{"id":62,"date":"2018-03-04T18:02:01","date_gmt":"2018-03-04T18:02:01","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=62"},"modified":"2018-06-07T18:01:07","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:07","slug":"tior","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=62","title":{"rendered":"Tior"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"firstHeading\" class=\"firstHeading\" lang=\"de\">Tior<\/h1>\n<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">\n<div id=\"contentSub\"><\/div>\n<\/div>\n<p><b>Tior<\/b>, Gott des Krieges und des Sieges, war lange Zeit all das Schlechte was der Krieg mit sich bringt. Zu Seinen Aspekten z\u00e4hlten St\u00e4rke, Brutalit\u00e4t und Blutr\u00fcnstigkeit. Auch Gerissenheit und Listigkeit standen bei Ihm hoch im Kurs, denn nur die siegreichen hatten f\u00fcr Ihn das Recht zu leben und wie dieser Sieg errungen wurde, war Ihm egal. Der Gott des Krieges verachtete Schw\u00e4che und somit auch die G\u00f6ttin Lavinia, die Er als schwach und sentimental empfand.<\/p>\n<p>Die einfache Bev\u00f6lkerung betete zu Tior f\u00fcr St\u00e4rke bei der Jagd gro\u00dfer Bestien. Einfacherer M\u00e4nner beteten gar um die Kraft, eine Pr\u00fcgelei zu gewinnen.<\/p>\n<p>Tior war ein riesiger, f\u00fcr ein Verbrechen angeketteter Wolf. In Seinem Maul steckte ein Schwert, das verhindern sollte, dass Er Seine Ketten durchbiss. Er wurde in Ketten gelegt, weil Tior in seinem Zorn Seinen Bruder erschlug. Ein jeder der im Kampf, mit Tiors Namen auf den Lippen starb, kam an Seine Ketten um auf diese einzuschlagen. So wartete Tior darauf, dass seine Ketten gesprengt werden und Er \u00fcber die Welt kommen k\u00f6nne, um dort alles Schwache zu vernichten.<\/p>\n<p>Der Gott des Krieges war brutal und grausam und nur die st\u00e4rksten und schlausten K\u00e4mpfer, die erkannt haben, dass es im Kampf um Leben und Tod keine Ehre gibt, sollten verschon werden. Und eben diese K\u00e4mpfer, seien es Soldaten oder S\u00f6ldner, haben erkannt, dass nur Tior diese Aspekte vertritt. Deshalb wurde und wird Tior gerade bei diesen Gruppen verehrt, Ihn bitten sie um seinen Beistand im Kampf. Der Grund f\u00fcr Tiors verachtung alles Schwachen mochte sein, dass Er sich Sein Herz hinaus schnitt, um es einer G\u00f6ttin zu schenken, mit der Tior in einer Hass-Liebe verbunden war. Als Er erkannte dass Seine Gef\u00fchle ihn schwach machten, schnitt Er sich sein Herz aus der Brust und schenkte es der G\u00f6ttin.<\/p>\n<p>Doch dann kam der Wendepunkt und Sterbliche waren es, die dem gestraften, grausamen und leidenschaftslosen Gott sein Herz zur\u00fcck brachten. Damit kam die Zeit, das der Weg sich teilte und die Diener Tiors sich entscheiden mussten. W\u00fcrden sie Tior als blutr\u00fcnstigem Gott folgen, oder als dem stolzen Krieger der Er jetzt wieder war. Letztere nannten sich nun Diener des neuen Weges.<\/p>\n<p>Nun wird Tior von den Anh\u00e4ngern des neuen Weges wieder als der gesehen, der Er einmal war. Ein leidenschaftlicher Krieger, ein Gott voller Ehre und Kraft. Tior wurde von nun an als h\u00fcnenhafter Krieger dargestellt, mit dem Antlinz eines grauen Wolfes.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich tun die Diener des alten Weges dies als Geschw\u00e4tz ab und verlachen die Diener des neuen Weges. Wenn sie sie nicht gar f\u00fcr die L\u00fcgen, die sie nach der Meinung der Diener des alten Weges verbreiten, \u00e4chten.