{"id":435,"date":"2018-03-08T19:29:15","date_gmt":"2018-03-08T19:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=435"},"modified":"2018-06-07T18:01:06","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:06","slug":"der-pilgerzug","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=435","title":{"rendered":"Der Pilgerzug"},"content":{"rendered":"<h3 id=\"die_statuten_des_pilgerzuges\" class=\"sectionedit1\">Die Statuten des Pilgerzuges<\/h3>\n<div class=\"level1\">\n<p>Dies sind die Statuten zur Pilgerfahrt gegen den Ursupator Barad Konar und den Orden des Lupus Umbra, festgelegt im Namen Tiors, Alamars, Lavinias, Nadurias und Aines, im Jahre 260 nach Jeldrik. Der Name des T\u00e4uschers soll nicht \u00fcber diesem heiligen Zuge stehen.<\/p>\n<p>Die G\u00f6tter haben eine Vision einer gro\u00dfen Fahrt in ihrem Namen mit der K\u00f6nigin Caldriens, ihrer Majest\u00e4t Dame Loenna von Donnerheim, an ihrer Spitze geschickt. Das Ziel ihrer Fahrt soll sein, das g\u00f6tterf\u00fcrchtige Volk des Kaiserreiches Engonien vom Joche des Ursupators zu befreien, mit Wort und Waffe.<\/p>\n<p>Dieser Vision folgend hat die Priesterschaft der Sechs, mit Ausnahme der Diener des T\u00e4uschers, alle gottesf\u00fcrchtigen Engonier dazu aufgerufen, sich dieser Fahrt anzuschlie\u00dfen. Um diese heilige Vision der G\u00f6tter zu erf\u00fcllen, haben die Priester die nun genannten Statuten aufgestellt.<\/p>\n<p><strong>Erster Artikel<\/strong><\/p>\n<p>Ein jeder Pilger soll sich, unabh\u00e4ngig jedweder anderer Loyalit\u00e4t, dem Befehl der K\u00f6nigin Loenna von Donnerheim unterwerfen. So er dies nicht tut oder einen Befehl verweigert, verwirkt er sein weiteres Recht an der Teilnahme dieser Fahrt. Denn die K\u00f6nigin handelt im Namen der G\u00f6tter und das Wort der G\u00f6tter darf nicht angezweifelt werden.<\/p>\n<p><strong>Zweiter Artikel<\/strong><\/p>\n<p>Ein jeder Pilger soll ein Zeichen der G\u00f6tter tragen. Tut er dies nicht, so soll er nicht an der Fahrt teilnehmen. Diejenigen Pilger, die sich unserem Lande verbunden f\u00fchlen, sollen ein Zeichen ihrer eigenen G\u00f6tter tragen, so denn ihre Ideale nicht den Idealen unserer G\u00f6tter widersprechen.<\/p>\n<p><strong>Dritter Artikel<\/strong><\/p>\n<p>Ein jeder Pilger soll sich nicht an Zwist oder H\u00e4ndel beteiligen, solange er an der Fahrt teilnimmt. Die Waffen sollen nur gezogen werden gegen diejenigen, die sich gegen die Fahrt stellen oder gar andere Pilger angreifen. Alter Streit soll ruhen und neuer Streit soll nicht begonnen werden.<\/p>\n<p><strong>Vierter Artikel<\/strong><\/p>\n<p>Ein jeder Pilger soll nicht sch\u00e4nden, pl\u00fcndern, brandschatzen oder rauben. Die Fahrt findet statt im Namen der G\u00f6tter und ihr Name soll nicht beschmutzt werden durch sch\u00e4ndliche Taten. Die Pilger sollen durch Spenden des Volkes und das Geld der Oberen der Fahrt versorgt sein. Beutegut von Gegnern der Fahrt wird durch die K\u00f6nigin nach dem Willen der G\u00f6tter verteilt.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"eine_chronik_der_ereignisse\" class=\"sectionedit2\">Eine Chronik der Ereignisse<\/h1>\n<div class=\"level1\"><\/div>\n<h4 id=\"nj\">257 n.J.<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p><strong>7. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die direkten Kriegshandlungen in <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:andarra\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:andarra\">Andarra<\/a> zwischen Rittern des Lupus Umbra und Rebellen innerhalb der Japals\u00fcmpfe gr\u00f6\u00dftenteils zum Erliegen gekommen sind, scheinen die Truppen des <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:barad_konar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:barad_konar\">Kaisers<\/a> weitere Unterst\u00fctzung zu erhalten.<\/p>\n<p>Mehrere Einheiten schwarz-blau gewandeter Soldaten wurden in Middenheim gesichtet, die von dort aus mit Flussbarken bis zum S\u00fcdostufer des Memoria-Sees eingeschifft wurden. Dort angelandet, marschieren die Truppen z\u00fcgig weiter Richtung Norden. Zielsetzung dieses Entsatzes ist die Vereinigung mit der von Westen vorsto\u00dfenden Armee des Lupus, um den Widerstand auf einen Schlag zu zerfetzen. <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:tannjew\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:tannjew\">Tannjew von Wiesenquell<\/a> und seine M\u00e4nner steht eine harte Zeit bevor, sollte nicht bald der Winter einbrechen und eine Waffenruhe erzwingen.<\/p>\n<p><strong>8. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Der Lupus Umbra zieht durch Andarra und kn\u00fcpft unterwegs jeden Partisanen und Widerst\u00e4ndler auf, der gefunden werden kann. Mann, Frau und Kind. Die Entsatzkr\u00e4fte des Lupus Umbra erreichen das Dorf Falkenr\u00fccken, wo sich vor nicht allzu langer Zeit eine schreckliche Katastrophe in Form einer Pockenepidemie ereignet hat, der ein Gro\u00dfteil der Bewohner, samt der \u00f6rtlichen Garnison kaiserlichen Truppen zum Opfer gefallen ist.<\/p>\n<p>Nachdem die Entsatztruppen Konars die befestigte Garnison in der N\u00e4he des Dorfes Falkenr\u00fccken nach einigen kleineren Scharm\u00fctzeln besetzt haben, ereignet sich dort eine erneute Katastrophe. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit bemerkten in der Gegend ans\u00e4ssige Bauern mehrere gro\u00dfe gr\u00fcne Flammens\u00e4ulen, die sich in der Ferne empor schraubten. Au\u00dferdem best\u00e4tigten Zeugen, dass ein Grollen wie bei einem Gewitter in der Luft lag, obwohl der Himmel wolkenlos gewesen war. Als Tags darauf mehrere Bauern den Ort der Flammen aufsuchten, standen sie vor den Tr\u00fcmmern von dem, was einstmals Falkenr\u00fccken gewesen war, wovon nun jedoch nur noch glimmende \u00dcberreste und merkw\u00fcrdig geschmolzener Stein zeugten. Besonders die befestigte Garnison war ein einziges Tr\u00fcmmerfeld! Was auch immer sich hier ereignet hat, kann nicht nat\u00fcrlichen Ursprungs sein! Die kaiserlichen Truppen mussten nur geringe Verluste hinnehmen, da lediglich ein Bruchteil der Entsatzkr\u00e4fte in Falkenr\u00fccken verblieben war, w\u00e4hrend der Rest weiter in Richtung Westen marschiert ist.<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"nj1\">258 n.J.<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p><strong>10. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem Caer Conway gefallen ist und vollst\u00e4ndig niedergebrannt wurde, entkommt ein kleiner Fl\u00fcchtlingszug aus den Ruinen der Stadt, darunter sp\u00e4tere Anf\u00fchrer und Mitglieder des Pilgerzuges. Die Geschwister Agathe und Johann von Steinbach, eine Flamina und ein Jeldrike, geben ihr Leben, um die Flucht zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"nj2\">259 n.J.<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p><strong>10.Monat<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Tag des Wolfes<\/strong><\/p>\n<p>In der dunkelsten Stunde des Widerstandes sieht sich Fanada, verteidigt durch eine Handvoll Reichsgardisten, vollgestopft bis zu letzten Kammer mit Fl\u00fcchtlingen, einem tausende Mannen starkem Heer des Lupus gegen\u00fcber. Doch die Stadt wird gehalten, ein Wendepunkt im Krieg gegen Konar.<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"n_j\">260 n. J.<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p><strong>4. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Tag des Wolfes und der Befreiung von <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:uld\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:uld\">Uld<\/a> haut Simon de Bourvis auf den Tisch und verk\u00fcndet, dass er notfalls alleine <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:brega\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:brega\">Brega<\/a> angreift. Alle Freunde des Widerstandes schliessen sich ihm an und gemeinsam kann Brega erobert werden. Dabei wird ein Gro\u00dfteil Bregas zerst\u00f6rt. Das Tagebuch des ehemaligen Knappen Barad Konars taucht auf. <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:damian\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:damian\">Damian von Voranenburg<\/a> kann seinen Vater, den Grafen Heinrich von Voranenburg von Konars Verderbtheit \u00fcberzeugen. Er wendet sich offen gegen Konar.<\/p>\n<p>Auf der zwei Wochen sp\u00e4ter stattfindenden Feier zur Eroberung Bregas wird den anwesenden Priestern eine Vision vom Pilgerzug geschickt &#8211; es kommt zum Feuerschwur und zur Verk\u00fcndigung der Statuten.<\/p>\n<p><strong>5. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Nach l\u00e4ngerer Vorbereitung kommt es zur Schlacht um <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:ahrnburg\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:ahrnburg\">Ahrnburg<\/a>, die zugunsten des Pilgerzuges entschieden wird. Die entkr\u00e4fteten Truppen ziehen nach Ahrnburg, wo der schwelende Konflikt zwischen <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:reichsgarde\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:reichsgarde\">Reichsgarde<\/a> und Pilgerzug eskaliert, als es zu einem Scharm\u00fctzel zwischen Gardisten und Pilgerz\u00fcglern kommt. Der befehlshabende Gardist, <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:william_mckillkenny\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:william_mckillkenny\">William McKilkenny<\/a>, wird gefangen gesetzt und zur Ordensburg der Jeldriken verbracht. Die Priester, die den Pilgerzug ausriefen, verk\u00fcnden ihre Abkehr von der Reichsgarde.<\/p>\n<p>Die K\u00f6nigin st\u00f6\u00dft zum Pilgerzug und \u00fcbernimmt die weltliche F\u00fchrung.<\/p>\n<p><strong>6. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Eine Fehlinformation f\u00fchrt zu dem Verschwinden diverser f\u00fchrender Personen des Pilgerzuges, die erst sp\u00e4ter wieder zum Zug dazusto\u00dfen. Der Pilgerzug konsolidiert sich und beginnt stark anzuwachsen.<\/p>\n<p><strong>7. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Die K\u00f6nigin proklamiert das Caldrische Imperium (s.u.). Alle F\u00fchrer des Widerstandes treffen sich zu politischen Verhandlungen und der weiteren Planung des Krieges. Richard Brin nennt die K\u00f6nigin und alle, die ihr folgen, Verr\u00e4ter an Kaiser Jeldrik und verl\u00e4sst die Verhandlungen. Die Reichsgarde wird nicht mehr an den Kriegshandlungen teilnehmen. Die Jeldriken begleitet den Pilgerzug im Gegensatz dazu weiterhin, auch wenn sie sich nicht den Statuten oder der K\u00f6nigin\/Imperatorin unterwerfen, weil diese nicht alle sechs engonischen G\u00f6tter annerkennt.<\/p>\n<p><strong>8. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Heldentaten einiger Pilgerz\u00fcgler gelingt es, den Herzog von Hanekamp mithilfe des Tagebuches des Knappen, von der Falschheit Konars zu \u00fcberzeugen und er stellt sich auf die Seite des Widerstandes. Tannjew von Wisenquell gesteht seinen Mord an Athorn von Hanekamp im Auftrag des damaligen Ritters Barad Konar und unterwirft sich dem Herzog. Aufgrund der Proklamation ist der Herzog allerdings nicht bereit, sich der K\u00f6nigin zu unterwerfen und bleibt dem Pilgerzug als Ganzem fern. Erzieht lediglich seine Truppen zur\u00fcck und l\u00e4sst den Pilgerzug frei nach Engonia passieren, wo dieser nun allein dem Lupus Umbra entgegensteht.<\/p>\n<p><strong>9. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Der Pilgerzug schickt eine Abordnung nach Tiefensee, um szivarische Umtriebe zu verhindern. Dabei werden die Sturmrufer vernichtet.<\/p>\n<p><strong>10. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Wegen des kommenden Winters wird die Belagerung Engonias nicht begonnen, sondern nur vorbereitet. Grenzbrueck erkennt die Anspr\u00fcche der Impearotrin an und schickt Ritter, die den Pilgerzug unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>12. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Auf den Tagen des Lernens in der Akademie Ayd&#8217;Owl doziert Kanzler Stauffer \u00fcber die magische Verteidigung Engonias.<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"nj3\">261 n.J.<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p><strong>3. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Nach langer Vorbereitung ist es endlich soweit: Mit condrianischer Hilfe wird ein kleines Anwesen vor Engonia befreit und von dort aus ein Teil der (magischen) Verteidigung Engonias angegriffen und erfolgreich erobert. Der Pilgerzug und die Jeldriken greift mit aller Macht Engonia an und erobert es. Barad Konar wird von einer gro\u00dfen Gruppe von Helden angegriffen und umgebracht. Der Lupus Umbra zieht sich zur\u00fcck, hinter die Alva.<\/p>\n<p><strong>4. Monat<\/strong><\/p>\n<p>Das einj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Eroberung Bregas wird gefeiert, in Brega. Dabei ist ein offizieller Vertreter des Lupus Umbra zu Gast, der Friedensverhandlungen f\u00fchrt. Der Lupus Umbra hat keinen Einfluss westlich der Alva und keinen Kaiser mehr. Es wird ein Waffenstillstand ausgehandelt, der Monate sp\u00e4ter zu einem Friedensvertrag werden wird. Die Priester l\u00f6sen beim Fest in Brega den Pilgerzug offiziell auf, da das Ziel Barad Konar zu st\u00fcrzen erf\u00fcllt ist.