{"id":39,"date":"2018-03-04T17:38:10","date_gmt":"2018-03-04T17:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=39"},"modified":"2018-08-17T20:04:09","modified_gmt":"2018-08-17T20:04:09","slug":"askar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=39","title":{"rendered":"Askar, der Winterwolf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geschichte des Ordens:<\/strong><br \/>\nIn einem weit im hohen Norden liegenden Gebiet, in dem es im Sommer niemals dunkel und im Winter niemals hell wird, der Schnee das ganze Jahr \u00fcber meterhoch die Landschaft bedeckt und das aus naheliegenden Gr\u00fcnden auch die Bezeichnung \u201cDas ewige Eis\u201d tr\u00e4gt, liegt der Haupttempel des Ordens \u201cLumen Lunis\u201d.<br \/>\nDer Orden, der in diesem weitl\u00e4ufigen und unwirtlichen Gebiet vor \u00c4onen von Zeiten entstand dient der Mondg\u00f6ttin \u201cLuna\u201d, diese steht f\u00fcr Neutralit\u00e4t, das Gleichgewicht zwischen Gut und B\u00f6se, Leben und Tod, und den Kreislauf des Lebens.<\/p>\n<p>Luna hat vier S\u00f6hne, unter denen sich ihre Aspekte aufteilen:<\/p>\n<p><em>Gwynnoda<\/em>l, der wei\u00dfe Hirsch, steht f\u00fcr den Fr\u00fchling. Seine Aspekte sind das Leben, Heilung und die Naturgewalten.<br \/>\n<em>Bronnaq<\/em>, der wei\u00dfe B\u00e4r steht f\u00fcr den Sommer. Er ist der Besch\u00fctzer des Kreislaufs, seine Aspekte sind Weisheit, Ehre und der taktische Kampf .<br \/>\n<em>Argyle<\/em>, der wei\u00dfe Rabe, steht f\u00fcr den Herbst. Seine Aspekte sind der Tod und die Seelenbegleitung.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich gibt es <em>Askar<\/em>, den wei\u00dfen Wolf. Er steht f\u00fcr den Winter und wird daher auch oft als \u201cWinterwolf\u201d bezeichnet. Seine Aspekte sind Treue und Loyalit\u00e4t, das \u00dcberleben und die Wache in der dunkelsten Zeit und der Kampf im Rudel\/in der Gemeinschaft.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung in Engonien:<\/strong><br \/>\nDurch einige Vorg\u00e4nge in Engonien, \u00fcber die bei den meisten Menschen bestenfalls Ger\u00fcchte kursieren, gelangte der Orden des Askar im Jahre 256 n.Jeldrik an den \u201cTotenpfad\u201d im Gebirge \u00f6stlich von Fanada, wo er den Tempel \u201cNordwacht\u201d errichtete.<\/p>\n<p><em>Der Totenpfad&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Welchen Namen diese unzug\u00e4ngliche Schlucht in den Bergen bei Fanada fr\u00fcher hatte wei\u00df niemand mehr genau. Es waren wohl auch zu viele, um sie alle hier aufzuz\u00e4hlen.<br \/>\nDoch ihren jetzigen Namen hat sie durch einen nicht sehr r\u00fchmlichen Abschnitt in ihrer Daseinsgeschichte erhalten: Der Totenpfad.<br \/>\nVor vielen Jahrhunderten, als Pest und Cholera noch im Land w\u00fcteten und die Bev\u00f6lkerung in Angst und Schrecken versetzten, brauchte man einen Ort, zu dem man die Kranken und Auss\u00e4tzigen bringen konnte&#8230;wo sie niemals mit den Gesunden in Ber\u00fchrung kamen und wo man sie vergessen konnte.<br \/>\nMan entschied sich f\u00fcr eben diese Schlucht.