{"id":422,"date":"2018-03-08T19:10:09","date_gmt":"2018-03-08T19:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=422"},"modified":"2018-06-07T18:01:05","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:05","slug":"bildung-und-wissenschaft-engoniens","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=422","title":{"rendered":"Bildung und Wissenschaft Engoniens"},"content":{"rendered":"<h2 id=\"bildung_und_wissenschaft_engoniens\" class=\"sectionedit3\"><\/h2>\n<div class=\"level2\"><\/div>\n<h4 id=\"vorbemerkung\">Vorbemerkung:<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p>Es ist schwierig, eine Welt, in der Zauberei und Einwirken der G\u00f6tter zwar nicht allt\u00e4glich, aber auch nicht selten sind, einer irdischen Epoche zuzuordnen, in der diese Kr\u00e4fte nie wirkten und in der der Zerfall von Reichen oft Jahrhunderte lange Stagnation nach sich zog. Grob gesprochen und nur technisch betrachtet, befindet sich Engonien im Zeitalter des Sp\u00e4t Mittelalter , wobei Tangara der Entwicklung vorauseilt, w\u00e4hrend einige Provinzen z.B. Andarra und Silvanaja der Entwicklung hinterherhinken \u2014 aber wie gesagt, ein solcher Vergleich ist eigentlich nicht zul\u00e4ssig \u2026<\/p>\n<p>Bei dem folgenden Text handelt es sich um die \u00dcbertragung von Teilen des noch nicht ver\u00f6ffentlichten Buches &#8218;In Eljas Namen&#8216;. Wir haben den Text nur geringf\u00fcgig bearbeitet und bitten um Verst\u00e4ndnis, wenn hier bisweilen einseitig zu philosophischen Ansichten der Eljakirche Stellung bezogen wird \u2026<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"philosophie_und_religion\" class=\"sectionedit4\">PHILOSOPHIE UND RELIGION<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Noch immer ist der Glaube an die Sechsg\u00f6tter die verbreitetste Religion Engoniens. Der Kultus der Sechse ist jedoch kein starrer Block von Denkgeb\u00e4uden, sondern bietet einer Vielzahl von Denkrichtungen Platz, die entweder die Stellung einzelner Gottheiten oder G\u00f6tterkinder besonders hervorheben oder eine abweichende Bewertung des Wirkens der G\u00f6tter vornehmen. Exponenten dieser Sekten oder (meist) ethnischen Auspr\u00e4gungen sind der Silvanajische und der Andarianische Glaube. In der letzten Dekade haben sich auch G\u00f6tter aus dem Ausland in Engonien angesiedelt und Fu\u00df in der Bev\u00f6lkerung gefasst wie z.B. der Glaube an Askar (seine Geschwister sind weniger bis gar nicht verbreitet) und Tormentor.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"magie\" class=\"sectionedit5\">MAGIE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die vermehrten offenen Angriffe von Szivar und der B\u00fcrgerkrieg hat die magischen K\u00fcnste und Wissenschaften in den letzten Jahren weiter vorangebracht als die vorausgegangenen 270 Jahre, nach dem Fall der alten Ayd\u00b4Owl. Die gr\u00f6\u00dften Fortschritte wurden hierbei auf den Gebieten der Teleportmagie, der Vernichtung d\u00e4monischer Wesenheiten und der Vergr\u00f6\u00dferungen der Schutzmagie gemacht. Auch viele Spr\u00fcche der Hexen und Druiden konnten entschl\u00fcsselt und niedergeschrieben werden, ja, selbst die bislang kaum bekannten Rituale der Schamanen konnten hinreichend katalogisiert werden. Dazu kommen die Wiederentdeckung alter Artefakte, namentlich die so genannten Wegsteine, und vor allem die weitere Verbreitung magischen Wissens in den verschiedenen Zweigen der Zauberkunst. Nach langen Jahren der Zur\u00fcckgezogenheit versucht sich die Zauberkunst mittlerweile auch wesentlich st\u00e4rker als &#8218;angewandte Wissenschaft &#8218; .