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"die_proklamation_der_koenigin\" class=\"sectionedit3\">Die Proklamation der K\u00f6nigin<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>\u201eFreunde! B\u00fcrger! Engonier! Heute wenden wir uns in einer uns das Herz schwermachenden Sache an das ganze Land, an alle, die sich Engonier nennen, ob sie blau und gold oder blau und schwarz tragen, ob sie aus Tangara, Andarra, Silvanaja oder Caldrien kommen, ob sie ins siebente Glied Engonier sind oder aus fremden L\u00e4ndern zu uns gekommen sind. Stets waren wir besorgt um das Land, welches wir alle Engonien nennen. Das Kaiserreich, erbaut von einem Mann ohne Fehl und Tadel, erschaffen durch seine g\u00f6ttergelenkte Hand. Nat\u00fcrlich sprechen wir von niemand Anderem als den ewigen Kaiser Jeldrik, die G\u00f6tter m\u00f6gen ihre Hand \u00fcber ihn halten, wo auch immer er sei. Niemand kann es hoffen oder soll es wagen, ihn zu ersetzen oder gar sein Andenken auch nur um das Iota eines Iota zu beschmutzen, so schw\u00f6ren wir, die K\u00f6nigin von Caldrien.<\/p>\n<p>Dieses unser aller Land, dem wir als Senatorin schon lange gedient haben, musste lange Zeit unter der Knute des grausamen und ungerechten F\u00fcrsten Barad Konar, der sich unrechtm\u00e4ssig Kaiser nennt leiden. Mit blutendem Herzen mussten wir mit ansehen, wie unsere treuen Ritter an der Droor ihr Leben liessen, wie sogar die pr\u00e4chtigen St\u00e4dte Donnerheim, Fanada und Caer Conway von ihm angegriffen wurden. Wie sehr litten wir, als die einst so stolze Stadt Caer Conway vor dem dunklen Tiorssturm des Lupus Umbra fiel und wie sehr frohlockten wir, als die vielen Freunde unseren tapferen Landes es schafften, die so lange frei gebliebene Stadt Fanada am Tag des Wolfes vor dem Ursupator zu bewahren. Doch nichts B\u00f6ses kann je von Bestand sein, nichts Unrechtm\u00e4ssiges kann im Lichte der G\u00f6tter bestehen. So wand sich Tior selbst gegen seinen einstigen K\u00e4mpen Barad Konar und auch die \u00fcbrigen G\u00f6tter schickten ihre Kinder und Gl\u00e4ubigen in den Kampf. Und in aller Herrlichkeit reichten f\u00fcnfe der G\u00f6tter uns Menschen ihre Hand und beschenkten ihre Priester mit einem Bild. Im Lichte Alamars, mit der Liebe Lavinias, unter der klugen F\u00fchrung Aines, mit der Unbarmherzigkeit Nadurias und dem Kampfgeist Tiors sollten die Menschen sich einem Pilgerzug anschliessen, der f\u00fcr alle Zeiten den falschen Kaiser Barad Konar vom Throne Jeldriks hinwegfegen sollte. Und in ihrer unendlichen Weisheit setzten die G\u00f6tter mich, K\u00f6nigin Loenna von Donnerheim, als diejenige ein, die die Geschicke dieses Pilgerzugs lenken sollte.<\/p>\n<p>Doch unser aller Leiden soll kein Ende haben. Allerorten erhebt der Unfrieden weiterhin sein h\u00e4ssliches Haupt und auch diejenigen, die gegen Konar standen, sind sich nicht einig. Mit grossen Bedauern stellten wir fest, dass auch die, die f\u00fcr die G\u00f6tter, die Jeldrik eingesetzt haben, streiten sollten, sich ob der Tatsache, dass der Gott der L\u00fcgen und des Verrats, des Mordes und der Zwietracht, nicht seine Stimme mit erhob, sich diesem g\u00f6ttlichem Rufe verwehrten. Mit Unverst\u00e4ndnis nahmen wir dies zur Kenntnis, denn im Geiste Jeldriks kann dies nicht sein! Also gingen wir lange im Gebete in uns, haben die Orakel und die versammelten Priester der G\u00f6tter befragt. Und letztlich, nach vielen durchwachten N\u00e4chten und im Fasten verbrachten Tagen, in denen wir uns selbst mit der Frage geisselten, ob wir selbst an diesem Unfrieden schuld sein k\u00f6nnten, sandten die G\u00f6tter uns die Erleuchtung.<\/p>\n<p>Die G\u00f6tter selbst sprachen zu uns und mit tiefer Ehrfurcht lauschten wir. Die Erkenntnis, die uns durchsp\u00fclte, die uns erf\u00fcllte mit der Wahrheits Alamars, der G\u00fcte Lavinias, der Weisheit Aines, der Selbstverst\u00e4ndlichkeit Nadurias und dem Stolze Tiors, konnte uns nur zu einem Schluss f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nicht weiter darf ein Senat dieses Land f\u00fchren. Der alte Senat, in dem wir so lange versuchten, treu den G\u00f6ttern, Kaiser Jeldrik und dem Land zu dienen, war vergiftet durch die Saat Szivars. Aus einem solchen Machwerk konnte nichts Gutes erwachsen und selbst diejenigen der Senatoren, die mit aller Kraft sich dieser Dunkelheit entgegenstemmten, waren letztlich machtlos gegen den Verrat und die Gewalt Barad Konars. Und so kamen wir zu der Erkenntnis, dass das Kaiserreich Engonien nur einen Herrscher haben kann, den einen Mann, der es verstand, Szivars Macht zu nutzen und den Frieden herbeizuf\u00fchren, den einzig wahren Kaiser Jeldrik! Doch zu unser Trauer und der Trauer aller Engonier ist Jeldrik verschollen und niemand kann sagen, wo er sein mag. Doch er wird zur\u00fcckkehren, dass versprechen die Orakel und daher wird f\u00fcr ihn der Thron besch\u00fctzt, ob vor Eroberung oder Verrat, dass schw\u00f6ren wir bei unserem Haus und unserer Ehre!<\/p>\n<p>Viele unserer Berater wiesen uns nun darauf hin, dass dann dieses Land ohne F\u00fchrung sei und es erst recht in szivarisches Chaos untergehen w\u00fcrde. Auch das konnten wir nicht zulassen, als K\u00f6nigin von Caldrien haben wir eine Verantwortung f\u00fcr unsere Lehensm\u00e4nner und als eine der Senatoren, die den Schwur gegen\u00fcber Kaiser Jeldrik ernstnehmen, eine Verantwortung gegen\u00fcber jedem Engonier! Also zogen wir uns wieder zur\u00fcck, fasteten und berieten uns mit den Orakeln und den Priestern. Und erneut zeigten uns die G\u00f6tter die L\u00f6sung, eine L\u00f6sung, die weder einfach, noch jedem gef\u00e4llig ist, aber die einzige M\u00f6glichkeit des Friedens darstellt.<\/p>\n<p>Wir mussten den Titel des caldrischen Imperators wieder annehmen, den Titel, der unter der weisen und gerechten Herrschaft Jeldriks obsolet geworden war. Ein Titel, den viele unserer Freunde und Mitengonier sicher mit gemischten Gef\u00fchlen sehen werden. Lange haderten wir mit dieser L\u00f6sung und baten die G\u00f6tter doch um einen anderen Weg, doch keiner wurde uns offenbart. Und so nahm ich in aller Demut erneut den Urteilsspruch der G\u00f6tter an und erneut \u00fcbernahm ich die Verantwortung, die die G\u00f6tter h\u00f6chstselbst mir \u00fcbertragen haben.<\/p>\n<p>So verk\u00fcnden wir mit dem heutigen Tage, dass wir als caldrische Imperatorin f\u00fcr das Gebiet des alten caldrischen Imperiums die Verantwortung \u00fcbernehmen und es beherrschen werden, bis zu dem Tage, an dem Jeldrik wiederkehrt und erneut die Kaiserkrone annimmt oder die G\u00f6tter h\u00f6chstselbst uns von dieser Pflicht befreien.<\/p>\n<p>Doch wollen wir nicht in Blut und Gewalt diesen Frieden bringen, sondern bitten alle die Engonier, die sich in ihren Herzen und K\u00f6pfen nach Frieden sehnen, sich uns anzuschliessen und diese Herrschaft anzunehmen, auf dass Frieden einkehre im Land. Wir werden jeden Mann und jede Frau freudig begr\u00fcssen und ihn seiner Stellung gem\u00e4ss behandeln. So werden die B\u00fcrgermeister und Gildenmeister Tangaras, auch in der Zeit, in der sie selber die Orakel und Tempel um Rat befragen, wie lange dieser auch immer dauern mag, an unserem Hofe begr\u00fcsst werden wie Barone und Ritter, und auch ihren Kindern und Nachfolgern sollen entsprechende Privilegien zugestanden werden. Unsere freiheitsliebenden Freunde aus Andarra seien versichert, auch ihnen wollen wir alle Zeit lassen, die G\u00f6tter und Druiden um Rat zu fragen und reichen ihnen dieselbe Hand wie den Tangarianern und erwarten den Rat ihrer \u00c4ltesten mit tiefster Ehrfurcht vor ihrer Weisheit und Erfahrung. Und nicht zuletzt geht unser Gedanke an die, die nie Teil des Imperiums waren. Auch ihr, tapfere M\u00e4nner und Frauen aus Silvanaja, seid willkommen! Eure H\u00e4uptlinge k\u00f6nnen sich mit den Tapfersten und St\u00e4rksten messen und so wie diese an unserem Hofe willkommen sind, so seid ihr auch ihr willkommen.<\/p>\n<p>Doch wisse, Volk von Engonien, all ihr treuen Anh\u00e4nger Jeldriks, wir werden nicht tatenlos zusehen, wie Blut vergossen wird! Wer das Andenken Jeldriks beschmutzt und Tod und Verderben in dem Reiche unseres geliebten und verehrten Kaisers bringt, den wird unser Zorn treffen und die Macht des caldrischen Imperiums wird ihn hinwegfegen. Unser Arm ist der Arm Jeldriks und unsere g\u00f6ttliche Pflicht ist der Frieden in seinem Land. Und dieser Pflicht werden wir, die Imperatorin Loenna von Caldrien, uns nicht entziehen. Der Dienst an den G\u00f6ttern ist ein heiliger Dienst und egal wieviele Steine auf diesem uns vorgezeichneten Weg liegen oder wieviele sich gegen uns erheben, wir werden diesen Dienst erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Im Namen der G\u00f6tter Alamar, Aine, Lavinia, Naduria und Tior, im Namen des Kaisers Jeldrik und des Kaiserreichs Engonien, im Namen des Friedens, des Volkes und des caldrischen Imperiums, so sei es!\u201c<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"der_beginn_des_pilgerzugsder_tag_des_wolfes\" class=\"sectionedit4\">Der Beginn des Pilgerzugs: Der Tag des Wolfes<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Der <strong>Tag des Wolfes<\/strong> meint die <strong>Schlacht um Fanada<\/strong> im Herbst 259 n.J.<\/p>\n<p>Das Standhalten der Stadt erm\u00f6glichte dem Widerstand, sich erstmals als Armee zu formieren. Au\u00dferdem gab der Sieg den Menschen Engoniens wieder neue Hoffnung, gegen den Lupus Umbra, die Faust Konars, standhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der genaue Schlachtverlauf kann den folgenden Texten entnommen werden:<\/p>\n<p><strong>Bericht von Abacast, Magister der Ayd&#8217;Owl zu Fanada<\/strong><\/p>\n<p>Mein Name ist Magister Abacast von der Akademie zu Ayd&#8217;Owl. Ich werde hier und an dieser Stelle vom Tag des Wolfes berichten, wie es dazu gekommen ist und was daraus wurde.<\/p>\n<p>Alles begann damit, dass im Herbst des Jahres 259 nach Jeldrik Engoninen fast zur G\u00e4nze in den H\u00e4nden des Lupus Umbra lag. Lediglich Fanada im S\u00fcden, Ahrnburg im Norden und Donnerheim, die Stadt der K\u00f6nigin waren frei. Eine riesige Armee marschierte unter der F\u00fchrung des Wolfs des S\u00fcdens auf Fanada zu um sie zu erobern. Wie wir sp\u00e4ter erfahren haben wahren es wohl um die 6000 K\u00e4mpfer, aber es h\u00e4tten zu dem Zeitpunkt in unseren schlimmsten Alptr\u00e4umen nicht mehr sein k\u00f6nnen. Zu diesem Zeitpunkt war Fanada \u00fcberf\u00fcllt mit Fl\u00fcchtlingen. Alle, die aus Andarra oder Tangara vor dem Lupus Umbra geflohen waren, hatten sich in der \u201egoldenen Stadt\u201c angesammelt, weil sie schlicht und einfach nicht weiter fliehen konnten. Hinter Fanada gab es nur noch die Gebirgsp\u00e4sse und dann war mit Engonien Schluss. Das war die Grenze und dahinter begann die Fremde. Daher kann man die Verzweiflung der Fl\u00fcchtlinge gut verstehen, als sie von der herannahenden Armee h\u00f6rten. Sie standen mit dem R\u00fccken zur Wand und es gab keinen Ausweg.<\/p>\n<p>Niemand kannte einen Ausweg aus der Misere, bis der Kommandant der tangarianischen Reichsgarde Richard Brin von Fingara alle auf dem Marktplatz versammeln lies und zu ihnen sprach. Er sprach von der Armee des Lupus Umbra und von den Kapitulationsbedingungen und die Situation schien noch schlimmer, als man sich es ausgemalt hatte. Doch er gab uns allen wieder Hoffnung. Er sagte zwar, das wir uns selber Hoffnung geben sollten und das er das nicht k\u00f6nnte, aber trotzdem hat er es getan. Er hat der Stadt die Wahl gelassen entweder zu kapitulieren, oder zu k\u00e4mpfen. Er sagte, dass wir nicht die Reichsgarde oder sonstwen bitten k\u00f6nnten f\u00fcr uns zu k\u00e4mpfen, sondern, dass wir das nur selber machen k\u00f6nnten. Wir sollten mit leuchtenden Kerzen zum Marktplatz kommen, wenn wir k\u00e4mpfenwollten, oder die Stadt dunkel lassen, wenn wir kapitulieren wollten. Die Stadt wurde hell wie am Tage und \u00fcberall und in allen Gassen und auf allen Hausd\u00e4chern waren Menschen unterwegs und riefen \u201ef\u00fcr Jeldrik\u201c und \u201ef\u00fcr Engonien\u201c.<\/p>\n<p>So kahm es, dass alle, die eine Waffe tragen konnten sich eine besorgten. Das Zeughaus der Reichgarde offenbahrte zwar unermessliche Mengen als Waffen und R\u00fcstungen, aber selbst diese enormen Mengen waren zu wenig um jeden auszur\u00fcsten, der k\u00e4mpfen wollte. Jedes Messer, jedes Fleischerbei in der Stadt wurde an eine Holzlatte gebunden. Pfl\u00fcge wurden angespitzt und zu improvisierten Hellebarden umfunktioniert. Kerzenleuchter, T\u00fcrschaniere, Spitzen von Gartenz\u00e4unen und Fahnenmasten. Alles was auch nur irgendwie angespitzt und als Speerkopf benutzt werden konnte wurde zu einer Waffe.<\/p>\n<p>Und dann begann das Warten. Die Reichsgardisten und Valkensteiner taten ihr bestes um das Volk einzuteilen, zu organisieren und zu drillen einfache Befehle auszuf\u00fchren. Die Grenzbruecker Truppen marschierten durch die Stra\u00dfen und sie nur anzusehen erf\u00fcllte die Herzen der Einwohner mit Hoffnung. Aber immer, wenn sich die Nacht \u00fcber die Stadt senkte war die Stille des Wartens auf das Unvermeidliche so schrecklich zu ertragen, wie ich mir nur wenig vorstellen kann. F\u00fcnf N\u00e4chte mussten wir warten, dann waren sie da. Eine Armee so gro\u00df, wie ich sie in den gro\u00dfen Festen und Turnieren in Donnerheim nicht gesehen habe. Trompeten und Fanfaren bliesen und alle trugen das Wappen des Ursupators. Den silbernen Wolf auf blau und schwarz. Au\u00dfer Schu\u00dfweite schlossen sie die Stadt ein. Die Lupus Umbra bildeten einen Ring, noch w\u00e4hrend der Tro\u00df die Zelte und das Lager aufbaute und eine Gesandtschaft zu Verhandlungen vor die Tormauern ritt.