<br \/>\nNur ein schmaler, gewundener Pass f\u00fchrte hinauf zu einem Durchgang, der sich in ein kleines, gr\u00fcnes Tal \u00f6ffnete, begrenzt von schroffen Bergh\u00e4ngen. Karren und gr\u00f6\u00dfere G\u00fcter mussten mit komplizierten Flaschenz\u00fcgen zu diesem Durchgang geschafft werden, da es unm\u00f6glich schien, sie auf dem Weg zwischen steilen Klippen und tiefen Abgr\u00fcnden hinauf zu transportieren.<br \/>\nDer steinerne Pfad f\u00fchrte weiter an einem kleinen W\u00e4ldchen und einem klaren Bergsee vorbei zu einer alten, mittlerweile stillgelegten Mine.<br \/>\nIn Zeiten, an die sich niemand mehr erinnern kann, wurden dort Erze abgebaut. Nicht sehr erfolgreich, daf\u00fcr umso hartn\u00e4ckiger, was noch heute ein undurchschaubares Netzwerk an Stollen und G\u00e4ngen bezeugen kann.<br \/>\nDiese Mine wurde das unfreiwillige Zuhause von Generationen von Auss\u00e4tzigen, von der \u00fcbrigen Welt abgeschnitten in einem von den Soldaten in Wehrt\u00fcrmen leicht zu bewachenden Tal.<br \/>\nVergessen und sich selbst \u00fcberlassen entstand dort aus der Not geboren eine Gemeinschaft, die nur ein Ziel hatte: so lange wie m\u00f6glich zu \u00fcberleben.<br \/>\nDie Minensch\u00e4chte wurden ausgebaut zu Kavernen, Abzugssch\u00e4chte f\u00fcr Lagerfeuer wurden gegraben und behelfsm\u00e4\u00dfige Wirtschaftsgeb\u00e4ude errichtet.<br \/>\nAu\u00dferdem \u00fcberwog der Wunsch, in Freiheit zu leben allem anderen. Doch der Tag, an dem es gelang, G\u00e4nge aus den Minensch\u00e4chten in die umliegenden Berge zu graben war auch gleichzeitig das Ende dieser makabren Wohngemeinschaft.<br \/>\nAndere, sichere Orte f\u00fcr sie wurden gesucht und gefunden und nach der Umsiedelung ereilte die Schlucht das gleiche Schicksal wie ihre ehemaligen Bewohner&#8230;sie geriet langsam in Vergessenheit, Wahrscheinlich war es den Menschen nur Recht, wenn sie nicht mehr \u00fcber diesen absto\u00dfenden Ort reden mussten, der bis heute noch von den wenigen, die noch von ihm wissen, nach dem steinernen Pfad, auf dem die dem Tode geweihten in ihr neues Zuhause gingen, benannt wird: der Totenpfad.<\/p>\n<p>Einige dieser Wenigen, die noch um die Schlucht wissen, sind die Mitglieder des Handelshauses Timberstaem, das die Schlucht samt Mine g\u00fcnstig erwarb in der leider falschen Vorstellung, mit neuen Ger\u00e4tschaften aus der Mine seien noch Erze und \u00c4hnliches zu f\u00f6rdern.<br \/>\nDiese Wiederbelebung der Schlucht war nur von kurzer Dauer, da die Stollen weiterhin den hartn\u00e4ckigen Versuchen trotzten, gr\u00f6\u00dfere Mengen von verwertbaren Materialien zu ergattern.<\/p>\n<p>Das Schicksal und der Krieg in Engonien jedoch offenbarten diesem ungeliebten Ort eine neue Verwendung. Durch Umwege geriet der Totenpfad in die H\u00e4nde des in Engonien neu angesiedelten Orden des Wolfsgottes Askar.<br \/>\nDie versteckte und fast uneinnehmbare Lage erwies sich als der ideale Ort, um in einem vom Krieg ersch\u00fctterten Land einen Tempel aufzubauen&#8230;und die verzweigten Mineng\u00e4nge und Kavernen erinnerten bereits nach kurzer Zeit an einen Wolfsbau.<br \/>\nDie eigentlichen Tempelr\u00e4ume, sowie Aufenthaltsr\u00e4ume und Schlafs\u00e4\u00e4le befinden sich nun auf mehreren Ebenen in den Kavernen innerhalb der alten Mine, durch unz\u00e4hlige Kohlebecken, Felle, Vorh\u00e4nge und nordisch anmutende, schwere M\u00f6belst\u00fccke wohnlich und gem\u00fctlich gestaltet.