<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"mathematik_und_geometrie\" class=\"sectionedit6\">MATHEMATIK UND GEOMETRIE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Seit der allgemeinen Anerkennung der Null vor mehr als 100 Jahren, der Wiederentdeckung des &#8218; Alt Caldrischen Wurzelziehens &#8218; und der Ver\u00f6ffentlichung der Fanadischen Winkelma\u00dftafeln hat sich auf dem Gebiet der Mathematik als grundlegende Wissenschaft wenig Neues getan, wenn auch diese K\u00fcnste einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Einfluss auf das t\u00e4gliche Leben nehmen \u2013 sei es in Form der Ulder Zinseszinstafeln oder des kaufm\u00e4nnischen Bruchrechnens, sei es in Schiffbau und Architektur, wo sich aus geometrischen Grunds\u00e4tzen auch solche der Statik herleiten lassen.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"astronomie_und_astrologie\" class=\"sectionedit7\">ASTRONOMIE UND ASTROLOGiE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die Astronomie als Wissenschaft zur Erstellung von Sternkatalogen , die zur Horoskoperstellung und Navigation ben\u00f6tigt werden, ist in Engonien ein junges Gebiet. In den \u00f6stlichen Ausl\u00e4ufern des Himmelsgebirges soll in naher Zukunft ein Teleskop zu Betrachtung der Sterne erbaut werden. Die Astrologie erfreute sich (wie andere Wahrsagek\u00fcnste auch) in den unruhigen Zeiten gro\u00dfer Beliebtheit, auch wenn kein allgemeing\u00fcltiges und vor allem hieb- und stichfestes Deutungssystem vorliegt und der Wahrheitsgehalt von Prophezeiungen, die \u00fcber Charakterdeutungen und kurzfristige Voraussagen hinausgehen, allein in der Hand der G\u00f6tter liegt.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"geographie_und_kartographie\" class=\"sectionedit8\">GEOGRAPHIE UND KARTOGRAPHIE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Es kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass auf der Karte Engoniens nur noch wenige wei\u00dfe Flecken prangen, namentlich in den h\u00f6chsten Gebirgsz\u00fcgen oder in den tiefsten W\u00e4ldern, jedoch hei\u00dft dies bedauerlicherweise nicht, dass die Wildnis, die St\u00e4dte und D\u00f6rfer umgibt, dadurch, dass man sie als &#8218;Elfen Wald &#8218; oder &#8218;Himmelsgebirge&#8216; auf Karten einzeichnet, genauer erforscht w\u00e4re. Noch immer sind mehr als neun Zehntel Engoniens im Kleinen unerforscht, und dies wird sich wohl auch in den n\u00e4chsten Jahren nicht \u00e4ndern, auch wenn wagemutige Entdecker die Grenzen unseres Wissens immer weiter von Engonien weg bewegen und vergessene L\u00e4nder hinter dem Horizont wieder oder neu entdecken.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"botanik_und_zoologie\" class=\"sectionedit9\">BOTANIK UND ZOOLOGIE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die Tierkunde Engoniens kann in ph\u00e4nomenologischer Hinsicht als abgeschlossen betrachtet werden, denn nur selten erreicht uns noch die Kunde von einer nie zuvor gesehenen Kreatur, und auch die Beschreibungen des tierischen Verhaltens scheinen in ausreichender Form vorzuliegen, ja, selbst die verschiedenen Methoden der Tierverwertung scheinen ausgesch\u00f6pft. Im Bereich der Pflanzenkunde ist dieser Wissensstand noch nicht ganz erreicht, wenn auch in den letzten Jahren viele B\u00e4ume, Str\u00e4ucher und Kr\u00e4uter des Silvanajischen Waldes beschrieben werden konnten. Eine Einordnung der Tiere und Pflanzen in widerspruchsfreie Klassen und Kategorien harrt noch ihrer Entdeckung.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"mechanik_und_ingeniurskunst\" class=\"sectionedit10\">MECHANIK UND INGENIURSKUNST<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Seit langer Zeit sind in Engonien die Grundprinzipien mechanischer Arbeit bekannt. Alte Traktakte behandeln bereits Pumpen und Flaschenz\u00fcge. Da jedoch die meisten Gelder und intelligenten Geister durch die Magierakademien und Tempelschulen aufgefangen werden, l\u00e4sst hier die praktische Erprobung sich viel Zeit. Diese Wissenschaften sind daher noch gr\u00f6\u00dftenteils in der beschreibenden