<\/p>\n<p>Doch noch bevor diese die Mauern erreichen konnten wurde sie beschossen und fast alle get\u00f6tet. Die Andarraner, die daran schuld waren die Diplomaten get\u00f6tet zu haben sagten nachher aus sie wollten nicht mit dem Ursupator verhandeln und das auch f\u00fcr alle anderen deutlich machen. Die kommenden Tage waren von bangem Warten und m\u00fchevoll unterdr\u00fcckten Aggressivit\u00e4t \u00fcberall gepr\u00e4gt. Alle liefen aufgehetzt und nerv\u00f6s umher und die Reichsgarde hatte alle H\u00e4nde voll zu tun nur etwas Ordnung in die Reihen zubekommen. Vorallem die Tiorsanh\u00e4nger in der Stadt von denen es von Tag zu Tag mehr zu geben schien wahren kaum noch zu z\u00fcgeln.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen bauten der Lupus Umbra Belagerungsgesch\u00fctze, Schildkr\u00f6ten und Pavesen aus dem Holz der Nadelb\u00e4ume an den W\u00e4nden der Talkessel. Dies ging mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit von statten und am Abend des achten Tages flogen die ersten Geschosse von riesigen Trebuches geschleudert in Richtung der Stadtmauern. Noch wahren es Testsch\u00fcsse, aber die Menschen bekahmen eine erste Kostprobe davon, was bald kommen sollte und allen war klar, dass am n\u00e4chsten Morgen der Sturm bevorstehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Kaum einer hatte geschlafen und die ganze Stadt war auf den Beinen, als am Morgen des neunten Tages die Trommeln und Schlachtenh\u00f6rner der Tiorsmessen des Lupus Umbra erhallten. Nun setzte ein Dauerbeschuss der Katapulte ein und Mannshohe Felsbrocken schmetterten gegen die Mauern der Stadt und in die H\u00e4user dahinter. Das Feuer konzentriete sich auf die Mauern an der Stra\u00dfe der Gerber und einen Abschnitt bei den Lagerhallen am s\u00fcdlichen Ende. Offensichtlich wollte der Lupus Umbra dort jeweils eine Breche in die Mauern schlagen, wo keine T\u00fcrme vorhanden wahren. Als wollten sie uns verspotten griffen die blauschwarzen noch nicht an, sondern zelebrierten weiterhin ihre Tiorsmessen, w\u00e4hrend wir unter dem Katapultbeschuss litten. F\u00fcr uns eine Ewigkeit sp\u00e4ter formierten sie sich erst in ordentlichen Reihen und Abteilungen und bemannten die Rammen, Pavesen und Schildkr\u00f6ten. Zu unserem Entsetzen f\u00e4cherten sie sich extrem weit auf, so als wollten sie von \u00fcberall her die Mauern erst\u00fcrmen. Vor den beiden Mauerst\u00fccken, die von den Katapulten beschossen wurden versammelten sich die Truppen der neuen Reichsgarde und alle nicht zerst\u00f6rten Mauerabschnitte sollten von den Bauermelizen erst\u00fcrmt werden. Nur eine Einheit von ungef\u00e4hr 500 Lupus Umbra blieb zur\u00fcck um als Reserve zu dienen. Offensichtlich sollte sie auch die umliegenden Berge im Blick behalten und die Armee vor Angriffen in den R\u00fccken sch\u00fctzen, was auch unsere letzte Hoffnung zunichte machte, dass uns noch Truppen zu Hilfe kommen konnten.<\/p>\n<p>Dem konzentrierten Beschuss hielten die Mauern nicht lange Stand und bald brachen sie unter der Last des Angriffs zusammen. Dies schien das Signal zum Angriff gewesen zu sein, den nun setzen sie sich von \u00fcberall her in Bewegung und marschierten unter unserem einsetzenden Pfeifbeschuss auf die Stadt zu. Unsere Bogensch\u00fctzen bekahmen den Befehl, sich erst gar nicht mit den gut ger\u00fcsteten Lupus Umbra aufzuhalten, sondern die leicht, oder gar nicht gepanzerten B\u00fcrgermelizen unter Beschuss zu nehmen. Auch wenn ich diesen Befehl durchaus verstehen kann tat mir jeder Sterbensschrei dieser armen caldrischen Bauern in der Seele weh und von diesen Sterbensschreien gab es viele. Unsere Andarrianischen Bogensch\u00fctzen waren gut, gut und t\u00f6dlich. Doch auch wenn sie jeden Schritt auf die Mauern mit viel Blut bezahlten, so hielt es sie nicht auf und sie n\u00e4herten sich unaufhaltsam. Als sie auf wenige Schritt heranwahren und den Sturm begannen passierten so viele Dinge gelichzeitig, dass ich sie damals nicht alle wahrnehmen konnte. Lediglich aus Erz\u00e4hlungen und Berichten wei\u00df ich heute, was passiert ist. An einer der Brechen wurden Grenzbruecker Banner erth\u00fcllt und ein furchtbares Donnern hallte durch den Talkessen, als wie wir glaubten, die mysteri\u00f6sen Donnerkanonen aus Grenzbrueck ihre blutige Arbeit verrichteten. Heute wei\u00df ich, dass nicht wirklich viele Angreifer diesem alchemistischen Wunderwerk zum Opfer fiehlen, und dass es gar keine Grenzbruecker Kanonen dort gab, aber f\u00fcr die Attakierenden muss es schrecklich ausgesehen haben, als die schwerst gepanzerten Grenzbruecker Elitesoldaten aus dem Pulverdampf ihrer Wunderwaffen traten um die Breche zu halten. Gleichzeitig, als die s\u00fcdliche Breche erreicht wurde, trafen die Soldaten dort nicht auf eine ver\u00e4ngstigte Meliz von B\u00fcrgern, die mit Piken und Speeren versuchte die Breche zu halten, sondern eine wilde Meute Tiorskrieger, Novizen und die Anh\u00e4nger des neuen Weges griffen mit wallenden Tiorsbannern, Blut auf den Lippen und Mordlust in den Augen ihrerseits die Angreifer an. Ebenfalls zur selbenZeit bekahmen ich und die anderen Magier der Akademie zu Ayd&#8216; Owl die Order unseren Plan in die Wirklichkeit umzusetzen und wir riefen, den gro\u00dfen Feuerelementar, den wir Tags zuvor beschwohren hatten zu Hilfe. In Form eines riesigen brennenden Auges manifestierte es sich auf der Stadtmauer und lie\u00df Feuer, Tod und Verderben auf die Angreifen herniedergehen. F\u00fcr viele der Bauermilizion\u00e4re war dies schon zu viel und sie wandten sich zur Flucht, doch ihre Lupsu Umbra Hauptm\u00e4nner brachten die meisten wieder auf Linie.<\/p>\n<p>Dann geschah das, was mir f\u00fcr immer im Ged\u00e4chniss bleiben wird, denn ich konnte es selber von den Stadtmauern aus beobachten. Langsam, wie z\u00e4her Honig sch\u00e4hlten sich Krieger, Bewaffnete und Bannertr\u00e4ger aus den umliegenden Bergen und flossen auf die Stadt zu um dem Lupus Umbra in den R\u00fccken zu fallen. Zuerst dachte ich, wie hoffnungslos diese Geste doch sei, den die Askarier, Sturmrufer und W\u00e4chter des schwarzen Mondes w\u00fcrden wohl von den 500 Lupus Umbra, die der voraussichtige Kommandant der Truppen Barad Konars in Reserve gehalten hatte wohl schnell niedergemacht werden, doch ich sollte mich irren. Denn die K\u00e4mpfer, die aus den Bergen kahmen wurde mehr und immer mehr. Hier und dort sah ich eine Wolfs-Standarte der Askarier oder das gelb\/rot der Sturmrufer oder das gelb\/schwarz der W\u00e4chter, aber die meisten trugen die blau\/gelben Wappenr\u00f6cke der alten Reichsgarde unter Leder und Fellen, die sie um ihre Schultern geschlungen hatten. Sie f\u00fchrten das Pegasusbanner, wahren schwer ger\u00fcstet und trugen fast alle ausnahmlos \u00c4xte oder \u00e4hnliche brachiale Waffen. Ihnen voran lief ein H\u00fchne in R\u00fcstung und Ornat eines Kommandanten der Reichsgarde und sein langer Bart und die langen Haare wehten im Wind. Silvanaja war gekommen und \u00fcber 800 vollb\u00e4rtige Barbaren und hartgesottene Riesen prallten voller Kampfeswut in die Reserve des Lupus Umbra. Dies war ein harter Kampf, wenn ich jemals einen gesehen habe, denn leicht kleinzukriegen waren die Lupus Umbra Veteranen aus Andara sicher nicht, doch letztendlich hatten sie gegen die Wildheit und ungez\u00fcgelte Kraft der silvanaischen Reichsgarde und ihrer Verb\u00fcndeten keine Chance.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Reserve aufgerieben wurde brach der Kampf um die Stadt erst richtig los. \u00dcberall kletterten Angreifer mit Leitern oder Kletterhaken \u00fcber die Mauern, die mit Fl\u00fcchtlingen und B\u00fcrgern nur notd\u00fcrftig besetzt waren. \u00dcberall hieben und stachen B\u00fcrger und Andarrianer auf Angreifer ein und kippten Leitern wieder herunter. Gleichzeitig hielt die westliche Breche stand. Die schwere Infanterie der Grenzbruecker, die in ihrer Heimat wohl Warzenschweine genannt werden wichen keinen Fingerbreit zur\u00fcck und die erfahrenen Lupsu Umbra prallten an ihren Schilden ab, wie warmer Sommerregen. So diszipliniert der Kampf dort auch war, so wild und chaotisch war er an der s\u00fcdlichen Breche. Die Tiorsanh\u00e4nger aus der Stadt und die Lupus Umbra s\u00fctrzten sich wie wilde W\u00f6lfe aufeinander und f\u00e4rbten den Boden und die Steine der eingest\u00fcrzten Mauer rot.<\/p>\n<p>Ebanfalls zur selben Zeit nahmen die Lupus Umbra das Haupttor ein und zerbrachen es unter der Wucht des angreifenden Rammbocks. Ein schwerer Kampf entbrannte unter ihnen und den Fl\u00fcchtlingen und B\u00fcrgern, die dort stationiert wahren, bis von der Hauptstrasse, die vom Tor zum Marktplatz ging wildes Hufgeklapper und Hornst\u00f6\u00dfe zu h\u00f6ren wahren. Die Reichsgarde von Tangara, die bis jetzt nicht zu sehen gewesen war kahm in kompletter St\u00e4rke und voll beritten in wildem Sturm vom Marktplatz her mitten in den Kampf geritten, an ihrer Spitze Richard Brin und die anderen Ritter der Garde, die Kriegslanzen im Anschlag. Wie ein Sturm des Todes fegten sie \u00fcber die Angreifer hinweg und zertrampelten sie unter den Hufen ihrer Pferde zu Tode. Vom Schwung getragen st\u00fcrmeten sie durch und \u00fcber die \u00dcberreste des zerschlagenen Tores auf das Schlachtfeld vor den Mauern um sich dort dem Kampf ihrer Br\u00fcder aus Silvanaja anzuschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Was danach passierte kann ich beim besten Willen nicht mehr beschreiben. Ich denke nicht, dass irgend jemand, au\u00dfer Tior, dem Herr der Schlachten, alles gesehen hat, was auf diesen Feldern vonstatten ging. Lediglich einige Gegebenheiten kann ich berichten, die man mir in den Tagen danach zugetragen hatten. Die berittenen Reichsgardisten sind wohl aus dem Haupttor herausgeprescht und haben das schwach bewachte bewachte Feldlager der Lupus Umbra eingenommen und ihre Kriegsmaschinen zum Schweigen gebracht. Dort haben sich dann, w\u00e4hrend die Banner des falschen Kaisers eingeholt wurden, Gwenwyck Alfheri, der Kommandant der Silvanaischen Reichsgarde und Richard Brin getroffen und einen Kommandoposten eingerichtet. Die Tangarianische Reichsgarde hat dann die Lupus Umbra an der Westlichen Breche von hinten angegriffen, die seit Beginn der Schlacht mit den Warzenschweinen Schildwall an Schildwall k\u00e4mpfe und sich dort festgebissen hatte. Die Lupus Umbra waren der \u00fcberschweren Grenzbruecker Infanterie zwar zahlenm\u00e4\u00dfig zehn zu eins \u00fcberlegen, aber das nutzen ihnen in der kleinen Breche gar nichts und wurden sie hingehalten, bis die Kavallerie ihnen in den R\u00fccken fiel. Die silvanaische Reichsgarde st\u00fcrmte in den Kampf der Tiorsanh\u00e4nger mit den andarrianischen Veteranen an der S\u00fcdbreche und verwandelten die blutige Schlacht dort in ein Gemetzel, wie es seit dem ersten Br\u00fcderkrieg in Engonien kein zweites mehr gegeben hat.<\/p>\n<p>Die disziplinierten, kampflustigen und erfahrenen Soldaten des Lupu Umbra machten ihrem Grundsatz alle Ehre. \u201eSieg oder Niederlage\u201c hie\u00df es f\u00fcr sie und alle starben, bis auf den letzten Mann. Die Bauernmilizen kahmen \u00fcberall teilweise \u00fcber die Mauern und konnten nur an wenigen Stellen wirklich von den Verteidigern restlos zur\u00fcckgehalten werden. Ein Drittel wurde von den Mauern und den Verteidigern abgewehrt, ein Drittel starb bei dem Versuch \u00fcber die Mauer zu kommen und ein weiteres Drittel schaffte es in die Stadt einzudringen. Diejenigen, die nicht in die Stadt hereingekommen waren flohen noch vor Sonnenuntergang, als sie mitbekamen, wie die Lupus Umbra vernichtet und das Feldlager eingenommen wurde. Die, die in die Stadt hereingekommen waren lie\u00dfen sich von ihren Kommandanten nicht mehr z\u00fcgeln und folgten ihren tiefsten Instikten nach Blutlust und Gier und liefen marodierend durch die Stra\u00dfen der goldenen Stadt.<\/p>\n<p>Erst als die Dunkelheit wieder hereinbrach und die Schlacht auf den Feldern vor der Stadt f\u00fcr den Widerstand gewonnen war kamen die Reichagardisten zur\u00fcck in die Stadt und organisierten die Verteidiger so, dass man den Pl\u00fcnderern Einhalt gebieten konnte. Die ganze Nacht hindurch wurden noch Briganten, einzelne Lupus Umbra, Milizon\u00e4re und Deserteure gejagt, bis dann endlich, die Schlacht in den fr\u00fchen Morgenstunden, als gewonnen gewertet werden konnte.