschlendert w\u00e4re. Ich denke, dass ich gut und gerne zwanzigmal eintausend Schritt am Tag getan habe um hierher zu kommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Von hieraus treibt mich der Wind weiter nach Osten quer durch Middenfels bis an den Beran der die Grenze zu Andarra bildet. Hierher habe ich genau eine Woche und sechs Tage gebraucht und war meiner Ansicht nach nicht viel langsamer unterwegs als noch in Caldrien.<\/em><\/p>\n<p><em>Durch das freundliche Andarra mit all seiner Gastfreundschaft brauchte ich bis Cear Conway nur noch eine Woche und drei Tage. Dann stand ich im Tor zu Cear Conway der \u00f6stlichsten Stadt in Engonien.<\/em><\/p>\n<p><em>Von hieraus tragen mich meine F\u00fc\u00dfe in das weit entfernte Fanada. Durch die Schwertgrassteppe und s\u00fcdlich der Beranberge verl\u00e4uft mein Weg n\u00f6rdlich des Himmelsgebirges bis nach Taga. Als ich die Stadt erreiche habe ich Cear Conway schon seit zwei Wochen verlassen.<\/em><br \/>\n<em>Mein Weg f\u00fchrt mich zuerst nach Uld. An einer Furt am Nelda setzte ich \u00fcber und erreiche Uld nach einer Woche und f\u00fcnf Tagen. Die Stadt ist sch\u00f6n, aber ich habe ein anderes Ziel. Also verweile ich nur eine Nacht und begebe mich nach Fanada. Es ist nicht weit, doch der Weg f\u00fchrt am Arden vorbei. Bedrohlich liegt er zu meiner Rechten in einiger Entfernung und hin und wieder l\u00e4uft mir ein kalter Schauer den R\u00fccken runter als w\u00fcrde mich etwas \u00fcber die vielen Meilen hinweg beobachten.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich erreiche Fanada nach drei Tagen und bleibe \u00fcber Nacht in einem gem\u00fctlichen Gasthaus und erz\u00e4hle ein paar Bewohnern Geschichten von meinen Reisen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin von Fanada aus in die n\u00f6rlichen Feuerberge zu den Skaldir, einem der sieben Andarranischen St\u00e4mme, gereist die f\u00fcr ihre Heldengeschichten ber\u00fchmt sind. Ich verweile hier einige Zeit und trete dann meine Weg nach S\u00fcden an. Denn es gibt nur eines was wilder ist als ein w\u00fctender Skaldir, ein w\u00fctender Sylvanaja. Also packe ich wieder mein Hab und Gut und verlasse die Feuerberge am dritten Tag des siebten Monats. Der Weg f\u00fchrt den Beran hinauf und verl\u00e4uft dann in einem gro\u00dfen Bogen nach Westen um nach Taga zu gelangen. Hier war ich schon vor einigen Monaten und die Stadt ist belebt wie eh und je. Die Minenarbeiter aus dem Himmelsgebirge tummeln sich abends in den Gassen um hier ihren Lohn zu vertrinken. Es ist eine angehme Gesellschaft, fast wie bei Seeleuten. Die Bergwerker haben ebensoviele Geschichten von denen nichtmal ein Drittel wahr zu sein scheint.<\/em><\/p>\n<p><em>Bis Taga habe ich von den Feuerbergen aus eine Woche und sechs Tage gebraucht und habe mich in meiner gewohnten Schrittfolge bewegt.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun betrete ich den Wald von Sylvanaja. Eine gewaltiger Baumansammlung die fast ganz Sylvanaja \u00fcberspannt. Zuerst zieht es mich nach Gulrav, eine der wenigen Ortschaften des Landes. Hier mache ich mich kurzerhand mit der Landessprache vertraut. Dies scheint jetzt f\u00fcr denjenigen der diese Zeilen liest eine gewaltige Leistung zu sein, aber wenn man wei\u00df, dass die Sylvanaja Barbaren in den W\u00e4ldern nicht mehr als viezig Worte kennen und dies ein Sprache nennen der wird nicht \u00fcberrascht sein das ich sie in wenigen Stunden erlernt habe.<\/em><\/p>\n<p><em>Von Taga nach Gulrav ware es nur zwei Tagesreisen, dazu muss aber betont werden, dass ich mir den Weg durch den Wald ganz genau beschreiben lie\u00df. Denn ansonsten kann man sich schnell verirren.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Weg nach S\u00fcden ist ein ruhiger und friedlicher, mal abgesehen von den wilden St\u00e4mmen die hier hausen. Ich habe zwei davon getroffen und darf mit Fug und Recht behaupten, dass ich nur wegen meiner Kenntnis der Sprache noch am Leben bin. Wer sonst w\u00e4re auf die Idee gekommen das ein ganzer Stamm der einheitlich \u201eNehekneh\u00e4\u201c br\u00fcllt nicht k\u00e4mpfen m\u00f6chte sondern nur etwas von meiner Wegzehrung verlangt. Dieses Wort bedeutet soviel wie Essen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt stehe ich am s\u00fcdlichen Rande Engoniens und habe einen kleinen H\u00fcgel erklommen. Von hieraus kann ich einen Teil Sylvanajas \u00fcberblicken und ein paar V\u00f6gel ziehen am Himmel ihre Kreise. Von Gulrav bis hierher und unter der Richtungsanweisung einiger Barbaren, das klingt jetzt einfacher als es wirklich war, habe ich durch den Wald nochmal eine Woche und zwei Tage gebraucht.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun kann ich eine grobe Karte Engoniens anfertigen und hoffe, dass sie vielen Reisenden ein Leitstern sein kann, sodass jeder den rechten Pfad f\u00fcr sich findet.<\/em><\/p>\n<p><em>Gezeichnet Hajnalka Navigatoria.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/35fdaeb5a7bc7b715266c6d78ec57217.media_.1980x1145.jpg\">Karte<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Werter Reisender, wenn du diese Zeilen hier lie\u00dft hoffe ich du hast ein k\u00fchles, nicht zu stark verd\u00fcnntes Bier und sitzte gem\u00fctlich an einem Tisch. Ich will berichten von meinen Reisen und der Zeit die ich daf\u00fcr brauchte um Engonien in seiner G\u00e4nze zu bereisen und auch Karten davon anzufertigen. 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