Phase, theoretisch geleitete Schritte werden kaum gemacht, da hier auch die n\u00f6tige Mathematik fehlt. Anhand von empirischen Tabellen werden Katapulte und andere Kriegsmaschinen verwendet und die Erfahrung des Ger\u00e4temeisters ist n\u00fctzlicher als eine oft grundfalsche Theorie. Da die ehemaligen Provinzen nach dem zweiten B\u00fcrgerkrieg erst recht wenig Geld f\u00fcr theoretische Grundlagenforschung haben, wird sich hier so schnell wenig tun. Zu hoffen bleibt, dass durch die Verbreitung von mathematischen Theorien in den Magierakademien eine Weiterentwicklung dieser grundlegenden Kunst folgt.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"alchimie_und_huettenkunde\" class=\"sectionedit11\">ALCHIMIE UND H\u00dcTTENKUNDE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Das spektakul\u00e4rste alchimistische Produkt ist sicherlich das in den Kriegen der letzten Jahre h\u00e4ufig verwendete Bregarfeuer genannte Brand\u00f6l, das auch auf dem Wasser brennt. Dass Alchimisten daneben auch noch Gifte verschiedenster Art herstellen und bisweilen ihre Werkst\u00e4tten in Schutt und Asche legen, hat dem Ruf dieser Zunft sehr geschadet, was jedoch sehr zu bedauern ist: Immerhin sind es auch Alchimisten, die uns mit Feuerwerken erfreuen und st\u00e4ndig die Qualit\u00e4t des Glases verbessern. Letzteres erreicht sogar mittlerweile optische Qualit\u00e4ten, die \u2013 wenn auch zu horrenden Preisen \u2013 denen geschliffener Kristalle in nichts nachstehen. Zudem haben ihre Methoden des Siedens und Abscheidens, der Destillation und L\u00f6sung auch die Heilkunst vorangebracht. Eher praktische Anwendung und weite Anerkennung finden die verschiedenen Metalle und Legierungen, namentlich nat\u00fcrlich alle Verfahren, aus den stark unterschiedlichen Eisensorten gute St\u00e4hle herzustellen \u2013 allein, die K\u00fcnste der Gong- und R\u00f6hrengie\u00dfer, der Stahlschmelzer und nat\u00fcrlich der Schmiede gelten fast stets als gut geh\u00fctetes Gildengeheimnis.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"schiffbau_und_seefahrt\" class=\"sectionedit12\">SCHIFFBAU UND SEEFAHRT<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Der immer noch in den Kinderschuhen steckende Schiffbau bekommt durch findige T\u00fcftler in Stejark langsam auftrieb, so das damit zu rechnen ist, das in den n\u00e4chsten 3 Dekaden einen Seehandel nichts mehr im Wege steht.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"kriegs-_und_militaerwesen\" class=\"sectionedit13\">KRIEGS- UND MILIT\u00c4RWESEN<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die Kriege der letzten Dekaden haben die sich anbahnenden Entwicklungen im Heereswesen entweder (durch die Erfindung und Verwendung neuer Waffen) beschleunigt oder zunichte gemacht (durch die mangelnden Kopfst\u00e4rken f\u00fcr Formationsk\u00e4mpfe). Dass jedoch die Heere aller L\u00e4nder von allen hier beschriebenen wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen zuallererst profitiert haben, nimmt in unseren unruhigen Zeiten nicht Wunder. Die wichtigsten Waffen auf den Schlachtfeldern der letzten Jahre waren sicherlich das neu Aufkeimen von Guerrilla-Taktiken und asymmetrischer Kriegsf\u00fchrung , und alle Formen der Feld- und Belagerungsgesch\u00fctze, die mit Bregafeuer Breschen in die anr\u00fcckenden Schlachtreihen rei\u00dft, bis hin zum Hammerwerfer, einem gigantischen Belagerungsgesch\u00fctz, das durchaus in der Lage ist, einen ganzen Ochsen fast eine Meile weit zu schleudern. Insgesamt gingen der Trend der Entwicklung und die milit\u00e4rische Doktrin immer mehr in Richtung auf das in gro\u00dfer Zahl eingesetzte leicht gepanzerte Fu\u00dfvolk und auf hochbewegliche, vielseitig einsetzbare Reiterei, unterst\u00fctzt von Feldgesch\u00fctzen (und bisweilen sogar von Zauberei). Entgegen dieser Entwicklungen haben die hohen