<br \/>\nTief unten im kalten Berggestein findet sich eine ger\u00e4umige Vorratskammer, gro\u00df genug, um Vorr\u00e4te f\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit einzulagern oder kurzfristig eine gr\u00f6\u00dfere Menschenmenge satt zu bekommen.<br \/>\nNur einige der Wirtschaftsgeb\u00e4ude, wie die St\u00e4lle und die Schmiede, befinden sich au\u00dferhalb der H\u00f6hlen, wo sie durch ihre schlichte, l\u00e4ngliche Bauart und die riedgedeckten D\u00e4cher an ein kleines nordisches Dorf erinnern.<br \/>\nDie Flaschenz\u00fcge und die alten Wehrt\u00fcrme am Eingang des Totenpfades wurden ebenfalls wieder aufgebaut und in Betrieb genommen, es herrscht schon seit mehreren Monden ein gesch\u00e4ftiges Treiben im Totenpfad&#8230;<br \/>\n&#8230;doch von au\u00dfen machen die Berge bei Fanada den Eindruck, als w\u00e4re dort nichts&#8230;.wie in all den Jahrhunderten zuvor auch.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre hat sich viel getan im alten Totenpfad, der Tempel wurde ausgebaut und befestigt, das Tal wird mittlerweile von einem kleinen Dorf bev\u00f6lkert und von mehreren H\u00f6fen landwirtschaftlich genutzt. Die Bewohner bestehen allesamt aus den Familien der Tempelangeh\u00f6rigen und aus Fl\u00fcchtlingen und Veteranen des Krieges, die sonst alles verloren haben.<\/p>\n<p>Im Jahre 268 nach Jeldrik schlie\u00dflich gibt es noch einmal gro\u00dfe Umbauarbeiten. Mehrere neue Langh\u00e4user werden auf dem Tempelgel\u00e4nde errichtet und auch in der alten Mine scheint sich einiges zu tun.<br \/>\nSchon bald ist die Nordwacht nicht mehr nur das Zuhause der Askarier, auch Angeh\u00f6rige der anderen drei Orden der S\u00f6hne Lunas werden in Zukunft hier eine Heimat finden.<\/p>\n<p><strong>Grundprinzipien:<\/strong><br \/>\nDie Aspekte des Winterwolfes sind Treue und Loyalit\u00e4t und diese Eigenschaften sind auch f\u00fcr seine Anh\u00e4nger am Wichtigsten.<br \/>\nEin Askarier ist furchtlos im Angesicht seiner Feinde und er scheut keinen Kampf, sollte er auch noch so aussichtslos sein. Dabei kann er sich immer auf die Mithilfe und die Unterst\u00fctzung seines Rudels verlassen.<br \/>\nDas Rudel ist f\u00fcr ihn das Wichtigste. Niemals w\u00fcrde er jemanden der Seinen im Stich oder sogar auf dem Schlachtfeld zur\u00fcck lassen. Geschichten besagen sogar, dass Askarier sich, als einige von ihnen als Geiseln genommen wurden, selbst in Gefangenschaft begaben, nachdem klar wurde, dass eine Befreiung unm\u00f6glich war.<br \/>\nWenn sich auch untereinander oft gestritten und gebalgt wird wie in einem Wolfsrudel \u00fcblich, so ist man doch Eins im Angesicht einer Gefahr und das blinde Vertrauen in den Orden und in Askar ist die Grundvoraussetzungen dieser Zusammenarbeit.<br \/>\nEin weiterer Punkt des engen Zusammenhaltes sind der ausgepr\u00e4gte Hang der Askarier zu jeder Art von Feiern, frei nach dem Motto \u201cJeder Abend k\u00f6nnte unser letzter gemeinsamer Abend sein, also lasst uns feiern.\u201d.