<\/p>\n<p>Als der Morgen des 10ten Tages anbracht patroillierten Truppen der Reichsgarde und der Warzenschweine, unterst\u00fctzt von Widerst\u00e4ndlern durch die Stadt und sorgten f\u00fcr Sicherheit, w\u00e4hrend rings um uns herum die Zerst\u00f6rung die diese Katastrophe erst angerichtet hatte offenbar wurde. Etliche Geb\u00e4ude waren verst\u00f6rt, oder schwer besch\u00e4digt und die Stra\u00dfen und Hausflure waren \u00fcber und \u00fcber voll Verwundeter, Sterbender oder Toter. Niemand konnte sich um so viele k\u00fcmmern und die wneigsten, selbst die gesunden konnten sich noch auf den Beinen halten. Die meisten, die das Gemetzel \u00fcberlebt hatten waren in der Nacht irgendwo eingenickt oder wegged\u00f6st, wo sie gerade standen, oder zum Liegen gekommen waren und kamen nun langsam wieder zu sich nur um den Horror zu erblicken, der um sie herum herrschte. Die Mutigen und entschlossensten von ihnen begannen zu helfen, wo sie konnten. Sie suchten Reichsgardisten, Priester, oder sonstwen, der ihenn sagen konnte, was sie tun konnten um zu helfen und fingen an. Ihrem Beispiel folgten andere und dann wieder weitere und langsam gegen Mittag war die ganze Stadt irgendwie besch\u00e4ftigt. Jeder, der sich noch auf den Beinen halten konnte tat irgendwas, suchte nach Angeh\u00f6rigen oder Bekannten. Viele waren tot oder starben gerade, aber wenig Schwerzensschreie waren zu h\u00f6ren. Als ich durch die Stra\u00dfen ging h\u00f6rte man nur von \u00fcberall her Wimmern, Flehen, Betteln, Weienen, Schlurzen oder Gebete. Sie starben leise, nur wenige wagten es ihr Leid und ihres Verlust hinauszuschreien, denn der Schock und die Angst waren noch zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Nach dem Tag des Wolfes, an dem Tior \u00fcber diese Stadt geherrscht hatte, k\u00e4mpften nun Szivar und Lavinia um die Herrschaft des darauffolgenden Tages. Tod, Verderben und Hoffnungslosigkeit in den Stra\u00dfen k\u00e4mpften mit Mitgef\u00fchl, Hilfsbereitschaft und N\u00e4hchstenliebe genauso hart, wie tags zuvor die Krieger. Niemand, der am Tag des Wolfes in Fanada gewesen war wird diesen Tag je wieder vergessen. Deswegen und weil mir die Worte fehlen dieses Leid und diese Hilfsbereitschaft zu beschreiben, die ich hier gesehen habe will ich auch gar nicht weiter davon berichten, denn keine Worte k\u00f6nnten es je fassen. Stattdessen will ich \u00fcber die weiteren Kriegsgeschehnisse berichten. Nachdem der Widerstand den Sieg davon getragen hatte kontrollierten Widerst\u00e4ndler die Stadt und das Gebiet drum herum. Alle Pferde die zu finden waren wurden gesattelt und Reichsgardisten verfolgten die fliehenden Bauernmilizen und Lupus Umbra nach Norden. Ziel der Kommandatur, so sagte man mir sp\u00e4ter, sei es dabei gewesen die fliehenden Milizen davon abzuhalten sich neu zu formieren und soweit ich erfahren habe wurde das auch zu gro\u00dfen Teilen geschafft. Die Reste des Lupus Umbra konnte sich zwar nach Uld zur\u00fcckziehen und einige hundert Milizion\u00e4re tauchten jeweils in den anderen St\u00e4dten Tangaras auf, aber ein signifikanter Teil wurde wirklich zersprengt, so dass man davon ausgehen konnte ihnen so bald nicht wieder auf dem Schlachtfeld gegen\u00fcber treten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das ehemalige Feldlager des Lupus Umbra wurde zur neuen Kommandatur der Reichsgarde und der Armee des Widerstands, wie sich die \u00fcberlebenden Fl\u00fcchtlinge nun nannten. Aus den Veteranen des Tages des Wolfes formte sich eine funktionierende Armee mit Anf\u00fchrern und einer Struktur nach dem Vorbild der Reichsgarde. Man n\u00e4hte die ersten Wappen und gab sich Namen, denn gut die H\u00e4lfte der \u00dcberlebenden wollte nun weiterk\u00e4mpfen und ganz Engonien befreien und nicht nur bei Fanada halt machen. Ausr\u00fcstung hatte man den toten und gefangenen Lupus Umbra genug abnehmen k\u00f6nnen und so erblickte nach der gr\u00f6\u00dften Schlacht auf engonischem Boden seit dem Br\u00fcderkrieg eine neue Armee das Licht der Welt.<\/p>\n<p><strong>Bericht des Aegidius von Barebury, Priester der Aine<\/strong><\/p>\n<p>Mein Name ist Egidius von Barbury, Priester der Aine und ich will euch von diesem Tag berichten, der in die Geschichte Engoniens als der Tag des Wolfes eingehen sollte und eingehen wird.<\/p>\n<p>Aureus Karston war ein imposanter Mann und nichts anderes konnte man von dem Wolf des S\u00fcdens erwarten. Mit eiserner Miene und zusammengebissenem Kiefer trat er in die k\u00fchle Morgenluft und beobachtete seine Truppen, die sich versammelten. Gestern Abend war Kriegsrat mit allen Anf\u00fchrern gehalten worden und nun sollte der gro\u00dfe Angriff auf die Stadt beginnen. Es gab kleinere Schwierigkeiten, aber im Allgemeinen waren sich alle Anf\u00fchrer \u00fcber den Plan sicher. Ger\u00fcchte sprachen davon, dass Grenzbrueck in den Krieg auf Seiten des Widerstandes eintreten w\u00fcrde, aber die w\u00e4ren sicherlich nicht mehr rechtzeitig hier um den Sturm zu verhindern. Mehrere Truppen und Banden hatten sich in den Bergen versteckt und plagten die Kundschafter und Pfadfinder der Armee, aber alles zusammen waren es nicht mehr als zweihundert, unorganisierte K\u00e4mpfer, also ein Problem, dass man vernachl\u00e4ssigen konnte. Berichten zufolge waren es Truppen des Widerstands, wie die Sturmrufer, die Askarier und die W\u00e4chter des schwarzen Mondes, die mit ihren jeweils ca. 50 Kriegern der Stadt zu Hilfe kommen wollten, aber erst eintrafen, als der Belagerungsring schon geschlossen war und sich nun auf \u00dcberf\u00e4lle aus dem sicheren Schutz der Berge verlegt hatten. Nachdem die Stadt gefallen war m\u00fcssten sie noch ausger\u00e4uchert werden, aber das sollte dann auch kein gr\u00f6\u00dferes Problem mehr sein.<\/p>\n<p>Als die Morgengebete zu Tiors Ehren begannen fingen die Katapulte schon an unentwegt Steine gegen ausgew\u00e4hlte Stellen der Stadtmauer zu schleudern. Der Hohepriester hatte diesen Tag zum Tag des Wolfes erkl\u00e4rt und alle Tiorspriester und Novizen hatten mit eingestimmt. Heute w\u00fcrde sich mit Tiors Gunst entscheiden, wer den Krieg in Engonien gewinnen sollte. Zu diesen Ehren hatten die Priester der Armee eine besondere Messe geplant und zur Begleitung der Katapultsch\u00fcsse erhoben sich die Stimmen des Lupus Umbra \u00fcber den Talkessel. Jeder der 2000 Lupus Umbra wurde mit Blut aus Opferschalen im Gesicht gezeichnet, auf dass er den Segen des Herrn der Schlachten erhalten m\u00f6ge und jede Legion lie\u00df ihre jeweils beiden besten K\u00e4mpfer gegeneinander antreten um einen Champion des Gottes zu erw\u00e4hlen. Den 4000 Bauern Soldaten und dem Tro\u00df wurden solche Ehrungen nat\u00fcrlich nicht zu Teil, aber auch sie w\u00fcrden heute voll Inbrunst in die Schlacht ziehen, daf\u00fcr w\u00fcrden ihre Lupus Umbra Anf\u00fchrer sorgen.<\/p>\n<p>6000 Mann, davon 2000 schwer ger\u00fcstete Lupus Umbra, Veteranen aus dem Andarra Feldzug standen mit Kriegsmaschinen gegen vielleicht 400 Reichsgardisten und wie viele Fl\u00fcchtlinge es auch immer gewagt hatten eine Waffe in die Hand zu nehmen. Der Sieg w\u00fcrde kurz, aber bestimmt werden. Trotz der gro\u00dfen \u00dcberlegenheit hatte der Wolf des S\u00fcdens alle Vorsichtsma\u00dfnahmen ergriffen und umsichtig geplant. Er hatte sich Zeit gelassen, Belagerungsger\u00e4t gebaut und die Umgebung erkundet. Die meisten Kundschafter waren zwar von den versprengten Truppen besiegt worden, aber es konnte genug Holz geschlagen werden f\u00fcr Rammen, Katapulte und Schildkr\u00f6ten. Die Stadtmauer w\u00fcrde nicht viel Schutz bieten, wenn erst einmal genug Breschen geschlagen worden waren und selbst wenn sich die bestenfalls 200 Mann aus den Bergen entscheiden sollten den Belagerern in den R\u00fccken zu fallen hatte er Lupus Umbra in ausreichender Menge f\u00fcr genau diesen Fall zur\u00fcckgehalten. Sie w\u00fcrden mit ihnen kurzen Prozess machen.<\/p>\n<p>Die Bedingungen der Kapitulation waren nach anf\u00e4nglichen Problemen doch noch \u00fcberbracht worden, aber Richard Brin von Fingara hatte sie erwartungsgem\u00e4\u00df abgelehnt. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, weder der Kaiser, noch sein Kommandant hatten ernsthaft gedacht, dass sie angenommen werden w\u00fcrden, aber das war wohl auch seine Absicht. An Fanada sollte ein Exempel statuiert werden f\u00fcr alle, die sich noch mit dem Gedanken trugen Widerstand zu leisten. Diese Stadt sollte brennen, mit allem drum und dran.<\/p>\n<p>Die Legionen wurde jeweils aufgeteilt. Jeweils eine griff die Breche im S\u00fcden und im Westen an, eine attakierte unter dem Schutz der Schildkr\u00f6te das gro\u00dfe Tor und die letzte H\u00e4lfte wurde in Reserve gehalten um auf Besonderheiten reagieren zu k\u00f6nnen und vor den R\u00e4ubern in den Bergen zu sch\u00fctzen, die uns noch von hinten angreifen k\u00f6nnten. W\u00e4hreddessen f\u00e4cherten die Milizen weit auf und st\u00fcrmten mit Leitern und Kletterhaken die Mauern. Die Stadt war zu gro\u00df um jedes Mauerst\u00fcck gut verteidigen zu k\u00f6nnen. Das wusste unser Kommandeur, aber der Widerstand wusste dies auch. Die Truppen des Kaisers wurden mit einem Pfeilhagel in Empfang genommen, sobald sie in Schussweite der Mauern kamen. Ich h\u00f6rte vom Feldherrentisch die Kommentare. Offensichtlich hatte man mit viel leichtem Beschuss gerechnet, denn man wusste ob der vielen Andarrianer unter den Fl\u00fcchtlingen, aber das koordinierte Zielen war \u00fcberraschend, auch wenn sich niemand ernsthaft Gedanken machte.<\/p>\n<p>Dann erreichten die Truppen die Mauer und alles geschah gleichzeitig. An der Westbreche wurden Grenzbrueckbanner entrollt, es gab Fanfahrenst\u00f6\u00dfe und die gef\u00fcrchteten Grenzbruecker Kanonen donnerten los und h\u00fcllten den gesamten Abschnitt in ein Meer aus Pulverdampf. Das war eine der gro\u00dfen Katastrophen, die an den vorherigen Tagen am Feldherrentisch diskutiert worden waren. Eigentlich hatten alle gehofft, dass nur wenige Grenzbruecker Truppen in der Stadt w\u00e4ren und sie keine Kanonen bes\u00e4\u00dfen, aber diese Hoffnungen wurden mit dem j\u00e4h einsetzenden Donner zunichte gemacht. Offenbar waren es viel mehr Truppen, als die Spione uns zugetragen hatten und besser bewaffnet waren sie anscheinend auch. Aber der Wolf des S\u00fcdens war nicht in dieser Position, wenn er daf\u00fcr nicht einen Reserveplan in der Hinterhand habt h\u00e4tte und so schwenkten mehrere Einheiten der Milizion\u00e4re zu der Breche \u00fcber um wie geplant durch reine Zahlenst\u00e4rke doch dort den Durchbruch zu erringen und die horrenden Verluste, die die Kanonen anrichten w\u00fcrden zu kompensieren. Barad Konar selbst hatte oft an der Seite der Grenzbruecker gek\u00e4mpft und ihre Strategien und beherzten Ausf\u00e4lle in jeder Situation waren allen Lupus Umbra bestens bekannt.<\/p>\n<p>An der S\u00fcdbreche lief auch nicht alles nach Plan, denn dort waren die Stadtbewohner entgegen aller Voraussagen zum Gegenangriff \u00fcbergegangen. Sie f\u00fchrten Wolfbanner in gelb\/rot in die Schlacht und st\u00fcrmten ohne Koordination in die R\u00e4nge der Lupus Umbra. Nun ja, ein verzweifelter Ausfall, so wie allen schien. Man war sich sicher, dass dort keinerlei Adaption der Pl\u00e4ne erforderlich sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als man von der Kommandatur aus zufrieden beobachtete, wie der Ausweichplan f\u00fcr die Grenbruecker in die Tat umgesetzt wurde griffen wie erwartet, die R\u00e4uber aus den Bergen an. Ich selber sah die armen Todgeweihten aus den Bergen kommen und betete schnell zu den G\u00f6ttern ihnen einen schnellen Tod zu bescheren und wurde erst durch die Minen und entsetzten Ausdr\u00fccke auf den Gesichtern der Feldherren darauf aufmerksam, was dort wirklich vor sich ging. Die Strategen hatten sehr viel schneller verstanden, als ich, dass dort nicht, wie geplant hundert, oder vielleicht zweihundert schlecht organisierte R\u00e4uber aus den W\u00e4ldern kamen, sondern Tausend. Au\u00dferdem nicht R\u00e4uber und einzelne kleine Einheiten, sondern Reichsgardisten in Wappenrock, mit Wolfsbannern und Fellen \u00fcber den Schultern. Achthundert Reichsgardisten aus Silvanaja und die unterst\u00fctzenden Einheiten, die man erwartet hatte st\u00fcrzten sich auf die Reserve.<\/p>\n<p>Selbst den kampferprobtesten Strategen stockte kurz der Atem, bevor sie die Fassung wiedererlangten. Ein paar Augenblicke wurde beraten und dann der Entschluss gefasst zwei Milizeneinheiten das Kommando zu geben die Erst\u00fcrmung abzubrechen, zu wenden und der unterlegenen Reserve zu Hilfe zu kommen. Die Kommandos wurden gegeben und Signalh\u00f6rner und Flaggen \u00fcbermittelten sie an die entsprechenden Einheiten, doch diese schienen es gar nicht warzunehmen. Eine der Einheiten war schon fast \u00fcber der Stadtmauern und die andere in hellem Aufruhr, da auf ihrem Mauerabschnitt ein riesigen brennendes Auge erschienen war und Feuer und Schwefel auf sie herunterregnen lie\u00df. Die Veteranen konnten nur dabei zusehen, wie die Reserve weiter von der \u00dcbermacht zerst\u00f6rt wurde und suchte nach Auswegen und Kommandos, die sie geben konnten. Aureos Karston, der Wolf des S\u00fcdens befehligte die Reserve und auch wenn man den Kampf gewinnen w\u00fcrde, wovon zu dem Zeitpunkt noch jeder der Strategen ausging, w\u00fcrde der Verlust des Generals doch sehr schwer wiegen. Man hoffte einfach, dass er w\u00fcrde aushalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie erw\u00e4gten kurz eine Breche aufzugeben, aber die Kommandos w\u00fcrden die S\u00fcdbreche in dem heillosen Durcheinander dort nicht erreichen und bei den Grenzbruecker Kanonen an der Westbreche w\u00fcrde jede Person gebraucht werden. Die letzte M\u00f6glichkeit war die Erst\u00fcrmung des Tors abzubrechen, doch als der Blick der Kommandanten dort hin schwang, erkannten sie, das es l\u00e4ngst gefallen und eingenommen war und damit die Soldaten in der Stadt weit entfernt von jedem Kommandoposten waren. Es wurde \u00fcberlegt einen Botenreiter zu senden, doch noch w\u00e4hrend dieser \u00dcberlegungen ritt eine riesige Reihe gepanzerter Krieger auf Schlachtr\u00f6ssern in blau\/gelb mit blutigen Kriegslanzen aus dem Stadttor. Den Strategen stockte der Atmen. Die Reichgardisten ritten und k\u00e4mpften wie Ritter mit Schild und Lanze gegen die letzten Lupsu Umbra, die sie vor sich hertrieben. Sie selbst waren in schwere Plattenpanzer geh\u00fcllt und sa\u00dfen auf gepanzerten Schlachtr\u00f6ssern, nicht auf leichten Botenpferden, wie sie sonst nur von der Reichsgarde benutzt wurden. Dies war schwere Kavallerie, Ritter, wie sie sonst in Engonien nur die K\u00f6nigin ins Feld h\u00e4tte f\u00fchren k\u00f6nnen. Niemand wusste Rat und die Diskussionen brachen gerade los, als wir alle gleichzeitig erkennen mussten, dass sie genau auf uns zu hielten.