Verluste gerade vor den Toren Fanadas wieder die Rolle des einzelnen K\u00e4mpfers und seiner F\u00e4higkeiten in den Vordergrund ger\u00fcckt, was sich zum einen in einer guten Ausbildung an den Krieger- und Kadettenschulen, zum anderen aber auch in der weiteren Verbreitung der Taktik der `Kleinen Gruppen &#8217;niederschl\u00e4gt. Letztere, von den Anderianischen Widerst\u00e4ndlern gegen die Valkensteiner Besatzer angewandte Kampfform gilt zwar nicht als Ehrenhaft, aber als \u00fcberaus effektiv, so dass einige milit\u00e4rische Einheiten dazu \u00fcbergegangen sind, die Hand von f\u00fcnf oder die Rotte von zehn im Fern wie im Nahkampf ausgebildeten K\u00e4mpfern und nicht mehr das Banner als die Basis der Organisation einzusetzen.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"druckkunst_und_schriftlehre\" class=\"sectionedit14\">DRUCKKUNST UND SCHRIFTLEHRE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Auch wenn immer noch die aller meisten B\u00fccher mit Hand geschrieben und kopiert werden, So versuchen sich einige Magier im Konzil der geistigen Kraft Texte auf magische Weise zu kopieren. Bezaubert wird nicht Pergament (das immer noch den \u00fcblichen Schreibgrund f\u00fcr Urkunden oder auch pers\u00f6nliche Briefe darstellt), sondern auf Lumpen-, B\u00fctten oder Eichenrindenpapier, das von vielen Papierm\u00fchlen hergestellt wird. Nichtsdestotrotz sind B\u00fccher, deren Bindung und Illumination einen gro\u00dfen handwerklichen Aufwand erfordert, weiterhin nicht billig. Da jedoch gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung des Lesens und Schreibens noch immer nicht m\u00e4chtig sind, ist die Profession des Schreibers weiterhin hoch angesehen, wobei sich durch das Wirken der ehemaligen Schreiberschule zu Engonia und des Eljatempels zu Middenfelz auch gewisse Normen der Rechtschreibung, des Stils und der Grammatik durchsetzen konnten .<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"musik\" class=\"sectionedit15\">MUSIK<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die Musik dient seit einiger Zeit nicht mehr nur der Untermalung von Geschichten, dem Tanz oder dem Marsch, sondern ist eine Kunst aus sich selbst geworden, was sich vor allem darin zeigt, dass in Caldrien die Komponisten und Kapellmeister ein hohes Ansehen haben, was sicherlich auch auf den Ruf des verstorbenen Gro\u00dfmeisters Adolphe Ledoux zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, der durch einige spektakul\u00e4re Opernauff\u00fchrungen (mit gro\u00dfen Ch\u00f6ren und Orchestern, Feuerwerk, T\u00e4nzern und sogar Zauberei!) von sich reden machte. Auch dem Sologesang Caldrischer J\u00fcnglinge wird gerne gelauscht \u2013 oft auch in Kombination mit leichten Rauschmitteln \u2013, und ber\u00fchmte Interpreten k\u00f6nnen verdienterma\u00dfen mit Ruhm und gutem Gold rechnen. Die klassische Verwendung der Musik in den gro\u00dfen Schulen der Barden und bei den vielen regional unterschiedlichen T\u00e4nzen hat daneben jedoch nichts an Bedeutung verloren, und Stra\u00dfen und Sch\u00e4nkenmusiker erfreuen sich weiterhin auch beim einfachen Volke gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"bildende_kunst\" class=\"sectionedit16\">BILDENDE KUNST<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>In der Malerei und dem \u2013 seit Jahrhunderten fast unver\u00e4nderten \u2013 Skulpturenhandwerk dominiert weiterhin die rein gegenst\u00e4ndliche (wenn auch bisweilen sehr allegorische) Darstellung, sei es in G\u00f6tter- und Heiligenbildern oder Schlachtgem\u00e4lden sowie Landschaftszeichnungen und Stadtansichten (wobei letztere schon fast den Bereich der Kartographie und der Atlantenherstellung ber\u00fchren). Mit der verbreiteten Verwendung der Perspektive ist es mittlerweile gelungen, Bilder zu erschaffen, die wie Blicke auf die Realit\u00e4t wirken. Ein \u00e4hnlicher Trend ist im Bereich der Stillebenmalerei zu bemerken, wo der ` Memoria Apfel &#8218; mit seinem augent\u00e4uschenden Naturalismus ein ungekr\u00f6ntes Meisterwerk ist. Wenn auch die meisten Maler sich auf konventionelle Materialien und Techniken (\u00d6l auf Leinwand oder Holz, Tusche auf Pergament oder Reispapier, Sonnenglanz auf B\u00fctten) beschr\u00e4nken, so gibt es doch einige, denen immer wieder nachgesagt wird, sie w\u00fcrden auch Zauberei einsetzen, um die Wirkung ihrer Bilder zu verbessern; die Halbelfische K\u00fcnstlerin Saloria Radonje sei hier an erster Stelle genannt.<\/p>\n<\/div>\n<h3 id=\"heilkunde\" class=\"sectionedit17\">HEILKUNDE<\/h3>\n<div class=\"level3\">\n<p>Die bemerkenswerteste Neuerung der letzten Jahre betrifft den Einzug der Magie in die Heilkunde, und selbst wenn dies auch nur eine Methode ist, die sich Grafen, F\u00fcrsten und reiche Handelsherrn leisten k\u00f6nnen, so ist der `magische Hofmedicus&#8216; doch ein angesehener Posten (und zudem mit weniger Risiko verbunden als z.B. der des magischen Leibw\u00e4chters). Daneben betreiben die Feldschere und Medici nat\u00fcrlich auch weiter auf herk\u00f6mmliche Art und Weise ihr Handwerk, und wenig hat sich hier in den letzten Jahren getan. Zwar konnten einige Kenntnisse der Waldmenschen in die Heilkunst \u00fcbernommen werden, auch macht die Anatomie dank recht lockerer Bestimmungen in Uld gro\u00dfe Fortschritte \u2013 aber so recht weitergekommen scheint die Medizin in den letzten Jahren nicht zu sein; immer noch dominieren schlecht ausgebildete Zahnrei\u00dfer, Feldschere mit der groben S\u00e4ge und schlimmstenfalls unkundige Quacksalber das Feld \u2026 Weder magisch noch weltlich einfach zu bek\u00e4mpfen sind die Siechen und Seuchen. Zwar wei\u00df man, dass Sauberkeit, frische Luft und reines Wasser hier einen guten Teil zur Genesung und zur Vermeidung von Ansteckung beitragen k\u00f6nnen , aber wirklich bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen Seuchenkrankheiten immer noch nur von denen, auf denen der Segen der G\u00f6tter ruht. Die Seelenheilkunde ist ein recht neues Gebiet der Heilkunst, aber nachdem viele Amateure den Zustand ihrer Patienten eher verschlechtert als verbessert haben, dominieren auch hier die qualifizierten Priester das Feld.<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"fazit\">Fazit<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p>Bleibt schlussendlich noch die Frage, wem diese Entdeckungen und Erfindungen zugute kommen. Bedauerlicherweise muss hier gesagt werden, dass vielleicht nur ein Zehntel aller Engonierer die M\u00f6glichkeit haben, Nutzen aus diesen Neuheiten zu ziehen, denn noch immer wird \u2013 sei es vom Caldrischen Adel oder von den Tangerianischen H\u00e4usern \u2013 die Volksbildung str\u00e4flich ignoriert, ja, sogar mit \u00e4u\u00dferster Skepsis und als gef\u00e4hrlicher Unfug gesehen. Au\u00dferdem ist Wissen nicht nur Macht, die man ungern teilt, nein, es ist auch ein teures Vergn\u00fcgen \u2026 Und so sind es wohl nur die Novizen einer Religion oder einer Magierschule, einige wenige Abg\u00e4nger von Kriegerakademien, dazu ein paar aufgeschlossene H\u00e4ndler und wenige Gelehrte, die auch nur diese hier pr\u00e4sentierten wenigen Grundlagen zu ihrem Wissensschatz z\u00e4hlen d\u00fcrfen \u2013 und trotz der Bem\u00fchungen der Eljakirche wird sich wohl die n\u00e4chsten Jahrzehnte daran nichts \u00e4ndern \u2026<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Es ist schwierig, eine Welt, in der Zauberei und Einwirken der G\u00f6tter zwar nicht allt\u00e4glich, aber auch nicht selten sind, einer irdischen Epoche zuzuordnen, in der diese Kr\u00e4fte nie wirkten und in der der Zerfall von Reichen oft Jahrhunderte lange Stagnation nach sich zog. 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