<\/p>\n<p>Noch immer ist Er angekettet, denn sein Verbrechen war, wenn auch in Raserei ver\u00fcbt, grausam und schwer zu verzeihen.<\/p>\n<p>Nun wartet Er, an seinen Thron aus Onyx gekettet, auf die Vergebung seiner Tat durch die G\u00f6tter. Doch hat er geschworen in Zeiten der h\u00f6chsten Not, oder zum letzten Krieg der G\u00f6tter, seine Fessel zu sprengen und an der Seite der \u00fcbrigen G\u00f6tter zu streiten. So nimmt er seine Strafe an und beh\u00e4lt die Fessel als Warnung vor seinem eigenen Zorn.Er nimmt in seiner Halle all jene auf, die in Seinem Namen gelebt und mit seinem Namen auf den Lippen im Kampf gestorben sind.<\/p>\n<p>All jene Krieger sitzen an Seiner Tafel und die St\u00e4rksten und Ehrenvollsten sitzen nahe bei ihrem Gott und trinken mit Ihm.<\/p>\n<p>Zu Seinen Aspekten z\u00e4hlen nun St\u00e4rke, Tapferkeit, Ehre und Treue. Er sch\u00e4tzt den ehrenvollen Kampf und nicht l\u00e4nger den Sieg um jeden Preis. Gnade ist nicht l\u00e4nger verachtet und das Leben eines Sterblichen hat seinen Wert f\u00fcr Tior.<\/p>\n<p>Seine Diener beten zu Ihm um St\u00e4rke und Tatkraft.<\/p>\n<p>Seine Diener ehren Tior und die st\u00e4rksten, indem sie die Waffen niedergeworfener Feinde in gro\u00dfen Hallen in den Tempeln bewahren. Sie werden an den W\u00e4nden aufgeh\u00e4ngt und die Geschichte des Siegers wird darunter in den Stein gemei\u00dfelt. Diese Tradition kam w\u00e4hrend des 2. Bruderkrieges auf, um den Auserw\u00e4hlten des &#8222;alten&#8220; Tior zu schm\u00e4hen. Angeblich, soll sich auch Barad Konars Waffe in einem der Tempel befinden.<\/p>\n<h3><span id=\"Die_Diener_des_alten_Weges\" class=\"mw-headline\">Die Diener des alten Weges<\/span><\/h3>\n<h4><span id=\"Lupa_cruenta_Kassandra_Wolfsgeheul\" class=\"mw-headline\">Lupa cruenta Kassandra Wolfsgeheul<\/span><\/h4>\n<p>\u201eKrieger!<br \/>\nIch gr\u00fc\u00dfe euch in den geheiligten Hallen unseres Gottes. Das abendliche Opfer ist vollbracht, die Zeit des Waffensegens ist gekommen. Als Lupa cruenta dieses Tempels obliegt es mir euch heute abend das Wort des Wolfes zu \u00fcberbringen auf das ihr die Flamme seines Zornes in eurem Herzen tragt und durch sie zum Schrecken der Schlachtfelder dieses Krieges werdet. Das Wesen unseres Gottes ist ein Zwiesp\u00e4ltiges. Die Welt dort drau\u00dfen sieht das Bild des geifernden Wolfes dessen Gier den Flumen sanguinis in egoistischem Ziele anschwellen l\u00e4sst. Und ja, es ist so! Doch wie immer sind die verweichlichten Narren zu kurzsichtig um zu begreifen was vor ihren Augen liegt! Krieger!<br \/>\nDas wir den Flumen sanguinis zum anschwellen bringen ist nicht das Ziel sondern lediglich ein sichtbares Zeichen unseres ewigen Kampfes um die Gunst unseres Gottes! Wer von denen dort drau\u00dfen vermag zu verstehen was es bedeutet sich Tior so hinzugeben wie wir es tun. Sich wie eine lodernde Flamme verzehren zu lassen in dem Wissen das dies der letzte Augenblick unserer Existenz sein k\u00f6nnte, der letzte Augenblick in dem wir Tior preisen k\u00f6nnen wie er es verdient und von uns fordert. Ja, ein grausamer Wolf ist es dem wir dienen, oh so grausam. Grausam ist er, denn er zwingt uns unabl\u00e4ssig gegen unsere eigene Schw\u00e4che zu k\u00e4mpfen, all das auszurotten das uns zur\u00fcckh\u00e4lt und so zu unserer wahren Gr\u00f6\u00dfe und St\u00e4rke zu finden! Oh wie grausam das in den Augen der schwachen und n\u00e4rrischen Verlierer doch ist wenn unser Gott sich seinem Wesen gem\u00e4\u00df verh\u00e4lt und die schwachen ausmerzt auf das die Starken das Rudel voranbringen und so uns hilft die Wurzel allen \u00dcbels auszurotten!