<\/p>\n<p>Das muss man den Strategen zugestehen. Auch wenn sie gerade noch mit ihrem Wissen am Ende waren, so wusste sie doch mit einer direkten Bedrohungssituation unzegehen. Das Feldlager war bestens befestigt und auch, wenn nicht viele Soldaten zu Verteidigung \u00fcbrig waren, so konnte man sich doch hinter den Holzw\u00e4llen gut verteidigen. Die Kommandos wurden gegeben und die Strategen zogen sich von dem Holzturm in Innere der Palisaden zur\u00fcck. Die gr\u00fcne Fahne wurde gehisst, dass jeder wusste, dass der Strategieposten tempor\u00e4r nicht mehr in Betrieb war und es wurden Waffen an den Tro\u00df und die Unterst\u00fctzer ausgegeben.<\/p>\n<p>Als alle gerade dachten, die Verteidigung w\u00fcrde gut laufen bemerkten die Strategen und ich gleichzeitig, dass das Haupttor sperrangelweit offen stand. Das blanke Entsetzen ergriff Besitz von uns und die Strategen gaben ihrer pers\u00f6nlichen Leibgarde von harten Lupsu Umbra Veteranen den Befahl sie nicht weiter zu sch\u00fctzen, sondern das Tor zu schlie\u00dfen. Sie gehorchten direkt und eilten zum Tor, an dem, wie ich sehen konnte, ein dicker Koch, ein paar gr\u00fcne K\u00fcchengehilfen, Tro\u00dfhuren und dergleichen herumstanden. Ich begann mich gerade zu wundern, was diese Gestalten dort machten, als der erste Elitekrieger von einem Armbrustbolzen in den R\u00fccken gef\u00e4llt wurde. Der Schu\u00df kam offensichtlich von einem jungen d\u00fcnnen Mann, mit schwarzen mittellangen glatten Haaren, der mit einer lehrgeschossenen Armbrust im Eingang eines Schlafzeltes stand. Eine kurze Verwirrung unter den Soldaten und zwei begannen die Verfolgung, als der erste schon im Gefecht mit dem \u00fcberm\u00e4\u00dfig dicken Koch verwickelt war.<\/p>\n<p>Statt einer Pfanne trug dieser n\u00e4mlich pl\u00f6tzlich einen verdammt spitzen S\u00e4bel und einen Buckler, w\u00e4hrend die anderen schaurigen Gestalten ebenfalls mit Armbr\u00fcsten das Feuer aus k\u00fcrzester Distanz auf unsere Leibgarde aufnahmen. Ich habe leider schon viele nromale B\u00fcrger gesehen, die den Schwertern unserer pers\u00f6nlichen Garde zum Opfer gefallen waren, aber dieser Koch war g\u00e4nzlich anders. Mit einer atenberaubenden Geschwindigkeit wich er den Schwerthieben aus, wartete, parierte einmal mit dem Buckler und dann als sich die M\u00f6glichkeit bot stach er zu. Direkt mit dem S\u00e4bel unter die Achsel ins Herz des Soldaten.<\/p>\n<p>Dann war es auch schon vorbei, unser Tro\u00df hatte sich unter Kommando gesammelt und marschierte die hundert Schritt auf das Tor zu, als die Reiter durch die ge\u00f6ffneten T\u00fcren mitten in sie hereinpreschten. Ich wendete mich ab und floh ins Felherrenzelt zusammen mit den Strategen.<\/p>\n<\/div>\n<h1 id=\"das_ende_des_pilgerzugesengonia\" class=\"sectionedit5\">Das Ende des Pilgerzuges: Engonia<\/h1>\n<div class=\"level1\">\n<p>Hier Ausz\u00fcge von Dokumenten und Erz\u00e4hlungen von Helden, Rittern, Knechten und so weiter, die an der Schlacht um Engonia teilgenommen haben:<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"bericht_des_feldmarschalls_heinrich_ritter_des_lupus_umbra_kurz_vor_der_schlacht\">Bericht des Feldmarschalls Heinrich, Ritter des Lupus Umbra, kurz vor der Schlacht:<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p>4. Tag des dritten Mondes<\/p>\n<p>F\u00fcr die zuk\u00fcnftige Betrachtung meiner Entscheidungen und das Studium zuk\u00fcnftiger junger Rekruten des Lupus Umbra diktiere ich diese Zeilen. Der <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:barad_konar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:barad_konar\">Kaiser<\/a> ist deutlich ungehalten \u00fcber die Sturheit der Metze <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:caldrien\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:caldrien\">Loenna<\/a>, nach diesem harten Winter trotzdem noch diesen Wahnsinn auszuf\u00fchren. Als Verantwortlicher f\u00fcr die Verteidigung der <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:engonia\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:engonia\">Kaiserstadt<\/a> w\u00fcnschte ich, Alaron von Norngard h\u00e4tte seinen Auftrag bereits erf\u00fcllt. Aber Tiors Segen und magische Maschinen vertragen sich eben nur bedingt.<\/p>\n<p>Soeben habe ich meinen Rundgang \u00fcber die \u00e4usseren Befestigungen beendet. Der Pilgerzug wuselt in der Ferne wie ein Haufen Ameisen, deren Bau man aufgew\u00fchlt hat. Aus der Ferne h\u00f6re ich das d\u00fcnne Winseln ihrer Priester. Kein Vergleich zu dem dunklen, kehligen Gesang aus dem Tiorstempel, der unsere Krieger in der Kaserne begleitet.<\/p>\n<p>Der Pilgerzug hat sich aufgestellt. Aus der Ferne sehe ich die Fahnen des elenden Hanekamper Verr\u00e4ters und der Metze Loenna in der Mitte. Dort sind wieder einmal die verfluchten Fremden, genauso wie auf ihrer linken Flanke. Diese Ratten w\u00fcrden Engonien lieber an die Fremden verkaufen, als sich der rechtm\u00e4ssigen Herrschaft Konars zu unterstellen. Ich vermisse die <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:firngard\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:firngard\">Firngarder<\/a>. Was f\u00fcr einen merkw\u00fcrdigen Plan haben unsere Gegner? Wo sind ihre Belagerungsger\u00e4te? Ich werde weitere Patrouillen ausschicken.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich auf dem Weg zur\u00fcck zum Nordtor war, haben sie versucht, die L\u00f6wenburg anzugreifen. Die Wahnsinnigen. Es ist, wie zu erwarten, schiefgegangen. Die W\u00f6lfe haben ihnen arge Verluste bereitet, so wie es sein sollte. Ich glaube, ich kann mir ein wenig Zufriedenheit gestatten.<\/p>\n<p>Der Kaiser steht nur wenige Schritte neben mir. Seine hochgewachsene Gestalt ist es nicht, die sogar mir Ehrfurcht einfl\u00f6sst. Es ist, als ob hinter ihm Tior selbst steht und seine Hand auf seine Schulter gelegt hat. Soeben st\u00fcrmen die <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:valkenstein\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:valkenstein\">Valkensteiner<\/a> auf uns zu. Sie werden mit Pfeilen und Bolzen gespickt, aber halten nicht an. Widerwillig sp\u00fcre ich ein wenig Bewunderung in mir aufsteigen. Sie sind vor dem Nordtor angekommen. Wir alle starren erstaunt auf diesen kleinen Mann herunter, der dem Kaiser Gift und Galle entgegenspuckt. Jeden Moment erwarten wir, dass ein Blitz ihn niederstreckt. Der Kaiser hat gelacht. Ein merkw\u00fcrdiges, seltenes Ger\u00e4usch. Und dann ist er heruntergestiegen und hat das Tor \u00f6ffnen lassen. Er ist dem Zwerg, denn es ist wohl Robert McManahugh, Oberst der Valkensteiner Armee, entgegengetreten. Wir sehen dem Kampf zu, w\u00e4hrend mein Schreiber wild mit seiner Feder \u00fcber das Papier kratzt. Der Kaiser hat mit seinem ersten Streich seinen Gegner zur\u00fcckgeschlagen und ihm wohl den Kiefer gebrochen. Mit einem St\u00f6hnen richtet sich Robert wieder auf und wird von einem l\u00e4chelnden Barad Konar mit einem Schlag gegen seinen Waffenarm wieder zu Boden geworfen. Ich glaube, etwas hat geknirscht. Und ja, er steht wieder auf, sein Arm h\u00e4ngt nutzlos herab und unglaublicherweise st\u00fcrmt er wieder auf den Kaiser zu! Laut kracht es, als er mit dem Kopf voran gegen ihn donnert und ihn sogar einen halben Schritt zur\u00fccktreibt. Wieder lacht der Kaiser und in einem Beispiel unglaublichen Grossmutes l\u00e4sst er die Valkensteiner abziehen.<\/p>\n<p>Der Kaiser ist auf dem Weg Richtung Palast, guter Laune. Ich muss hierbleiben und darf beobachten, wie diese st\u00f6rrischen Valkensteiner eine unserer vorgelagerten Wehrmauern angreifen. Die Verst\u00e4rkungen haben den Befehl, die Tunnel zu sichern. Und w\u00e4hrend es dunkel wird, lasse ich Fackeln auf der Mauer entz\u00fcnden und mehr Truppen zu diesem Abschnitt der Mauer bringen. Morgen werden sie wieder angreifen und die Mauer muss gehalten werden.<\/p>\n<p>Mitten in der Nacht bin ich geweckt worden. Offenbar ist Erion Barkwin, der grosse Priester Tiors tot. Erschlagen von der Hand feiger Feinde. Nun gut, seinen Tod werde ich r\u00e4chen. Soviele Lupus Umbra, wie ich entbehren kann, werde ich zu dem Ort schicken, wo dieser feige Mord geschah. Und da mir dies alles zu nah ist, direkt noch eine Nachricht an den Burgvogt von Salmar. Nun aber ein wenig verdiente Nachtruhe.<\/p>\n<p>5. Tag des dritten Mondes<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Sonne aufgeht, verfluche ich diese elenden Nichtmenschen. Meinen Berichten zufolge graben sich Zwerge durch die Barrikaden in den Tunneln unter den Vorwerken. Wenn diese fallen, dann wird es ein blutiger Stra\u00dfenkampf, denn diese Stadtmauer ist mit einem gro\u00dfen Schritt \u00fcberwunden.<\/p>\n<p>Truppenbewegungen im Westen. Meine Sp\u00e4her berichten mir merkw\u00fcrdige Dinge. Ich w\u00fcsste gerne, was da geschieht. Nunja, einen Spion habe ich dorthin geschickt, der Mann ist vertrauensw\u00fcrdig. Diese Pilgerz\u00fcgler, sie haben sich fast v\u00f6llig gegen die L\u00f6wenburg gewendet. Was erwarten sie? Dass ich auf ihre Ablenkung hereinfalle? Die L\u00f6wenburg ist gestern nicht gefallen, sie wird auch heute nicht fallen. Aber ich werde eine Nachricht mit Fahnen schicken. Der Magier soll sterben.<\/p>\n<p>Die ersten zaghaften Angriffe auf die Vorwerke beginnen. Es ist bereits sp\u00e4ter Nachmittag und sie beginnen jetzt erst? Nun, wer mit den Metzen Lavinias und den Freuden Nadurias zu Bette geht, von dem ist nicht mehr zu erwarten. Wohlan, dann werde ich sie erwarten.<\/p>\n<p>Feuer, Feuer im Westen! Und nicht irgendeines, das war Magie. Der Bote hat nicht gelogen, Alaron von Norngard hat wirklich versagt. Soll ich jetzt das Versagen des Salmarer Burgvogtes ausbaden? Der Kaiser tobt. Seine Garden sind auf dem Weg zur Mauerbresche. Aber ich muss zum Nordtor, jetzt werden sie dort angreifen.<\/p>\n<p>Wir sind umzingelt. Ich habe es bis zur Kaserne geschafft, doch diese verdammten Fanatiker, die einem falschen Tior anh\u00e4ngen, waren schneller. Wie die Hasen sind sie gelaufen. Das Nordtor steht offen und jeder meiner M\u00e4nner, der draussen ist, wird niedergemacht von den Reitern der Metze Loenna und des Verr\u00e4ters. Doch die Nacht wird dunkler. Im Westen wird gek\u00e4mpft. Ich werde mich mit einigen Truppen zur\u00fcck zum Senatspalast aufmachen.<\/p>\n<p>Wir haben den Senatspalast erreicht. Vor dem Palast selber vertrieben wir eine Gruppe Firngarder und <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:ahrnburg\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:ahrnburg\">Ahrnburger<\/a>, die glaubten, bereits das Gebiet erobert zu haben. Ich sammele die Truppen. Und nun bitte ich um Audienz beim Kaiser.<\/p>\n<p>Es war unglaublich. Wir standen mit dem Kaiser \u00fcber der Stadtkarte und beratschlagten die beste Taktik. Und mit einem Mal war er einfach verschwunden! Nun, auch nach seinem Verschwinden m\u00fcssen wir die Stadt halten. Er wird wiederkommen. Er MUSS wiederkommen.<\/p>\n<p>Ich habe befohlen, die F\u00e4sser mit <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:brega\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:brega\">Breganer Feuer<\/a> in den Kaiserpalast zu bringen. Das letzte Feuer, soll es zur Falle f\u00fcr alle werden, die diesen Ort betreten. Der Strassenkampf ist \u00fcberall zum Erliegen bekommen, eisiger Nebel bedeckt die Stadt. Ich lasse die Truppen sammeln. Morgen erobern wir Engonia zur\u00fcck.<\/p>\n<p>6. Tag des dritten Mondes<\/p>\n<p>Was tut ein Soldat, wenn er keinen Befehl mehr bekommt? Was tut der Wolf, wenn sein Rudelf\u00fchrer stirbt? Er wird selber zum Befehlshaber und Rudelf\u00fchrer! Die Ger\u00fcchte sind mir einerlei, aber eher wird jeder Mann und jede Frau unter meinem Kommando sterben, bevor wir aufgeben.<\/p>\n<p>Es gibt Unruhe unter den Truppen. Einige haben sich ergeben. Das kann ich nicht zulassen. Jeder, der sich ergibt, ist des Todes. Und z\u00fcndet die F\u00e4sser an, niemand wird den Thron des gr\u00f6ssten Mannes, der je auf Erden gewandelt hat, beschmutzen. Eher brenne ich die Tempel, das Theater, ja alles nieder.