{"id":278,"date":"2018-03-06T17:03:22","date_gmt":"2018-03-06T17:03:22","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=278"},"modified":"2018-06-07T18:01:06","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:06","slug":"der-hirsch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=278","title":{"rendered":"Der Hirsch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Herr der W\u00e4lder ist der edle Hirsch.<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe der Hirsche variiert erheblich: die Kopfrumpfl\u00e4ngen schwanken zwischen 0,7 und 2,9 Metern, die Schulterh\u00f6he zwischen 30 und 190 Zentimeter und das Gewicht zwischen 7 und 800 Kilogramm. Der gr\u00f6\u00dfte lebende Vertreter ist der Elch. Bei den meisten Arten ist das M\u00e4nnchen deutlich gr\u00f6\u00dfer und schwerer wie das Weibchen.<br \/>\nAuch die K\u00f6rperform ist variabel, neben schlanken Hirschen gibt es auch relativ gedrungene Vertreter, die Beine sind allerdings stets schlank und vergleichsweise lang. Der Schwanz ist meist nur ein kurzer Stummel. Das Fell der meisten Arten ist braun oder grau gef\u00e4rbt; einige Hirsche haben ein gepunktetes Fellkleid, das auch die Jungtiere der meisten Arten aufweisen.<br \/>\nKennzeichnend f\u00fcr die meisten m\u00e4nnlichen Hirsche ist das Geweih, das dem Imponierverhalten und K\u00e4mpfen um das Paarungsvorrecht dient. Die Form des Geweihs h\u00e4ngt vom Alter und der Art ab, bei manchen Arten sind es einfache, spie\u00dff\u00f6rmige Gebilde, bei anderen weist es weitverzweigte oder schaufelf\u00f6rmige Strukturen auf.<br \/>\nW\u00e4hrend der Wachstumsphase wird das Geweih durch eine kurzbehaarte Haut, Bast genannt, umschlossen. Sobald es seine volle Gr\u00f6\u00dfe erreicht hat, wird diese Haut abgestreift, danach wird das Geweih schmerzunempfindlich. Es wird jedes Jahr nach der Paarungszeit abgeworfen und anschlie\u00dfend neu gebildet. Das Geweih wird in einer bestimmten Jahreszeit abgeworfen(beim Reh und beim m\u00e4nnlichen Rentier in den Sp\u00e4therbst, beim weiblichen Rentier und den anderen Engonischen Arten in den Sp\u00e4twinter oder Fr\u00fchling).<br \/>\nDas Gesicht der Hirsche ist langgestreckt, die Ohren sind gro\u00df und aufgerichtet. Die oberen Schneidez\u00e4hne fehlen stets, im Unterkiefer sind pro Kieferh\u00e4lfte drei vorhanden. Der untere Eckzahn \u00e4hnelt den Schneidez\u00e4hnen. Der Hirsch hat 32 Z\u00e4hne.<br \/>\nWie bei allen Paarhufern liegt die Mittelachse des Beins zwischen der dritten und vierten Zehe, die vergr\u00f6\u00dfert sind und als einzige den Boden ber\u00fchren. Die erste Zehe fehlt v\u00f6llig, die zweite und f\u00fcnfte Zehe sind stark verkleinert und ber\u00fchren als sogenannte Griffelbeine den Boden nicht mehr. Mittelhand- und Mittelfu\u00dfknochen sind zum so genannten R\u00f6hrbein verwachsen.<br \/>\nDas Reh ist die h\u00e4ufigste Hirschart Engoniens. Hirsche bewohnen eine Vielzahl von Lebensr\u00e4umen. Sie finden sich in Grasl\u00e4ndern, Sumpfgebieten, W\u00e4ldern und in der Tundra.<br \/>\nEinige Arten sind Einzelg\u00e4nger, die meisten Arten leben jedoch in Gruppen, deren Gr\u00f6\u00dfe nach Art und Lebensraum variieren kann. Vielfach sind dies Haremsgruppen, bei denen ein M\u00e4nnchen mehrere Weibchen und den gemeinsamen Nachwuchs um sich schart und keine m\u00e4nnlichen Nebenbuhler neben sich duldet. (Aufgrund dieses Verhaltens ist der \u201ePlatzhirsch\u201c sprichw\u00f6rtlich geworden.) Dementsprechend paart sich ein M\u00e4nnchen mit mehreren Weibchen. In der Paarungszeit tragen die M\u00e4nnchen oft K\u00e4mpfe um das Paarungsvorrecht aus. Diese K\u00e4mpfe werden mit dem Geweih ausgetragen. Zur Kommunikation mit Artgenossen und zur Markierung des Reviers werden Sekrete der Dr\u00fcsen am Kopf und an den F\u00fc\u00dfen und auch Urin eingesetzt.<br \/>\nDie Wurfgr\u00f6\u00dfe liegt meist bei einem oder zwei, manchmal auch drei oder vier Jungtieren. Diese sind Nestfl\u00fcchter und tragen meist ein geflecktes Fellkleid.<br \/>\nHirsche sind Pflanzenfresser, die sich von unterschiedlichen Pflanzenteilen wie Gr\u00e4sern, Bl\u00e4ttern, Rinde, Knospen und Zweigen ern\u00e4hren.<\/p>\n<p>Besonders zu betonen ist das \u00e4u\u00dferst seltene Feenreh, das bisher nur in der N\u00e4he des Elbenwaldes Lorinan gesichtet wurde. Die Kopfrumpfl\u00e4nge betr\u00e4gt ca. 20 cm, die Schulterh\u00f6he zwischen 10 und 15 cm. Das Gewicht variiert zwischen 130 g und 200 g. Dem Feenreh werden einige magische F\u00e4higkeiten nachgesagt, von denen allerdings bisher keine best\u00e4tigt wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Herr der W\u00e4lder ist der edle Hirsch. Die Gr\u00f6\u00dfe der Hirsche variiert erheblich: die Kopfrumpfl\u00e4ngen schwanken zwischen 0,7 und 2,9 Metern, die Schulterh\u00f6he zwischen 30 und 190 Zentimeter und das Gewicht zwischen 7 und 800 Kilogramm. Der gr\u00f6\u00dfte lebende Vertreter ist der Elch. 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