<br \/>\nZwiesp\u00e4ltig ist es, das Wesen Tiors. Wir streben danach in jedem Kampfe der Beste zu sein, der St\u00e4rkste, der Gewaltigste, der Sieger!<br \/>\nWas tun wir nicht um dieses Ziel zu erreichen? Wir bluten, wir leiden, wir opfern! Doch all dies, all das Blut das wir vergie\u00dfen, vergie\u00dfen wir im Bewusstsein den Namen unseres Gottes zu preisen und in dem vollen Bewusstsein das endg\u00fcltige Opfer bringen zu wollen.<br \/>\nUnd hier, Krieger, hier ist der wahre Zwiespalt unseres Weges. Hier ist das, was die Schw\u00e4chlinge dort drau\u00dfen nicht begreifen k\u00f6nnen, da ihnen der Mut fehlt sich dem zu stellen. Denn jedes Mal, wenn wir siegen und unser letztes geben um der Beste zu sein, wenn wir den Berserker entfachen und wie eine Sense blutige Ernte unter unseren Feinden halten, jedes einzelne Mal hoffen wir darauf mit dem Namen des Wolfes auf unseren Lippen zu unterlegen um im Jenseits auf die Ketten Tiors einschlagen zu k\u00f6nnen. Und das, Krieger, ist das wahre Geheimnis unseres Glaubens. Das wir, die Klingen Tiors, des dunklen Wolfes, die Kraft haben mit aller Macht und all unserer Kraft gegen das zu k\u00e4mpfen auf das wir hoffen: einzugehen in Tiors Reich und unseren Platz an seinen Ketten einzunehmen.<br \/>\nWir haben die Kraft Gef\u00e4\u00df Seines Willens zu sein, wir haben die Ausdauer durch Fl\u00fcsse aus Blut zu waten, wir haben den Mut die Sch\u00e4rfe Seiner Waffe zu sein! Wir, Krieger, wir sind Blut! Kampf! Und Ehre!\u201c<\/p>\n<p>Predigt Kassandra Wolfsgeheuls in den Tagen vor der Schlacht um Fanada, aufgeschrieben wie es gesprochen wurde durch Friscus, den Schreiber<\/p>\n<h4><span id=\"Wandernder_Priester_Tiors.2C_Grendar_Ermoites\" class=\"mw-headline\">Wandernder Priester Tiors, Grendar Ermoites<\/span><\/h4>\n<p>Da bellum, Domine<br \/>\nin diebus nostris<br \/>\nquia non est alius,<br \/>\nqui pugnet pro nobis<br \/>\nnisi tu, Deus noster.<\/p>\n<p>Herrscher \u00fcber Blut und Feuer,<br \/>\nwir stehen voller Scham vor deinem Antlitz.<br \/>\nW\u00fctend dar\u00fcber dich nicht zu freien von deinen Ketten.<\/p>\n<p>Sehe das Blut das wir mit unseren Geisseln dem Fluvius Sanguine zuf\u00fchren.<br \/>\nRichte \u00fcber uns wie dir beliebt Herr, das Rudel ist stark und bereit f\u00fcr jeden Kampf.<\/p>\n<p>H\u00f6ret den Worten des Krieges, h\u00f6ret das heulen unseres Gebieters.<\/p>\n<p>Angst, ist das fehlen von Mut und Mut erstarkt durch unbeugsamen Willen!<br \/>\nSchmerz ist nur eine Illusion die uns schw\u00e4chen will.<br \/>\nDieses Gef\u00fchl der Schw\u00e4che muss in eurer Faust geballt werden um es zusammen zu quetschen bis nichts anderes mehr \u00fcber bleibt als Wut, Wut die euch durch die letzte Sehne eures K\u00f6rpers hindurch die Kraft verleiht unserem Herr und Gebieter den Blutzoll zu erbringen den er braucht damit der Blutfluss nicht versiegt.<\/p>\n<p>Bellum omnium contra omnes<br \/>\nAve Tiori<\/p>\n<p>Da bellum, Domine<br \/>\nin diebus nostris<br \/>\nquia non est alius,<br \/>\nqui pugnet pro nobis<br \/>\nnisi tu, Deus noster.<\/p>\n<p>Br\u00fcder und Schwestern, Kinder des gro\u00dfen Wolfs, Vollstrecker seiner Begehren&#8230;.