<\/p>\n<p><strong>Wichtige Tempel, Orte und Pers\u00f6nlichkeiten:<\/strong><br \/>\nDer bekannteste Tempel ist der sogenannte Muttertempel des \u201cLumen Lunis\u201d im Ewigen Eis. Ein Luna-Tempel, der auch die Orden der vier S\u00f6hne der Luna beherbergt und der oft als Pilgerziel der Angeh\u00f6rigen der verschiedenen Orden dient.<br \/>\nAnsonsten gibt es einen Luna-Tempel im Lehen Kaltenbach in Zarorien und den Askartempel \u201cNordwacht\u201d im Gebirge \u00f6stlich von Fanada, der bald auch das Zuhause der anderen Orden der S\u00f6hne Lunas sein wird.<br \/>\nSowohl im Tormentor-Tempel in Port Valkenstein als auch in der L\u00f6wenburg, dem Sitz des dortigen Tiors-Ordens, gibt es ganze Fl\u00fcgel, die Askar geweiht sind.<br \/>\nAu\u00dferdem gibt es mehrere in ganz Engonien verstreute Schreine.<\/p>\n<p><strong>Der Askarier nach dem Tod:<\/strong><br \/>\nDie Treue und Rudelzugeh\u00f6rigkeit der Askarier geht \u00fcber den Tod hinaus.<br \/>\nWenn ein Askarier stirbt geht seine Seele nicht direkt in die Gefilde Askars, um ewig mit ihm zu laufen und zu jagen, stattdessen bleibt sie weiterhin bei ihrem Rudel, begleitet es und unterst\u00fctzt es so gut sie kann bis Askar sie ganz zu sich ruft.<\/p>\n<p><strong>Symbole:<\/strong><br \/>\nDas Zeichen Askars ist ein wei\u00dfer Wolf vor einem wei\u00dfen Halbmond auf schwarzem Grund.<br \/>\nDie Ordensfarben sind schwarz-wei\u00df, genau wie die Farben des Orden \u201cLumen Lunis\u201d.<br \/>\nDas Symbol der Nordhunde ist ein schwarzer Nordstern \u00fcber einem schwarzen Berg vor wei\u00dfem Hintergrund.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nOrganisationsstruktur:<\/strong><br \/>\nDer Muttertempel im Ewigen Eis ist auch der oberste Tempel des Orden \u201cLumen Lunis\u201d und der vier Unter-Orden der S\u00f6hne Lunas. Von dort aus werden die restlichen Tempel und Niederlassungen der einzelnen Orden des kleinen Pantheons koordiniert und geleitet.<br \/>\nDer Muttertempel selbst wird von einem Dreigestirn aus einer Novizin (die Schwester), einer Priesterin (die Mutter) und einer Hohepriesterin (der Gro\u00dfmutter) geleitet, wobei jede sich ihren eigenen Aufgaben widmet.<br \/>\nDie Schwester ist f\u00fcr die Kontakte au\u00dferhalb des Tempels zust\u00e4ndig und ist h\u00e4ufig auf Reisen, die Mutter leitet den Tempel an sich und ist f\u00fcr die Koordination der Versorgung und allen Aufgaben des Alltags zust\u00e4ndig und die Gro\u00dfmutter schlie\u00dflich ist die spirituelle F\u00fchrerin, die Zugriff auf Visionen und Tr\u00e4ume hat.<\/p>\n<p>Die anderen Tempel sind um einiges kleiner und werden meist von einem Prior geleitet, der nicht unbedingt Priester sein muss, je nach F\u00e4higkeiten k\u00f6nnen dieses Amt auch mundane Mitglieder der Orden aus\u00fcben.<br \/>\nDie \u201cNordwacht\u201d wurde bis Ende des Jahres 267 n.J. vom Hochpaladin Sasha Timberlore Schattenwolf geleitet, doch die Geschehnisse des letzten Jahres haben sie dazu bewogen dieses Amt an den ersten Ritter Askars Miguel abzugeben, der den Tempel schon seit mehreren Jahren in der Abwesenheit des Hochpaladins geleitet hatte.<\/p>\n<p><strong>Die Nordhunde:<\/strong><br \/>\nDie Nordhunde sind eine spezielle kleinere Einheit der Ordenskrieger im Askartempel Nordwacht, die vom ersten Ordensritter Askars Miguel ins Leben gerufen wurde.