{"id":71,"date":"2018-03-04T18:11:47","date_gmt":"2018-03-04T18:11:47","guid":{"rendered":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=71"},"modified":"2018-06-07T18:01:07","modified_gmt":"2018-06-07T18:01:07","slug":"das-land","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=71","title":{"rendered":"Ehemaliges Kaiserreich"},"content":{"rendered":"<div id=\"bodyContent\" class=\"mw-body-content\">\n<div id=\"contentSub\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p><a class=\"image\" href=\"https:\/\/www.engonien.net\/ewiki\/index.php\/Datei:WappenEngonien.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/www.engonien.net\/ewiki\/images\/thumb\/9\/9c\/WappenEngonien.png\/300px-WappenEngonien.png\" srcset=\"\/ewiki\/images\/thumb\/9\/9c\/WappenEngonien.png\/450px-WappenEngonien.png 1.5x, \/ewiki\/images\/9\/9c\/WappenEngonien.png 2x\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"376\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<div class=\"thumbcaption\">Das Wappen Jeldriks<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h4><span id=\".C3.9Cber_das_Heilige_Engonische_Kaiserreich\" class=\"mw-headline\">\u00dcber das Heilige Engonische Kaiserreich<\/span><\/h4>\n<p><i>Abhandlung des Gelehrten Avernius von Barebury \u00fcber das engonische Kaiserreich und dessen Entstehungsgeschichte.<\/i><\/p>\n<p>Der Reisende oder Gelehrte, der meine geliebte Heimat bereisen m\u00f6chte, hat nur wenige M\u00f6glichkeiten. Der Seeweg ist \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hlich, ist doch der Gro\u00dfteil unserer K\u00fcste felsig und ragt steil empor, als wolle sich das Land selbst der tosenden See entgegenwerfen. In den kalten Wintermonaten verhindert das Packeis gar s\u00e4mtliche Schifffahrt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Landweg sowohl f\u00fcr H\u00e4ndler als auch f\u00fcr andere Reisende den sichersten Weg in meine Heimat darstellt. Doch auch diese Wege sind nicht frei von Unbill. Die s\u00fcdliche Grenze Engoniens markiert der Eisenwall. Nur wenige P\u00e4sse f\u00fchren sicher \u00fcber diese Gebirgskette zu den Mittellanden, die Engonien von der Westk\u00fcste bis weit hin in den Osten begrenzt, wo die \u00d6dlande beginnen. Und die Durchquerung der \u00d6dlande ist voller Strapazen und schrecklicher Gefahren. Erst im Jahre 255 n.J. gelang es einer Expedition eine Route zu finden, die zu den Ostl\u00e4ndern f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die bekanntesten P\u00e4sse \u00fcber den Eisenwall sind der Rothornpass und der Fuchsroutenpass. Wiewohl die beiden P\u00e4sse vor einigen Jahren traurige Ber\u00fchmtheit erlangten, als da R\u00e4uber ihr Unwesen trieben, sind heuer alle P\u00e4sse mit zahlreichen Grenzwachten der Reichsgarde gesichert, so dass f\u00fcr Reisende und Kaufleute nunmehr jede Sorge vor \u00dcberf\u00e4llen als unbegr\u00fcndet betrachtet werden muss. Wie alle bekannten P\u00e4sse \u00fcber den Eisenwall f\u00fchren auch der Rothornpass und der Fuchsroutenpass direkt in die Provinz Tangara und praktisch vor die Tore der goldenen Stadt Fanada, die somit zum Hauptknotenpunkt s\u00e4mtlichen Handels mit dem Ausland geworden ist. Der unkundige Reisende mag zwar denken, der Beiname \u201egoldene Stadt\u201c sei auf das Gl\u00e4nzen der Dachschindeln im aufgehenden Sonnenlicht zur\u00fcckzuf\u00fchren, jedoch, der B\u00fcrger Fanadas wei\u00df nicht ganz ohne Stolz zu berichten, dass jene Bezeichnung viel mehr auf die zahlreichen Goldm\u00fcnzen anspielt, die tagt\u00e4glich innerhalb der Stadtmauern auf den zahlreichen M\u00e4rkten umgesetzt werden. Fanada ist ein, wenn nicht das Zentrum der engonischen Wirtschaft.