<\/p>\n<p>Die Metze und der Verr\u00e4ter von Norden und jetzt auch noch die Firngarder und Ahrnburger von Westen. Meine M\u00e4nner laufen zu den Fenstern, dieser <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:kassos\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:kassos\">Hundsfott von Tiorspriester<\/a> ruft etwas. Los Schreiber, zum Fenster. Unglaublich. Die Leiche des Kaisers, zur Schau gestellt wie eine Troph\u00e4e? So nicht, ihr M\u00f6rder. H\u00d6RT IHR, M\u00c4NNER? SO NICHT! BRINGT SIE UM! BRINGT SIE ALLE UM! ZU DEN KET\u2026<\/p>\n<p><em>Eine kurze Notiz bezeugt den Tod Heinrichs durch das Schwert eines Ritters<\/em><\/p>\n<p>Mein Name ist Gerfurt, Ritter des Lupus Umbra, Kommandant des 3. Middenfelzer Regimentes, Ritter im Orden seit 7 Jahren. Der Kaiser ist tot und wir haben unser Anrecht auf Engonien verloren. Aber nicht unser Recht auf Leben. Ich entscheide, wann ich sterbe und nicht ein wahnsinnig gewordener Feldmarschall. Ich werde nun zu den Pilgerz\u00fcglern hinausgehen und wenn ihr Wort irgend etwas wert ist, dann \u00fcberlassen wir ihnen diese Stadt. Der Kaiserpalast brennt, aber der Senatspalast, das alte Theater, die Tempel, alles steht noch. Sollen sie es doch haben.<\/p>\n<p>Und wieder diktiere ich diese Worte. Wir haben freien Abzug bekommen. Ich befinde mich in der L\u00f6wenburg und sobald meine \u00fcberlebende Garnison, von denen einige noch wildgewordenen Pilgerz\u00fcglern zum Opfer gefallen sind, wieder ausger\u00fcstet ist, marschieren wir nach Middenfelz. Der Kommandant der L\u00f6wenburg versprach mir Zeit und die wird der Orden brauchen. Dies ist nicht das Ende.<\/p>\n<\/div>\n<h4 id=\"auszug_aus_dem_kriegstagebuch_des_schreibers_des_herrn_von_creytz\">Auszug aus dem Kriegstagebuch des Schreibers des Herrn von Creytz:<\/h4>\n<div class=\"level4\">\n<p>Mein Herr hat mich angewiesen, diese Zeilen zu verfassen, auf dass ihre imperiale Majest\u00e4t und all ihre treuen Untergebenen unsere Taten in schriftlicher Form erfahren k\u00f6nnen. So beginne ich denn nun, w\u00e4hrend Alamars Auge den Horizont erklimmt und die dunklen Schatten der Nacht vertreibt. Um mich herum flattern die Fahnen der <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:firngard\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:firngard\">Firngarder<\/a> im Wind, im Lager h\u00f6re ich die Rufe der Priester, die die morgendlichen Beschw\u00f6rungen durchf\u00fchren. Der kalte Wind, der sich wie das Heulen Tiors anh\u00f6rt, erscheint wie ein Vorzeichen. Mein Herr ist angekleidet und wir machen uns auf, zur Imperatorin.<\/p>\n<p>Die Besprechung war lang und heftig. Immer noch ist sehr unklar, wie sich die herz\u00f6glichen Truppen postieren werden. Aber sie werden sich postieren und gegen die Vorschl\u00e4ge aus Firngard und <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:valkenstein\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:valkenstein\">Valkenstein<\/a> wird die K\u00f6nigin ihre Reiterei neben der des Herzogs stehen lassen. Noch scheinen die <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:voranenburg\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:voranenburg\">Voranenburger<\/a> dem <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:damian\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:damian\">Sohn ihres Grafen und Hohepriester Alamars<\/a> zu folgen, aber wie lange noch, ist ungewiss. Der Graf selber schien oft R\u00fccksprache mit dem Vertreter des Herzogs zu halten. Die Valkensteiner scheinen kampfesgierig zu sein und bereit, mit ihren Yorkschen Unterst\u00fctzungstruppen die Mauer im Sturm zu nehmen. Wieviele Truppen und Parteien bei dieser letzten Besprechung anwesend waren! Wie kann, allen inneren Streitigkeiten zum Trotz, der Pilgerzug bei so etwas verlieren. Mein Herr ist immer noch unzufrieden mit der Rolle, die ihm zugeteilt wurde. Er w\u00fcrde lieber sofort k\u00e4mpfen. Aber es ist klar, wir Firngarder werden die grosse Last tragen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Simon de Bourvis mit seinem kleinen Stosstrupp abger\u00fcckt ist, beobachten mein Herr und ich die Aufstellung der Truppen. Herrlich. Vor den \u00fcbrigen Pilgerzugstruppen die kampfw\u00fctigen Valkensteiner, in ihren schwarz-weissen Farben weithin sichtbar, an ihrer Seite ein kleiner Trupp schwerstbewaffneter Zwerge. Am rechten Fl\u00fcgel die Voranenburger und im linken Fl\u00fcgel die Milizen aus <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:fanada\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:fanada\">Fanada<\/a>, <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:taga\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:taga\">Taga<\/a>, <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:brega\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:brega\">Brega<\/a> und die Warzenschweine aus Grenzbr\u00fcck. Im Zentrum, hoch zu Ross und mit den Fahnen der G\u00f6tter \u00fcber ihnen wehend, die Ritter der K\u00f6nigin und des Herzogs, wohl ein letztes Mal vereint im Kampf. Bei der Imperatorin ist eine grosse Abordnung Grenzbr\u00fccker Ritter, \u00fcber deren K\u00f6pfen die Hohenstadener und die Grenzbr\u00fccker Fahne flattert. Mein Herr teilte mir mit, dass dies die ordentliche Unterst\u00fctzung aus Grenzbr\u00fcck ist. Seine Aussage wundert mich nicht, als imperiumstreuer Ritter kann er die dem Tangarianer Ferdi Weidenfels folgenden Warzenschweine nicht leiden. Und hinter ihnen die vielen Fernk\u00e4mpfer und Pl\u00e4nkler. Die <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:waechter_des_schwarzen_mondes\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:waechter_des_schwarzen_mondes\">W\u00e4chter des schwarzen Mondes<\/a>, andarrianische Stammeskrieger, yorksche Bogensch\u00fctzen und viele Novizen und Heiler. Und nun erheben sich die Ges\u00e4nge der Priester, die die Truppen segnen, ein vielstimmiger Chor an die Gegner. Mein Herr murrt, hinter ihm seine Ritter. Sie wissen, hier ist nicht ihr Kampf. Der erste Angriff geht von der linken Flanke und einer Truppe Magier aus. Sie st\u00fcrmen auf die L\u00f6wenburg zu und ich sehe gewaltige Feuerblitze und Pfeilhagel. <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:janus_constantin_phoenixflug\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:janus_constantin_phoenixflug\">Janus Ph\u00f6nixflug<\/a>, so heisst wohl ihr Anf\u00fchrer und sie f\u00fchren den Plan, den Feind zur Verteidigung der Burg zu zwingen, wohldurchdacht aus. Doch der Feind ist nicht unt\u00e4tig. Statt der erwarteten Truppen, die aus Engonia ausr\u00fccken, scheinen die Verteidiger der L\u00f6wenburg K\u00e4fige herabzulassen. Es sieht so aus, als ob W\u00f6lfe dort drin gefangen sind! Mein Herr keucht auf, als er dies sieht. Hungrige W\u00f6lfe, die sich in die unger\u00fcsteten Beine der Tangarianer verbeissen, ein wahrhaft tiorscher Schachzug von Barad Konar. Nun bleibt es wohl erst recht in der Hand der tapferen Truppen von Robert McManahugh.<\/p>\n<p>Nachdem sich die linke Flanke ein wenig zur\u00fcckgezogen hat, beginnt der grosse Angriff. Gedeckt durch nicht endendes Feuer der Yorkschen Sch\u00fctzen r\u00fccken die Valkensteiner langsam vor. Robert McManahugh ist an vorderster Stelle und hilft denen, die fallen, wieder auf, wie man aus der Ferne erkennen kann. Und w\u00e4hrend ich diese Zeilen schreibe, sehe ich sie das erste Bollwerk passieren. Und nun \u00f6ffnet sich das Tor von Engonia und eine ganze Einheit der Lupus Umbra marschieren heraus. Irgendetwas passiert dort, ich kann es nicht sehen, aber der Kampf hat eine merkw\u00fcrdige Pause eingelegt.<\/p>\n<p>Ein Bote hat die Imperatorin und damit auch uns, die wir neben ihr auf dem Feldherrenh\u00fcgel stehen, unterrichtet. Die Valkensteiner haben sich nach der schicksalsschweren Begegnung erst zur\u00fcckgezogen und sind dann unter der F\u00fchrung ihres schwerverletzten Anf\u00fchrers Robert McManahugh doch noch \u00fcber eines der Bollwerke hergefallen und haben es erobern k\u00f6nnen und verschanzen sich dort. Doch nun schreibe ich nieder, wie es mir berichtet wurde. Offenbar war niemand anderes als Barad Konar selber in dem Augenblick am Nordtor, als die Valkensteiner angriffen. Robert, dieser mutige und sturk\u00f6pfige Ritter, beleidigte und beschimpfte ihn als Feigling, worauf hin Barad Konar das Tor \u00f6ffnen liess. Der darauffolgende Kampf war kurz und blutig. Robert gab, allen Berichten nach, sein Bestes, aber nachdem Konar ihm mit einem brutalen R\u00fcckhandschlag von den Beinen fegte und ihm dabei den Kiefer brach, war jedem Zuschauer klar, wie der Kampf ausgehen musste. Man muss Sir Robert zugestehen, dass er wieder aufstand, aber ohne richtig hinzusehen hat Konar ihm mit einem Schlag seines Streitkolbens wohl den Waffenarm gebrochen, um ihn dann mit einem m\u00e4chtigen Tritt zur\u00fcckzuschleudern. Sir Robert stand, mit der Sturheit seines Volkes gesegnet, ein weiteres Mal und rannte, den Kopf gesenkt, auf seinen Feind zu. Das Krachen soll wohl in die hintersten Reihen h\u00f6rbar gewesen sein. F\u00fcr einen Moment, so berichtet der Bote, sollen die Valkensteiner wohl Hoffnung gehabt haben, aber dann hat Konar nur gelacht und meinte \u2013 ich gebe hier aus zweiter Hand wieder \u2013 wohl: \u201eTapfer und dumm! So werdet ihr Engonia niemals bekommen. Aber geh nun, Valkensteiner. Wegen dir werde ich deine Soldaten schonen.\u201c Konar hat sich wohl umgedreht und die zwei treuen Schatten Sir Roberts, <a class=\"wikilink2\" title=\"helden:varim\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:varim\" rel=\"nofollow\">Varim<\/a> und <a class=\"wikilink2\" title=\"helden:gerhardt\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:gerhardt\" rel=\"nofollow\">Gerhardt<\/a>, haben diesen in Sicherheit gebracht. Der Angriff ist allgemein ins Stocken geraten, aber unser Ziel ist erreicht. <a class=\"wikilink1\" title=\"landeskunde:barad_konar\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=landeskunde:barad_konar\">Barad Konar<\/a> wird sich auf diesen Abschnitt der Mauer konzentrieren und unseren Angriff nie kommen sehen.<\/p>\n<p>Von Creytz hat soeben die Nachricht erhalten, dass die Knappin <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:lorainne_de_la_follye_des_joux\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:lorainne_de_la_follye_des_joux\">Lorainne<\/a> sicher an der Akademie angekommen ist. Offenbar ist dort tats\u00e4chlich Erion Barkwin, aber Simon de Bourvis ist zuversichtlich, bald gewonnen zu haben.<\/p>\n<p>Die Imperatorin befiehlt die Nachtruhe. Morgen fr\u00fch geht das Schlachten weiter. Mein Herr ist froh, denn morgen wird seine Lanze endlich Nahrung erhalten.<\/p>\n<p>5. Tag des dritten Mondes<\/p>\n<p>Diesmal geht Alamars Auge \u00fcber einem blutgetr\u00e4nkten Feld auf. Wie ich erfahren habe, sind die Zwerge zur Unterst\u00fctzung der Valkensteiner geschickt worden, damit sie die Tunnel erobern k\u00f6nnen. Der restliche Pilgerzug begibt sich in die Stellung von gestern, in der Hoffnung, dass die Condrianer schnell machen. Nur die W\u00e4chter des schwarzen Mondes unter ihrem Kommandanten Nicolas, die Ahrnburger Ritter, die einst Brega eroberten unter dem Kommando von Hegenbrecht, einige Ainepriester und unsere condrianischen Verb\u00fcndeten machen sich bereit, mit Hilfe der goldenen Kugel, die im Morgengrauen zum Tross kam, auf magische Weise zu dieser Akademie zu reisen. Mein Herr und ich werden das auf dem R\u00fccken der Pferde machen.<\/p>\n<p>Der Ritt durch den lichten Wald im Westen Engonias war angenehm. An unserem Haltepunkt haben wir einige Ahrnburger Ritter und Jeldriken getroffen, unter ihnen <a class=\"wikilink2\" title=\"helden:ralf_von_kraehenbruch\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:ralf_von_kraehenbruch\" rel=\"nofollow\">Ralf von Kr\u00e4henbroich<\/a>. Da mein Herr sie kennt, hat er sie \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, mit ihm gemeinsam zu k\u00e4mpfen. Sie scheinen Respekt vor ihm zu haben, wegen Brega und Ahrnburg, auch wenn sie seine Entscheidung, der Imperatorin zu folgen, absolut ablehnen. Wir sind in Position. Nun beginnt das lange Warten auf das Signal im Norden. Lorainne hat sich zu uns gesellt, sie berichtet, dass unsere condrianischen Verb\u00fcndeten aufgebrochen sind. Die Boten, die uns regelm\u00e4ssig erreichen, sprechen von vorsichtigen K\u00e4mpfen im Norden, die Imperatorin h\u00e4lt sich zur\u00fcck. Die L\u00f6wenburg wurde wieder angegriffen, dabei erlitten die Magier wohl schwere Verluste. Einem Bericht zufolge musste sich ihr Anf\u00fchrer mit einer Pfeilwunde im Bein vom Schlachtfeld tragen lassen. Diese Burg ist nur einmal bisher gefallen, ich beginne zu glauben, dass auch dieses Mal die Wundertat des Br\u00fcderkrieges nicht wiederholt wird. Die Valkensteiner scheinen wohl leichte Fortschritte zu machen in der Erk\u00e4mpfung der Tunnel.<\/p>\n<p>Die Akademie steht unter schweren Angriffen. Offensichtlich haben die Truppen Konars am gestrigen Abend mitbekommen, dass sie erobert wurde. Mein Herr ist nur schwer zu z\u00fcgeln, er w\u00fcrde gerne seinem Freund Herr Simon zu Hilfe eilen. Aber sie halten aus und seine Mission ist wichtig. Die W\u00e4chter des schwarzen Mondes und die Ahrnburger Pilger um <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:hegen\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:hegen\">Hegenbrecht<\/a> sind aufgebrochen. Hoffentlich gelingt das Unterfangen dieser condrianischen Magier.<\/p>\n<p>Gerade kam ein weiterer Bote. Fl\u00fcchtlinge sind an der Akademie angekommen, Milizion\u00e4re, die ihre Waffen aufgegeben haben und von den Condrianern verschont wurden. Gut, dass auch Fremde in unserem Land sich so um unsere Br\u00fcder und Schwestern k\u00fcmmern. Gerade eben kam ein weiterer Bote, die Imperatorin hat vorsichtigen Vormarsch\u2026 Das Feuer! Der magische Turm feuert! Wir reiten!