{"id":281,"date":"2018-03-06T17:04:17","date_gmt":"2018-03-06T17:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=281"},"modified":"2018-06-07T18:01:06","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:06","slug":"das-wildschwein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=281","title":{"rendered":"Das Wildschwein"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gewicht und Gr\u00f6\u00dfe sind je nach geographischer Verbreitung sehr unterschiedlich, das Gewicht variiert au\u00dferdem je nach Jahreszeit. Als grobe Regel kann gelten, dass K\u00f6rpermasse und K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von S\u00fcdwesten nach Nordosten zunehmen. Vollkommen ausgewachsen sind Wildschweine ab ihrem f\u00fcnften Lebensjahr; in Engonien haben Bachen dann eine Kopf-Rumpf-L\u00e4nge von 130 bis 170 cm, Keiler erreichen eine L\u00e4nge von 140 bis 180 cm. Mindestens f\u00fcnf Jahre alte Bachen wiegen ohne innere Organe zwischen 43 und 95 kg, Keiler ohne innere Organe zwischen 54 und 157 kg. Die h\u00f6chsten Gewichte erreichen Bachen von Oktober bis M\u00e4rz, Keiler von August bis Dezember. Das maximale Lebendgewicht von ausgewachsenen Bachen in Engonien liegt bei rund 150 kg und das von ausgewachsenen Keilern bei rund 200 kg.<br \/>\nWildschweine in Silvanaja werden deutlich gr\u00f6\u00dfer und schwerer. M\u00e4nnchen k\u00f6nnen hier eine K\u00f6rperl\u00e4nge bis zu 200 cm und ein Gewicht bis zu 200 kg erreichen. Um 251 n.j. Soll Roger am Nebelsee Wildschweine von 270 kg bis 320 kg erlegt haben. Im gesamten Verbreitungsgebiet verringerte sich die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des Wildschweins durch Bejagung und heute gelten Tiere mit 200 kg K\u00f6rpergewicht als sehr gro\u00df.<br \/>\nDer K\u00f6rper des Wildschweins wirkt von der Seite betrachtet gedrungen und massiv. Dieser Eindruck wird durch die im Vergleich zur gro\u00dfen K\u00f6rpermasse kurzen und nicht sehr kr\u00e4ftig wirkenden Beine verst\u00e4rkt. Im Verh\u00e4ltnis zum K\u00f6rper wirkt auch der Kopf fast \u00fcberdimensioniert. Er l\u00e4uft nach vorn keilf\u00f6rmig aus. Die Augen liegen weit oben im Kopf und sind nach schr\u00e4g-vorn gerichtet. Die Ohren sind klein und von einem Rand zottiger Borsten umgeben. Der kurze, gedrungene und wenig bewegliche Hals ist nur erkennbar, wenn Wildschweine ihr Sommerfell tragen. Im Winterfell scheint der Kopf direkt in den Rumpf \u00fcberzugehen. Von der Stirn bis \u00fcber den R\u00fccken verl\u00e4uft ein Kamm langer Borsten, der aufgestellt werden kann.<br \/>\nDie K\u00f6rperh\u00f6he nimmt zu den Hinterbeinen ab. Der K\u00f6rper endet in einem bis zu den Fersengelenken hinabreichenden Schwanz, der sehr beweglich ist. Mit ihm signalisiert das Wildschwein durch Pendelbewegungen oder durch Anheben seine Stimmung. Von vorn betrachtet wirkt der K\u00f6rper schmal.<br \/>\nDas m\u00e4nnliche Tier l\u00e4sst sich von dem weiblichen \u2013 bei seitlicher Betrachtung \u2013 gut an der Form der Schnauze unterscheiden. W\u00e4hrend sie beim Weibchen gerade verl\u00e4uft, wirkt sie beim M\u00e4nnchen zur Stirn hin eingedellt.<br \/>\nDas Fell des Wildschweins ist im Winter dunkelgrau bis braun-schwarz mit langen borstigen Deckhaaren und kurzen feinen Wollhaaren. Es dient vor allem der W\u00e4rmeregulation, da der zwischen den Haaren eingeschlossene Luftraum eine zu starke Abgabe der K\u00f6rperw\u00e4rme verhindert. Die glatten Deckhaare verhindern, dass die Haut beim Durchstreifen von Gestr\u00fcpp verletzt wird. Das Wollhaar bedeckt den gesamten K\u00f6rper mit Ausnahme einiger Kopfpartien und des unteren Teils der Beine.<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr verliert das Wildschwein das lange, dichte Winterhaar und hat ein kurzes, Sommerfell mit hellgef\u00e4rbten Haarspitzen. Der Fellwechsel findet in einem Zeitraum von etwa drei Monaten statt und beginnt in Engonien in den Monaten April bis Mai. Wildschweine wirken im Sommerfell wesentlich schlanker. Vorj\u00e4hrige Wildschweine beginnen bereits ab Ende Juli oder Anfang August mit dem Wechsel zum Winterfell. Bei ausgewachsenen Wildschweinen beginnt der Wechsel zum Winterfell erst im September. Im November ist der Fellwechsel abgeschlossen.<br \/>\nIn Wildschweinpopulationen treten immer wieder Individuen auf, die schwarzbraune bis schwarze Flecken unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe auf hellerem Grund aufweisen. Gelegentlich werden sogar schwarzwei\u00df gefleckte Wildschweine beobachtet.<br \/>\nFrisch geborene Wildschweine haben ein hellgelbbraunes Fell, das in der Regel vier bis f\u00fcnf gelbliche, von den Schulterbl\u00e4ttern bis zu den Hinterbeinen reichende L\u00e4ngsstreifen aufweist. Auf der Schulterpartie sowie auf den Hinterbeinen sind die Tiere gefleckt. Die Streifenform und die Fleckung ist so individuell, dass Jungtiere eindeutig identifiziert werden k\u00f6nnen. Ihr Deckhaar ist noch wesentlich weicher und wolliger als bei \u00e4lteren Tieren und sch\u00fctzt die Tiere gegen\u00fcber Feuchtigkeit weniger gut. Dieses Jungtierfell wird etwa drei bis vier Monate getragen, bevor die Tiere allm\u00e4hlich das einfarbig br\u00e4unliche Jugendfell bekommen. Es ist grobhaariger als das Jungtierfell, jedoch immer noch weicher als jenes ausgewachsener Tiere und hat auch weniger gut entwickelte Wollhaare. In engonien entwickeln die Jungtiere im Oktober und November ihr erstes Winterkleid, das dann auch vermehrt die graue bis schwarze F\u00e4rbung ausgewachsener Tiere zeigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Gewicht und Gr\u00f6\u00dfe sind je nach geographischer Verbreitung sehr unterschiedlich, das Gewicht variiert au\u00dferdem je nach Jahreszeit. 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