<br \/>\nMittlerweile stehen sie unter dem Kommando des zweiten Ordensritters Kord.<br \/>\nDie Einheit ist oft zusammen mit Sasha auf Reisen, wo sie als eine Art Leibgarde fungiert.<br \/>\nDie Nordhunde sind ein zusammengew\u00fcrfelter Haufen aus Menschen, die ihr altes Leben abgelegt haben und in Askars Gemeinschaft ihre zweite Chance sehen. Viele von ihnen haben fr\u00fcher Verbrechen begangen, andere waren das Leben, wie sie es gelebt haben, satt.<br \/>\nZum aktuellen Zeitpunkt haben in einigen Teilen Engoniens verurteilte Verbrecher die M\u00f6glichkeit, ihr ganzes Leben den Nordhunden zu verpflichten um ihre Strafe in den Dienst an Askar umzuwandeln, eine Voraussetzung daf\u00fcr ist allerdings eine gr\u00fcndliche Pr\u00fcfung ihrer innersten Beweggr\u00fcnde durch den Orden.<\/p>\n<p>Ein weiser Mann sagte einmal: Man stelle sich vor, soziale Grenzf\u00e4lle bekommen ein neues Weltbild aufgedr\u00fcckt und Benimm beigebracht&#8230;<\/p>\n<p>Im Kampf scheinen sie v\u00f6llig furchtlos, teilweise schon fanatisch zu sein. Sie leben die Lehren Askars und die Treue zu ihm h\u00e4lt sie bis zum Tod zusammen.<br \/>\nIhr Zeichen ist ein Berg, \u00fcber dem der Nordstern steht, und in ihren wei\u00dfen Wappenr\u00f6cken sind die Nordhunde auf jedem Schlachtfeld direkt zu erkennen, immer an vorderster Front, den Namen Askars auf den Lippen.<\/p>\n<p><em>\u201eDie Nordhunde&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Hunde sind sie, bei den G\u00f6ttern, aufgesammelt von allen dreckigen Stra\u00dfen des Daseins&#8230;<\/p>\n<p>Mein Freund, ob gelangweilte Adlige sich darunter befinden? Ich kann nur sagen&#8230; mit Sicherheit&#8230;<\/p>\n<p>M\u00f6rder und Diebe? Ohh jaa, auch diese wirst du finden&#8230;<\/p>\n<p>B\u00e4cker und Schmiede? Welch Mensch kann ohne sie leben?<\/p>\n<p>Meine Antworten k\u00f6nnen nicht deinen Wissensdurst stillen mein Freund?<\/p>\n<p>Dann h\u00f6re genau zu!<\/p>\n<p>Im Jahre 246 nach Jeldrik rief die G\u00f6ttin Luna ihre S\u00f6hne auf, dem Kampf der G\u00f6tter beizuwohnen&#8230;<\/p>\n<p>Einen Ihrer S\u00f6hne segnete sie besonders&#8230; Askar, er der den Winter liebt, die Geselligkeit, die Gemeinschaft und den unstillbaren Durst nach Treue.<\/p>\n<p>Sasha und Miguel wurden in seinen Dienst gerufen, Sasha unter gro\u00dfem Jubel als erste Paladine Askars, Miguel unter gro\u00dfem Mi\u00dffallen der Gl\u00e4ubigen.<br \/>\nEin heimatloser Ritter, ein S\u00f6ldner, ein Trunkenbold und Gro\u00dfmaul?<\/p>\n<p>Er wurde geduldet&#8230;<\/p>\n<p>Es dauerte nur einen Tag und der Orden der Luna wurde wieder ersch\u00fcttert&#8230;<\/p>\n<p>Eine Truppe aus Verzweifelten, aus Dieben, M\u00f6rdern und Abenteuerlustigen?<\/p>\n<p>Ist Miguel ein Wahnsinniger auf dem Ro\u00df des Chaos?<\/p>\n<p>Doch auch dieses Anliegen wurde ihm gew\u00e4hrt, die Prophezeiungen verlangten es und das Wort der Paladine Sasha wog viel&#8230;<\/p>\n<p>Miguel verlor nicht viel Zeit, in jeder Taverne in der er soff verbreitete er das Wort Askars&#8230; Familie, Gemeinschaft und Treue, Werte nach denen jedes Stra\u00dfenkind lechzt&#8230;<\/p>\n<p>Und diese Hunger befriedigte er, er nahm sie auf, speiste sie im Tempel, lehrte sie den Umgang mit Waffen und Taktiken w\u00e4hrend Sasha sie unterwies im Glauben an Askar.