<\/p>\n<p>Ich schreibe diese Zeilen, eingeklemmt zwischen dem Kadaver eines toten Pferdes und einer Hausmauer. Wir ritten wie der Wind und in diesem perfekten Moment sp\u00fcrte ich die Kampfeslust, die meinen Herrn ergriffen hat. Neben ihm die Knappin Lorainne und der Jeldrike Ralf von Kr\u00e4henbroich. Jeldriken, Ahrnburger und Firngarder vereint im Kampf! Was f\u00fcr ein erhebender Augenblick das war und ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, er h\u00e4tte ewig gew\u00e4hrt. Wir preschten auf die Mauer zu, in der Ferne sahen wir die zur\u00fcckkehrenden Condrianer. Vor uns die Bresche, wo sich Nicolas und seine M\u00e4nner bereits darum k\u00fcmmerten, sie zu erobern. Der erste Schreck, der mich durchfuhr, als ich sah, dass die Bresche so klein erschien. Sollte sie nicht gr\u00f6sser sein, dachte ich mir. Nun gut, mit einem lauten Schrei durchbrachen wir die Reihen der gegnerischen Truppen. \u00dcberall um mich herum blau und schwarz, vereinzelt die Farben unserer Verb\u00fcndeter. Wir kamen auf einen grossen Platz und hinter uns str\u00f6mten die \u00fcbrigen Ritter, langsamer als geplant. Der Druck, den wir aufbauen wollten, der uns einen verlustfreien Sieg erlaubt h\u00e4tte, weg. Ich sehe diese Szenen immer noch vor mir: Ein schreiender Hauptmann des Lupus Umbra, ein gezielter Streich von Ralf von Kr\u00e4henbroich, eine Salve Bolzen und ein Ahrnburger Ritter, der sich vor den Jeldriken wirft, ein w\u00fctender Ansturm der Jeldriken gegen den feigen Sch\u00fctzen und ein Wald von Speeren, der viele von ihnen von den Pferden schleudert. Ein Ruf von meinem Herrn und dann ein wilder Ritt in den Feind. Auseinanderfl\u00fcchtende Feinde, von den Hufen der Firngarder zertrampelt. Eine zweite Linie Lupus Umbra, schwer ger\u00fcstet, die sich aufstellt, am Ende des Platzes. Ritter, in blau-weiss und blau-gold und in den vielen Farben Firngards, die sich ihnen gegen\u00fcber stellen. Tiorspriester, die in den kommenden Reitersturm Feuerblitze werfen und das Zur\u00fcckweichen der blau-schwarzen Linie. Speere, die im Feuerschein aufblitzen, einfache Milizion\u00e4re. Mein Herr f\u00e4llt, Lorainne neben ihm. Ein gehauchter Befehl von ihm an sie, ein wilder Ritt, der sich im Dunkel verliert. Mein Herr, der unter Schmerzen wieder aufsteht. Lorainne, die im Dunkel an uns vorbeieilt und meinen Herrn nicht mehr sieht. Die Ritter, die schon den Senatspalast erobert glaubten, die zur\u00fcckweichen. Mein Herr h\u00e4lt die Linie um sich herum, die Ritter k\u00e4mpfen um sein Banner zu Fuss weiter. \u00dcber uns wird der Himmel schwarz, gesprenkelt mit Aines Lichtern und die hinter uns herstr\u00f6menden Infanteristen verteilen sich in die Gassen. Da kommt <a class=\"wikilink2\" title=\"helden:kassandra_wolfsgeheul\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:kassandra_wolfsgeheul\" rel=\"nofollow\">Kassandra<\/a> mit einer heulenden Meute Tiorsfanatiker, die sich wild in den Feind st\u00fcrzen und mit blossen H\u00e4nden Gesichter aufreissen. Wir k\u00e4mpfen in den Strassen, das Blut spritzt. Ein Jeldrike, der ein Schwert durch einen Soldaten st\u00f6sst, der mich angreifen will. Ralf von Kr\u00e4henbroich, wie er w\u00fctend widerspricht, als er zur\u00fcckgeschickt wird, aufgrund seiner Verletzungen. Und dann mein Herr, wie er einen Ritter der gegnerischen Seite zum Duell fordert, der die Lupus Umbra zu organisieren versucht. Ein Kampf, wie er von den Barden besungen werden sollte und schliesslich schafft mein Herr es, durch die m\u00e4chtige R\u00fcstung seines Gegners sein Schwert zu stossen. Doch \u00fcber seinem Gegner bricht auch er zusammen, von zuvielen Schl\u00e4gen getroffen und immer noch verletzt durch den Sturz. Sein Schwert reisst er noch heraus und mit brechender Stimme fordert er zum Angriff auf. Ver\u00e4ngstigt durch den Verlust ihres Anf\u00fchrers schwanken die Gegner und wir vertreiben sie aus den Gassen. Ich halte meinen Herrn in den H\u00e4nden, diesen grossartigen K\u00e4mpen. Und nun sitze ich hier, mit dem Blut meines Herrn bedeckt und f\u00fchre seinen Befehl aus: Aufzuschreiben, was geschieht. Die Nacht ist kalt, die K\u00e4mpfe haben aufgeh\u00f6rt. Morgen geht es weiter.<\/p>\n<p>6. Tag des dritten Mondes<\/p>\n<p>Eine Stille liegt \u00fcber der Stadt. Die Ger\u00fcchte lauten, dass Barad Konar tot ist. Was kein Ger\u00fccht ist, ist die \u00d6ffnung des Nordtors durch die \u00fcberlebenden W\u00e4chter und Tiorsfanatiker. Dadurch konnten unsere \u00fcbrigen Truppen in der Nacht noch in die Stadt eindringen und die Kaserne umzingeln. Wir warten jetzt auf das weitere Geschehen. Ich f\u00fcr meinen Teil bin des Blutes m\u00fcde.<\/p>\n<p>Soeben sind Herr Simon und die \u00fcbrigen Eroberer der Akademie an mir vorbeigezogen. Ich konnte es nicht glauben. Zwischen ihnen wurde die Leiche Barad Konars getragen! Vorneweg stapfte dieser Kassos Blutklinge, ein Priester Tiors. Ich habe geh\u00f6rt, dass er Firngarder ist, ja sogar aus Bourvis. Unglaublich. Sie gehen laut rufend durch die Strassen und verk\u00fcnden den Tod Konars, nahezu all die Priester, die einst den Pilgerzug ausriefen: Damian, Kassos, Rania, Lalaith. Und die W\u00f6lfe Konars kommen aus den Barrikaden. \u00dcberall flammen kleine K\u00e4mpfe auf, als sich einige ergeben wollen und andere nicht. Und ich bekomme mit, dass eine Pilgerz\u00fcgler so voll Zorn sind, dass sie die sich Ergebenden umbringen wollen. Gerade sah ich einige Waffenknechte, die einen gefangenen Soldaten drangsalieren wollten. Einer aus Herr Simons Gefolge hat sie mit w\u00fctenden Worten und einer vorgehaltenen Bardiche davon abgehalten. Ich h\u00f6rte, wie einer seinen Namen rief, <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:vanion_bachlauf\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:vanion_bachlauf\">Vanion<\/a> heisst er wohl.<\/p>\n<p>Die Imperatorin und ihre Getreuen sind von Norden her in die Stadt gekommen. Am Senatspalast hat sie die Leiche Konars \u00fcberreicht bekommen. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter kam ein Ritter der Lupus Umbra aus dem Palast und ergab sich. Ihm wurde Abzug gew\u00e4hrt, sofern seine Soldaten und er jede R\u00fcstung und jede Waffe ablegen. Er hat dieser Bedinung zugestimmt. Daf\u00fcr danke ich den G\u00f6ttern. Wir alle sind des K\u00e4mpfens m\u00fcde. Bruder hat Bruder get\u00f6tet. Hoffentlich ist nun alles zu Ende.<\/p>\n<p><strong>Aus dem Frontbuch des <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:kassos\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:kassos\">Kassos<\/a>, Priester des Neuen Weges<\/strong><\/p>\n<p>4. Tag des dritten Mondlaufs<\/p>\n<p>Wir erreichten ab sp\u00e4ten Abend die Akademie, die es einzunehmen galt. Auf dem Weg dort hin, trafen wir auf kleinere Gruppen Lupus Umbra. Wir vernichteten jeden einzelnen von ihnen. Ein kleiner Trupp von ihnen, hatte Wydt und Svenja in seiner Gewalt. Wir befreiten sie, hatten aber verletzte zu vermelden. Als wie die beiden befreit hatten, ging das Feuer mit Gorix durch: Er schlug wild um sich und griff uns an. Ich st\u00fcrzte mich auf ihn und versuchte ihn zur Vernunft zu bringen, doch letzten Endes, mussten wir ihn bewusstlos schlagen, damit er sich beruhigte. Kurz war auch ich davor, der Raserei anheim zu fallen, denn ich hatte bei dem Kampf meine Waffe verloren. Nur Alesseana ist es zu verdanken, das ich die Kontrolle behielt. Ich fand Blutd\u00fcrster schlie\u00dflich und wir zogen weiter. Wir h\u00f6rten die Rufe der Krieger Konars, wie sie sich gegenseitig anstachelten. Sie riefen Tior an und jedes ihrer Worte an den Gott, brachte mich an den Rand des Wahnsinns. Nur aus Respekt vor Simon, dessen Befehl an seine Leute sagte, dass niemand sich von der Gruppe trennen sollte, hiel ich mich zur\u00fcck und blieb besonnen. Als wir uns der Akademie n\u00e4herten, st\u00fcrmten die Zwerge pl\u00f6tzlich los. Sie vermuteten jemanden im Wald, nachdem wir schm\u00e4hrufe geh\u00f6rt hatten, die uns galten. Ich folgte ihnen und brachte sie dazu, sich zur\u00fcck zu halten. Darauf hin, n\u00e4herte ich mich unserem Ziel und sah, dass dort einige Krieger in Blau und Schwarz wache hielten. Unter ihnen befand sich auch der Hohepriester Erion Barkwin. Er versuchte mich zu un\u00fcberlegten Taten zu bewegen, in dem er mir Beleidigungen entgegen rief. L\u00e4cherlich! Als er merkte dass ich mich nicht so einfach locken lie\u00df, schickte er mir einen Berserker entgegen. Ich hatte wahrlich Probleme mich dem Mann \u00fcber zu behaupten, doch am Ende gelang es irgendwie und ich kam wieder auf die Beine. Ich lobte Tior und er heilte meinen K\u00f6rper. Wir griffen an und machten sie nieder, doch als wir dachten wir h\u00e4tten sie alle vernichtet, fiel uns auf, das Erion Barkwin sich feige gefl\u00fcchtet hatte. Er verbarg sich vor uns in der Akademie und lie\u00df sich mit Magie sch\u00fctzen. Ich betete zu Tior und der Herr \u00fcber Blut und Feuer erh\u00f6rte mich, er lenkte seine Macht durch mich und ich brach den Schild, der die T\u00fcr sicherte. Doch als ich das tat, schickte Barkwin uns seine W\u00f6lfe entgegen. Feigling! Einer von ihnen ging auf Jelena los und ich musste mein Ritual unterbrechen. Ich schmiss mich auf den Wolf und hielt ihn, indessen droschen die anderen auf das Wesen ein und t\u00f6teten ihn. Endlich gelang es und der Schild brach. In einem Akt der Verzweiflung, st\u00fcrmten der Lupus hinaus und versuchte einen Ausfall, doch wir erschlugen sie. Als auch dies nichts half, versuchten sie uns in den R\u00fccken zu fallen, doch auch dies scheiterte. Simon hatte mich gebeten, Wache zu stehen und so gelang es ihnen nicht, uns zu \u00fcberraschen. Einer der Krierer des Hunde Kaisers forderte mich. Ich erschlug ihn. Ein zweiter, ein knabe mit zwei kurzen Schwertern, forderte mich. Ich stie\u00df ihm meinen Speer in den Leib. Als auch ein dritter mich forderte, gelang es ihm, mich zu verletzen, doch ich \u00fcberwandt ihn. Auch er starb durch meine Hand. Im Haus verbarrikadierten sich noch einige Lupus Umbra Krieger. Simon und ich standen in der T\u00fcr und stachelten uns an. Er fragte mich, ob ich Angst h\u00e4tte. Wir grinsten uns an und ich erwiederte: \u201eNiemals!\u201c, woraufhin wir st\u00fcrmten. Ich f\u00fchlte mich in eine Zeit zur\u00fcck versetzt, die ich lange verloren glaubte. Es war wie damals, als ich unter seinem Befehl und an seiner Seite k\u00e4mpfte. Die Restlichen Krieger folgten uns und wir s\u00e4uberten das Haus vom Lupus Umbra. Unvermittelt, standen wir einigen Geistern gegen\u00fcber. Sie entzogen den Magiern und Priestern ihre Macht und sammelten sie. W\u00e4hrend ich die Kellergew\u00f6lbe untersuchte, gelang es den Zwergen der blutigen Axt Barkwin zu stellen und sie t\u00f6teten ihn. Verflucht! Sein Kopf sollte mir geh\u00f6ren, doch Tior hatte andere Aufgaben f\u00fcr mich. Wir hielten die G\u00e4nge und das dort eingerichtete Lazarett, gegen pl\u00f6tzlich auftauchende Untote. Die K\u00f6rper der get\u00f6teten Lupus Umbra Krieger erhoben sich und griffen uns an. Wir hatten Verletzte, aber keine Toten zu vermelden. Sp\u00e4ter \u00fcbergaben die Zwerge mir den Kopf von Barkwin. Ich fand sinen K\u00f6rper in einem der oberen R\u00e4ume und untersuchte ihn. Ich fand ein Clenodium, das Barkwin um den Hals getragen hatte und das wohl einmal Konar geh\u00f6rt hatte. Au\u00dferdem fand ich eine Schriftrolle, bei der es sich wohl um einen magischen Fokus handelte, wie Gorix herraus fand. Mit diesem Fokus gelang es uns, eine magische Wand zu zerst\u00f6ren, hinter der immerwieder Geister hervor gekommen waren und uns angegriffen hatten. Dahinter fanden wir eine Frau, die ihrer Aussage nach, \u00fcber eine magische Quelle wachte. Sie verbarg sich hinter seltsamen Rissen, die wenn man sie ber\u00fchrte, eine tiefe Wunde verursachten. Gorix und Vanion wanden sich durch die Risse und redeten mit der seltsam anmutenden Frau. Wir brachten sie dazu mit uns in das obere Stockwerk zu kommen und einen Raum zu untersuchen, in dem sich ein Artefakt befand. Sie konnte uns nicht helfen, zu verstehen, worum es sich dabei handelte. Gorix und Temris wollten ein Ritual abhalten, doch wurde der Ablauf gest\u00f6rt, als einige seltsame Untote auftauchten und uns angriffen. Gorix wurde verletzt, doch wir vernichteten die Monstren. Sasha betete zu Askar und reinigte den Raum, um uns vor weiteren Angriffen zu sch\u00fctzen. Gemeinsam mit Sasha, einer Lavinia Novizin, Maugrimm, sowie Gorix und Temris, f\u00fchrte ich ein Ritual durch, um das Artefakt zu reinigen. Szivar war wohl in den Stein gefahren, der auf einer S\u00e4ule sa\u00df und das Artefakt bildete. Die anderen schw\u00e4chten das B\u00f6se in dem Stein, w\u00e4hrend ich Tior um Macht bat. Er erf\u00fcllte meine Waffe mit seiner Kraft und ich stie\u00df das Unheil aus dem Artefakt. Es war gelungen und wir hatten den Wegstein ge\u00f6ffnet. V\u00f6llig ersch\u00f6pft waren wir in dieser Nacht, doch zufrieden. Jetzt mussten wir nur noch warten, dass die Verst\u00e4rkung eintreffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>5. Tag des dritten Mondlaufs<\/p>\n<p>In der Nacht waren die Condrianer angekommen, in Wellen durchtraten sie den Wegstein. Am Morgen besprachen sie sich