<\/p>\n<p>Die Zeiten sind voller Wirren, welche uns wie falsche Zungen versuchen weiszumachen den Schwachen und Kranken beizustehen. Doch St\u00e4rke im Geiste und Disziplin, erbarmungsloser Widerstand gegen jede Furcht und das l\u00fcstern nach Kampf und Blut sind unsere Credos!<\/p>\n<p>Vernehmet den fauligen Geruch des Todes, der aus dem Maul unseres Gebieters entweicht. Es ist der Geruch der Schwachen und Feigen, der Propheten welche sich wie falsche Schlangen durch Ihre Welt aus Stolz und Ehre winden.<\/p>\n<p>Ehre hat nichts zu suchen auf dem Schlachtfeld! Nur das Blut deines Feindes und sein Tod sind dein Begehren &#8211; wie auch immer geartet!<\/p>\n<p>Es ist unsere heilige Pflicht auf ewig auf der Suche zu sein, nach dem Krieger der uns richten kann, das wir endlich k\u00f6nnen Deine Ketten schm\u00e4lern. Und bis zu dem Tag an dem sich der Himmel auftut und Tior wie ein dunkler Sturm herabsteigt um diese Welt mit seinem geifernden Maul f\u00fcr alle Zeit von Schw\u00e4che und Angst zu freien, werden wir k\u00e4mpfend auf der Suche sein.<\/p>\n<p>Nehmet eure Geisseln und befreit euch nun von der bitteren Schw\u00e4che die euren von Gef\u00fchlen zerfressenen Herzen entflieht.<\/p>\n<p>Pugnam eternam!<\/p>\n<p>Bellum omnium contra omnes<br \/>\nAve Tiori<\/p>\n<p>Da bellum, Domine<br \/>\nin diebus nostris<br \/>\nquia non est alius,<br \/>\nqui pugnet pro nobis<br \/>\nnisi tu, Deus noster.<\/p>\n<p>Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden.<br \/>\nDoch das Blut der Gottlosen soll flie\u00dfen in Str\u00f6men.<\/p>\n<p>Wir verlie\u00dfen unser Leben durch einen Schwur an dich, ohne zu wissen was uns erwartet.<br \/>\nWo wir sind ist Krieg und wir beginnen das Blutbad wenn unsere Feinde es wagen das Schwert zu erheben, wo wir sind ist dein Name Herrscher.<\/p>\n<p>Wo wir wandeln ist der Boden des j\u00fcngsten Tages den wir herbeisehnen.<br \/>\nAndere s\u00e4hen Ehre mit Schw\u00e4che, pfl\u00fcgen die Acker mit Ihren falschen Wegen, doch Sie ernten nur unseren Hass und unsere Wut, denn wir sind dein Hammer dein Rudel deine Vollstrecker, in eternam.<\/p>\n<p>Ego vos benedictio In nomine magni dei nostri Tiori Abe Tiori Abe domini<\/p>\n<p>Da bellum, Domine<br \/>\nin diebus nostris<br \/>\nquia non est alius,<br \/>\nqui pugnet pro nobis<br \/>\nnisi tu, Deus noster.<\/p>\n<p>&#8211; Predigt Grendar Ermoites vor einer Schlacht im B\u00fcrgerkrieg. Geh\u00f6rt und niedergeschrieben von einem unbekannten Novizen.<\/p>\n<h3><span id=\"Diener_des_neuen_Weges\" class=\"mw-headline\">Diener des neuen Weges<\/span><\/h3>\n<h4><span id=\"Priester_Tiors.2C_Kassos_Blutklinge\" class=\"mw-headline\">Priester Tiors, Kassos Blutklinge<\/span><\/h4>\n<p>So gesprochen am Tag des Wolfes, von Albert, heute bekannt als Kassos. Aufgeschrieben von Marius, dem jungen Barden<\/p>\n<p>&#8222;H\u00f6rt mich an, ich bin Albert, Priester Tiors und erster des neuen Weges. Einem Weg der nicht neu sein sollte. Nicht alle von euch kennen diesen Weg. Es ist der Weg des Krieges, der Tapferkeit, des Blutes. Aber auch der Gnade, des Schutzes und der Ehre.<br \/>\nNiemals werden die Diener des neuen Weges sich f\u00fcrchten, niemals die zur\u00fcck lassen, die wir zu sch\u00fctzen geschworen haben. Jeder von uns stellt sich ehrenvoll, auch einem \u00fcberm\u00e4chtigen Feind. Und wir werden voller Gnade einen schwachen, oder besiegten Feind schonen.<br \/>\nDoch das ist es nicht was Barad Konar tut, oder befiehlt.