<br \/>\nUnd der Hunger wurde zu einem Bed\u00fcrfnis, einem Bed\u00fcrfnis das Genommene zur\u00fcck zu zahlen, dem dringendem Wunsch eine Familie stolz zu machen&#8230;<\/p>\n<p>&#8222;Treu zu leben hei\u00dft treu zu sterben!&#8220;<\/p>\n<p>Nicht umsonst ist dies der Wahlspruch der nunmehr etwa 60 Nordhunde, ges\u00e4ugt an der Zitze Askars, zu wahrer Menschlichkeit gef\u00fchrt durch Sasha und gemacht zu fanatischen Kriegern dank dem Maule Miguels&#8230;<\/p>\n<p>Sie st\u00fcrmen die h\u00f6chsten Mauern nur um zu erkennen das sie h\u00f6her h\u00e4tten st\u00fcrmen k\u00f6nnen!<br \/>\nSie erfreuen sich der niedersten Lustbarkeit nur um das H\u00f6chste zu ehren!<br \/>\nSie sind die niedersten Menschen auf Erden, bereit die H\u00f6llen zu erobern um einen Platz an Askars Seite zu gewinnen!<\/p>\n<p>Der Berg und der Nordstern mein Freund, siehst du ihn dann wirst du in den Augen der Tr\u00e4ger ein Feuer sehen wie es nur in den tiefsten Wintern brennt, ein Verlangen und eine Lust, die nur G\u00f6tter entfachen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p>Und die G\u00f6tter haben es entfacht, mein Versprechen habt ihr&#8230; Trefft ihr jemals auf Miguel, schaut in seine Augen und erkennt wie ein Verlorener erleuchtet wurde, seht den Willen seiner Nordhunde und seht zu welch Gehorsam Menschen f\u00e4hig sind&#8230;<br \/>\nUnd vor allem mein fremder Freund, seht welch Macht in der Gemeinschaft liegt!<\/p>\n<p>Dies sind die Jahre der Nordhunde,<br \/>\ngeboren aus Schande und Notdurft,<br \/>\ngeborgen in einer Familie,<br \/>\nohne Bedingung geliebt,<br \/>\nTreu im Leben, Treu im Tod!\u201c<\/p>\n<p><strong>Feiertage:<\/strong><br \/>\nSeitdem der erste Ordensritter einen \u201cMaulhurenwettbewerb\u201d in den Mittellanden gewonnen hat und sich nun als die gr\u00f6\u00dfte Maulhure der Mittellande bezeichnet, wird der \u201cMaulhurentag\u201d an seinem Geburtstag, dem 4. Tag des 5. Mondes, gefeiert.<\/p>\n<p><strong>Gebete, Rituale des t\u00e4glichen Lebens:<\/strong><br \/>\nDie Gebete an Askar sind meist recht einfach gehalten und nicht sonderlich lang. Oftmals werden akoholische Getr\u00e4nke als Symbol der gemeinschaftlichen Feiern geopfert.<br \/>\nOder besser gesagt: sie werden getrunken. Denn was br\u00e4chte Askar schon ein versch\u00fcttetes Bier?<br \/>\nAnh\u00e4nger von Askar sind meistens sehr aufmerksam ihren Mitmenschen gegen\u00fcber, ganz besonders wenn diese Hilfe ben\u00f6tigen. Wenn den Schw\u00e4cheren der Gemeinschaft Hilfe gew\u00e4hrt und die Gemeinschaft auf diese Art gest\u00e4rkt wird, kann man Askar am einfachsten huldigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte des Ordens: In einem weit im hohen Norden liegenden Gebiet, in dem es im Sommer niemals dunkel und im Winter niemals hell wird, der Schnee das ganze Jahr \u00fcber meterhoch die Landschaft bedeckt und das aus naheliegenden Gr\u00fcnden auch die Bezeichnung \u201cDas ewige Eis\u201d tr\u00e4gt, liegt der Haupttempel des Ordens \u201cLumen Lunis\u201d. 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