mit den Anf\u00fchrern des Pilgerzuges und am Mittag brachen sie auf, um den Turm zu besetzen und mit dessen Hilfe die Bresche in die Mauer zu schlagen. Unterdessen hatten wir immerwieder mit Angriffen des Lupus zu k\u00e4mpfen. Wir wehrten uns nach Kr\u00e4ften und warteten auf die Condrianer. Als sie am Abend wieder kehrten, hatten sie gute Narichten: Sie hatten es geschafft, die Bresche war geschlagen. Die M\u00e4nner und Frauen des Pilgerzuges jubelten und ich g\u00f6nnte mir eine kurze Zeit der Rast, um mich dann in die Taverne zu begeben, die eingerichtet worden war, um unseren Sieg zu feiern. Ich wollte gerade die Schwelle \u00fcbertraten und nach Alesseane suchen, als Grendar an mich herran trat. Er reichte mir die Hand und wir begruben unseren Zwist. Er reichte mir ein Geschenk, als zeichen f\u00fcr unseren Frieden: Die Klaue von Aleron von Norngard, ein m\u00e4chtiges Artefakt Tiors. Es wurde ihm von einem Conrianer \u00fcbergeben, dem selben, der mir vor Jahren Tiors Blut \u00fcbergab. Wieder einmal offenbarte sich mir Tior als gro\u00dfer Stratege, dessen Wege und Pl\u00e4ne weit reichen und wohl durchdacht sind. Ich rief die Anf\u00fchrer des Zuges zusammen und beratschlagte mit ihnen was zu tuen sei. Das Artefakt gestate es mir, einen Tiorsgl\u00e4ubigen unter meine Kontrolle zu zwingen. Die Priester und Anf\u00fchrer kamen \u00fcberein, das wir Konar rufen sollten, um ihn zu erschlagen. Auch wenn das nicht meine volle Zustimmung fand, willigte ich ein und beugte mich der Mehrheit des Rates. Ich bereitete ein Ritual vor, bei dem ich mit der Macht der Klaue, Tiors Blut und dem Blute Konars -das sich den G\u00f6ttern sei Dank, in Jelenas Besitz befand- den Hunde Kaiser rufen wollte. Es gestaltete sich schwierig, da ich nicht viel Zeit hatte mich vor zu bereiten. Ich nahm einen Feuerkorb und weihte das Feuer in Tiors Namen. Ich zog einen Kreis mit meinem Blut, ein Opfer an Tior, und legte die Klaue zwischen mich und das Feuer. Jelena reichte mir das Blut Konars, das ich brauchte, um das Artefakt auf Konar einzustimmen. Das Blut Tiors, gab mir die Macht \u00fcber die Klaue. Ich betete zu Tior, doch auch zu Askar und Naduria, denn auch sie gaben mir Kraft. Sasha und Lalaith standen mir bei und redeten mir gut zu, um meinen Willen zu st\u00e4rken. Sasha reichte mir einen Stein, den sie bei ihrer Weihe erhalten hatte. Die Macht des Steins, und die Macht des vereinten Glaubens, der Krieger hielten mich am Leben. Zum Schluss barst der Mondstein in meiner Hand und die Fragmente gruben sich tief in mein Fleisch, doch das Ritual war gelungen. Konar erschien und griff mich an. Ich war durch das Ritual sehr geschw\u00e4cht und brachte es nicht fertig, mich zur Wehr zu setzen. Er erwischte mich mit seinem Schwert, doch kaum war ich zu Boden gegangen, waren Sasha und die anderen zur Stelle und sch\u00fctzten mich. Als ich mich wieder erhob, sah ich das Konar und eine wei\u00df gewandete Gestalt mit einander stritten. Szivar -wie ich bald h\u00f6rte- war gekommen und offenbarte, das Konar seine Kreatur sei und das wir alle seiner T\u00e4uschung erlegen seien. Er fragte wer von uns Konars Vernichtung wolle. Mein Blut kochte und die Wut packte mich, verzerrte meine Sicht und verschleierte meinen Geist. Ich trat vor und forderrte ihn t\u00f6ten zu d\u00fcrfen. Wieder hielten meine Waffenbr\u00fcder und -schwestern mich zur\u00fcck, dank sei ihnen, doch ich fingg mich und sagte Szivar, dass ich Konar auch ohne ihn vernichten w\u00fcrde. Der Rausch verging und mit ihm meine Kr\u00e4fte. Ich brach zusammen. Als ich wieder zu mir kam, sah ich Luthor und Wydt, die meinen geschundenen K\u00f6rper behandelten. Mit letzter Kraft, rief ich nach Maugrimm. Er kam zu mir und reichte mir die Hand, er gab mir von seiner Kraft und seinem Blut. Es hatte ihn sehr mitgenommen, aber ich rief ihn und zusammen erholten wir uns. Dieser Irre wettete mit mir, wer zuerst auf den F\u00fc\u00dfen stand. Ich erhob mich langsam, doch er ebenso. Ich glaube er stand kurz nach mir, doch er gab mir einen leichten Schups und ich ging erneut zu Boden. Ich hatte verloren. Niemals hatte es mir weniger ausgemacht. Lachend, aber immernoch schwach, gingen wir zu Taverne und stie\u00dfen an.<\/p>\n<p><strong>Aus dem Tagebuch des Magiers <a class=\"wikilink1\" title=\"helden:kadegar_sonnenwende\" href=\"https:\/\/www.larp-koeln.de\/doku.php?id=helden:kadegar_sonnenwende\">Kadegar Sonnenwende<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Dritter Monat, Tag 4. 361 n. Jeldrik<\/p>\n<p>[\u2026] Wie auch immer, morgen soll Engonia fallen. Gl\u00fccklicherweise habe ich es geschafft mich sowohl aus wichtigen als auch aus gef\u00e4hrlichen Auftr\u00e4gen heraus zu halten. Ich werde morgen Aufbrechen um eine Unterirdische Rohrleitung zwischen zwei der sechs magischen Verteidigungst\u00fcrmen zu st\u00f6ren um eine Kommunikation untereinander zu verhindern. F\u00fcr diesen Auftragen werden mich einige Yorks unter der F\u00fchrung von Richard von York begleiten, ich werde ein Ritual abhalten, welches zwei Besonderheiten aufweist. Zum einen wird der Ritualaufbau auch in die H\u00f6he gehen, da das Rohr einige Meter unter der Erde liegt und ich daher keinen direkten Kontakt herstellen kann. Daher werde ich mit einem dreidimensionalen St\u00f6rfeld arbeiten m\u00fcssen, ich hoffe nur, dass der Holzstab die Energien aushalten kann. Die andere Besonderheit ist die Zeit. Die St\u00f6rung soll nur eine gewisse Zeit halten, daher werde ich heute Nacht eine Komponente f\u00fcr einen Freundschaftszauber aufladen und diese Komponente im Ritual so einbauen, dass wenn die Kraft des Freundschaftszaubers nachl\u00e4sst, der St\u00f6rsender seine Kraft verliert. Nach dem Ritual werden ich zusammen mit den Yorks zu einem der T\u00fcrme aufbrechen, welchen eine Angriffsgruppe der A.C.H.T. dann bereits eingenommen haben sollte und ich mit Gl\u00fcck noch mit ansehen kann, wie dieser Turm die Mauern von Engonia beschie\u00dft.<\/p>\n<p>Dritter Monat, Tag 5. 361 n. Jeldrik<\/p>\n<p>Was ein verfluchter Tag! Es ist so ziemlich alles schief gegangen was nur passieren konnte! Von wegen Rohre zwischen den T\u00fcrmen, nichts war da! Wir zogen weiter in Richtung des Turmes, da ich dort eine gr\u00f6\u00dfere Kraftquelle ausmachen k\u00f6nnte, wir mussten recht nah an den Turm und was fanden wir dort? Keine Spur von der Truppe der Acht. Nur verdammte W\u00f6lfe die uns auchnoch weit \u00fcberlegen waren! In den Ruinen des Turmes, mehr kann man das nicht nennen, haben die B\u00f6gen der Yorks nicht viel gebracht und wir wurden \u00fcberw\u00e4ltigt, ich konnte mich verstecken und versteinern, ein Gl\u00fcck, dass der Fokus noch funktioniert hat. Als ich zu mir gekommen bin wurde ich \u00fcberraschenderweise von bekannten Gesichtern befreit, Rebekka und Lalaith, die scheinbar nicht unter Drogen stand. Als wir dann zu dem inzwischen ger\u00e4umten Turm hochgingen kam schon die n\u00e4chste \u00dcberraschung, der Angriffstrupp der Acht war nicht da. Statt dessen war ein Trupp der Sturmfalken, ebenfalls aus Condra da. Gl\u00fccklicherweise waren jedoch trotzdem einige Magier der Acht anwesend mit denen ich gut zusammen arbeiten konnte. Die n\u00e4chsten Probleme lie\u00dfen aber nicht lange auf sich warten. Zur Bedienung des Turmes brauchte man eine Zahlenkombination, und wer wusste die? Der Tiorsnovize den die Sturmfalken haben verbluten lassen. Zus\u00e4tzlich waren die Energiekristalle des Turmes durch mangelnde Wartung besch\u00e4digt worden und wir mussten sie in den Urzustand bringen, ein Gl\u00fcck, dass Rebekka, von wem auch immer, Grundlangen in der Analyse gelernt hatte und sie mit einem der Magier der Acht den Stein so im Auge halten konnte, dass ich die St\u00f6rungen r\u00fcckg\u00e4ngig machen konnte. Notiz an mich: im Knien mit wenig Platz weniger Rauch produzieren. Mit diesem Stein konnten wir dann den Schutzwall des Turmes aktivieren und uns um den n\u00e4chsten Stein k\u00fcmmern, das Problem dabei war, dass eines der Goldrohre zum Transportieren der Energie vom Stein zum Turm entwendet wurde, und wir aus Mangel an Ersatz KUPFERM\u00dcNZEN eingeschmolzen haben um ein Kupferrohr herzustellen. Mithilfe dieses Rohres konnten wir trotz allem Zweifel den zweiten Stein ebenso neu Einstellen und den Turm angriffsbereit machen. W\u00e4hrend diesen doch recht interessanten Arbeit an der Energieversorgung des Turmes haben es sich die W\u00f6lfe nat\u00fcrlich nicht nehmen lassen uns anzugreifen. Bei einem dieser Angriffe haben sie eine Geisel vorgef\u00fchrt, den Tiorspriester Grendar, ich frage mich immernoch warum sie ihn nicht get\u00f6tet haben als wir angegriffen haben, er konnte jedenfalls gerettet werde und der Anf\u00fchrer dieses Truppe, irgendein sehr m\u00e4chtiger Tiorsanh\u00e4nger, k\u00f6nnte selbst als wir ihn auf den Boden gezwungen haben und von allen Seiten auf ihn mit allen Mitteln einschlugen nicht get\u00f6tet werden. Als die Verst\u00e4rkung eintraf haben wir uns von ihm zur\u00fcck gezogen. Als der Turm angriffsbereit war kam ein weiter Trupp der W\u00f6lfe die es irgendwie geschafft haben das Schild des Turmes zu durchbrechen, ein Gl\u00fcck, dass die Sturmfalken sie solange aufhalten konnten, bis der Turm anfing zu feuern, das sorgte zum Gl\u00fcck daf\u00fcr, dass die W\u00f6lfe die Flucht ergriffen haben. Nach wenigen Sch\u00fcssen versagte das Kupferrohr und wir konnten nichtmehr feuern, aber es reichte es aus um eine Breche in die Mauern von Engonia zu schie\u00dfen. Wir zogen uns also zur\u00fcck zu einer alten Akademie mit einem Teleporter, welchen eine andere Einsatztruppe mit einigen Freunden von mir eingenommen hat, welche auch meine Besitzt\u00fcmer mitgenommen hatten, an dieser Akademie angekommen machte ich mir nun endlich an meinem Grill was zu essen, kurz nachdem ich fertig war kam der Tiefpunkt des Tages, mein \u2018lieblings\u2019 Tiorspriester Alb\u00e4r, oder Kassos Blutklinge, wie er sich wohl nun nennt, wollte meinen Grill f\u00fcr irgendetwas haben und ich stimmte zu. Wie ich dann erfahren habe, wollte er ihn benutzen um mithilfe des Teleporters im Keller, den Gorix und Temris am vorbereiten waren, Barad Connar selbst zu beschw\u00f6ren. Also begann das Theater, er nahm meinen schmutzigen Grill mit Kohleresten und einem halbem verbrannten St\u00fcck Grillfleisch in der Schale, entfachte ein gr\u00f6\u00dferes Feuer und zog einen kartoffelf\u00f6rmigen Kreis aus Blut um besagten Grill, dann fing er an mit etwas Blut von Barad Connar und der Klaue von irgendeinem Tiorswesen Barad Connar selbst zu beschw\u00f6ren, da man mir sagte, dass er im Umkreis von 50 Schritt auftauchen wird, gab man mir ebenfalls einen Tropfen des Blutes, damit ich ihn finden kann. W\u00e4hrend Alb\u00e4r also in seinem Kreis sein eigenes Blut opferte stellten sich noch Temris und Gorix dazu und machten einfach beim Ritual mit. Ich zweifelte ja so schon an der Effektivit\u00e4t und der Sicherheit dieses Vorhabens, aber als dann auchnoch zwei Magier bei einem Klerikalen Ritual unterst\u00fctzen war mir klar, dass das ganze jeden Moment die drei t\u00f6ten k\u00f6nnte, scheinbar ging das aber nur mir durch den Kopf und alle schauten abwartend weiter zu woraufhin ich ebenso mit meinem Suchvorgang weitermachte. Dann pl\u00f6tzlich reagierte mein Suchzauber und Barad Connar war tats\u00e4chlich da, nur weniger Schritte von uns entfernt und st\u00fcrmte auf uns zu, der Kampf dauerte nur wenige Augenblicke bis ein wei\u00dfes Wesen den Schauplatz betrat, es war Szivar selbst wie sich schnell herausstellt. Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass ich jemals einen Gott sehen werdem und schon garnicht Szivar. Er besiegte Connar und fragte uns, wer f\u00fcr ihn Barad Connar t\u00f6ten wolle, der einzige der dumm genug war darauf eingehen zu wollen war Alb\u00e4r, er wurde jedoch von seinen Freunden aufgehalten, schade eigentlich. Letztendendes t\u00f6tete Szivar Barad Connar selber verschwand woraufhin die Menge sich an seine Leiche machte um sie zu K\u00f6pfen und den Kopf zu pr\u00e4sentieren, ich lies es mir nicht nehmen selber eine Probe des auslaufenden Blutes zu nehmen. Alb\u00e4r und Sasha erlitten danach einen Zusammenbruch, wen wundert es bei Alb\u00e4r, das Ritual h\u00e4tte ihn besser in tausend Fetzen zerrei\u00dfen sollen. Ich informierte mich nocheinwenig \u00fcber die Ereignisse an der Akademie, die die andere Gruppe erlebt hat und habe mich dann schnell zur\u00fcck gezogen. Morgen will ich fr\u00fch aufbrechen und meine Reise nach Lodrien in der Akademie vorbereiten, ich hoffe die D\u00e4monenjagd dort wird angenehmer als die Ereignisse um Engonia, und hoffentlich wird meine Kleidung weniger schmutzig werden.<\/p>\n<p>Dritter Monat, Tag 6. 361 n. Jeldrik<\/p>\n<p>Meine Abreise lief wie geplant sehr z\u00fcgig, ich verabschiedete mich zwar nur von wenigen, da die meistern noch schliefen oder zu betrunken waren, oder beides. [\u2026]<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Statuten des Pilgerzuges Dies sind die Statuten zur Pilgerfahrt gegen den Ursupator Barad Konar und den Orden des Lupus Umbra, festgelegt im Namen Tiors, Alamars, Lavinias, Nadurias und Aines, im Jahre 260 nach Jeldrik. Der Name des T\u00e4uschers soll nicht \u00fcber diesem heiligen Zuge stehen. 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