<br \/>\nEinst war dieser Weg der eine, der einzige Weg und auch Konar kannte seine Aspekte. Doch er hat sie nicht nur vergessen, er hat sie sch\u00e4ndlich verraten. Er will keinen Krieg, er will das Hinschlachten wehrloser. Kinder, Frauen, Alte, vor nichts macht er Halt. Das ist nicht der Wille Tiors und Er sendet mich, um euch dies zu zeigen. Ihr fragt euch, warum er und ich werde es euch sagen.<br \/>\nIch wurde geboren als Bauer und arbeitete hart wie ihr, um zu \u00fcberleben. Dann kam ein Ritter, Simon de Bourvis, von Tior geschickt, nahm mich als Knecht in seine Dienste und ich lernte den Krieg. Viel haben wir zusammen durch gemacht und ich lernte die zu sch\u00fctzen, die ich liebe. Viele Schlachten, habe ich an der Seite gro\u00dfer M\u00e4nner und Frauen geschlagen und ich lernte Ehre.<\/p>\n<p>Verheerung und Tod habe ich gesehen und Verlusste hatte ich zu beklagen und ich lernte Gnade. So fand ich zu Tior und ich fragte Ihn: &#8222;Darf ich dir folgen und dennoch Gnade zeigen? Darf ich Dir folgen und dennoch lieben? Darf ich als Dein Diener, meinen Tugenden folgen?&#8220; Und Er antwortete mir. Tior schenkte mir von Seinem Blut, als Zeichen, dass ich ihm recht folgen w\u00fcrde. Heute stehe ich hier vor euch und schw\u00f6re, Konar hat Tiors Gunst verloren. Tiors St\u00e4rke, Sein Schutz und Segen, liegen \u00fcber uns. Wenn der Lupus Umbra angreift, werden meine Novizen und ich dort k\u00e4mpfen, wo der Sturm los bricht. Wir werden an eurer Seite k\u00e4mpfen. Wir k\u00e4mpfen in Tiors Namen, in Seinem wahren Namen. Wir werden uns stellen und wir werden diese Stadt halten und wenn Konars Krieger dem gewahr werden, wird die Macht des Falschen Kaisers schwinden. Wir werden siegen und Engonien wird frei sein. Ich bin Albert, der Bauer und ich frage euch: K\u00e4mpft ihr an meiner Seite?&#8220;<\/p>\n<h4><span id=\"Kassos_Blutklinge.2C_Priester_Tiors.2C_vor_der_Schlacht_von_Braga\" class=\"mw-headline\">Kassos Blutklinge, Priester Tiors, vor der Schlacht von Braga<\/span><\/h4>\n<p>An diesem Tag, sehen wir unserem Feind ins Auge.<br \/>\nHier stehen wir und br\u00fcllen ihnen Deinen Namen entgegen,<br \/>\ndenn er l\u00e4sst sie erzittern in Furcht.<\/p>\n<p>Heute ziehen wir unsere Waffen, Dir, Tior, zu Ehren.<br \/>\nWir, Deine Diener, werden den Krieg auf das Feld und die Angst in ihre Herzen tragen.<br \/>\nUnser Zorn wird sie zu Asche verbrennen, denn er brennt hei\u00df wie das Feuer Deiner Leidenschaft.<br \/>\nHeute wird der Flumen sanguinis \u00fcber seine Ufer treten, von ihrem Blut und Dir zu Ehren.<\/p>\n<p>Wir bitten nicht um St\u00e4rke, denn unser Glaube macht uns stark.<br \/>\nWir bitten nicht um Schutz, denn unser Glaube ist der Schild, an dem unsere Feinde zerschellen.<br \/>\nWir bitten nicht um Beistand, denn wir selbst wollen uns einen Platz an deiner Tafel verdienen.<\/p>\n<p>Wir bitten Dich, Tior, nur um eins:<\/p>\n<p>Siehe auf uns hinab, h\u00f6re die Schreie unserer Feinde und rieche ihre Angst.<br \/>\nBlicke auf unser Kampfgeschick und urteile \u00fcber uns.<br \/>\nUnd wenn es Dein Wille ist und wir das Feld nicht verlassen,<br \/>\nwir Dir aber treu gedient haben und Deinen Namen auf unseren Lippen trugen,<br \/>\nnimm uns auf in Deine Halle, auf dass wir Dir in den letzten Krieg folgen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tior Tior, Gott des Krieges und des Sieges, war lange Zeit all das Schlechte was der Krieg mit sich bringt. 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