<\/p>\n<p>Die Provinz Tangara, bis zum Jahre 3 v.J. ein Teil Caldriens, ist ein freier St\u00e4dtebund der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte und ein Anziehungspunkt f\u00fcr H\u00e4ndler und Gl\u00fccksritter. Hier regieren Reichtum, h\u00e4ndlerisches Geschick und Gerissenheit. Trotz aller anf\u00e4nglichen Unkenrufe aus Caldrien entstand bis dato kein Chaos, denn die f\u00fchrenden Handelsh\u00e4user wissen die \u00f6ffentliche Ordnung zu wahren. Der Leser k\u00f6nnte mir nun vorwerfen, dies sei falsch, denn Recht und Gesetz obliegen den B\u00fcrgermeistern und den Stadtr\u00e4ten. Dies ziehe ich auch nicht in Zweifel, allein, seit Gr\u00fcndung Tangaras stellen die m\u00e4chtigsten der Handelsh\u00e4user die B\u00fcrgermeister und Stadtr\u00e4te. Der St\u00e4dtebund verf\u00fcgt \u00fcber keine stehende Armee. Die B\u00fcrgermeister st\u00fctzen sich zur Verteidigung ihrer Territorien und notfalls auch der Unabh\u00e4ngigkeit der Provinz viel mehr auf die prall gef\u00fcllten S\u00e4ckel, sprich auf gut bewaffnete S\u00f6ldnerverb\u00e4nde. Selbstverst\u00e4ndlich sind in Tangara auch Einheiten der engonischen Reichsgarde stationiert, ganze f\u00fcnf Standarten an der Zahl, um die P\u00e4sse zu sichern und den finsteren Wald von Arden zu beobachten.<\/p>\n<p>Westlich von Tangara, durch das Himmelsgebirge getrennt, liegt die Provinz Silvanaja, die von wilden und primitiven Barbaren bewohnt wird, die sich best\u00e4ndig untereinander bekriegen und somit gl\u00fccklicherweise ihre tangaranischen Nachbarn und die B\u00fcrger der drei kl\u00e4glichen St\u00e4dte Silvanajas in Frieden lassen. Allein, l\u00e4ge Gulrav nicht so nahe bei Taga, bewohnten nicht die letzten \u00dcberreste der versprengten tiorschen S\u00f6ldnerbanner Zarbon und bef\u00e4nde sich in Darkow nicht die Kommandantur der silvanaischen Reichsgarde, niemand w\u00fcrde sich die M\u00fche machen diese Orte in einer Karte zu verzeichnen. So seien alle Reisenden und H\u00e4ndler vor diesem wilden und verlassenen Landstrich gewarnt, viel mehr als dichte W\u00e4lder und das eigene Ungl\u00fcck ist dort nicht zu finden, weiter im Osten warten nur die \u00d6dlande.<\/p>\n<p>Der Drachenr\u00fccken, eine zerkl\u00fcftete Gebirgskette, stellt die n\u00f6rdliche Grenze Silvanajas dar. Die L\u00e4ndereien dahinter, bestehend aus wogenden, h\u00fcgeligen Grasfl\u00e4chen und vereinzelten Waldbest\u00e4nden bis hin zur Nordk\u00fcste geh\u00f6ren den V\u00f6lkern Andarras. Die Andarraner sind ein sehr naturverbundenes Volk und kulturell weiter entwickelt als ihre s\u00fcdlichen Nachbarn in Silvanaja. Bis zur Ankunft der Ur-Caldrier und den darauf folgenden Kriegen lebten sie in verbundener Freundschaft mit dem Elbenvolk, was sich bis heute in ihrer vielger\u00fchmten Kunstfertigkeit in der Goldschmiede- und Lederbearbeitung wiederspiegelt. Wiewohl es gro\u00dfe Unterschiede je nach Herkunft der St\u00e4mme gibt haben alle Andarraner ihr ausgepr\u00e4gtes Ehrverst\u00e4ndnis und ihr melancholisches Gem\u00fct gemein. Mit der Erschlie\u00dfung neuer Handelswege durch die \u00d6dlande kehrte auch ein wenig Zivilisation in die Provinz Andarra ein: Mit Caer Conway verdient zum ersten Mal in der Geschichte Andarras ein Ort die Bezeichnung Stadt, auch wenn Caer Conway dies mehr den tangaranischen H\u00e4ndlern als dem hier ans\u00e4ssigen Stamm der Bergonen zu verdanken hat.<\/p>\n<p>Nordwestlich von Caer Conway, irgendwo in der Bucht von Timara, m\u00fcssen die Ur-Caldrischen Siedler an Land gegangen und in den Westen gezogen sein, um dort ihr Imperium zu gr\u00fcnden, das sie Caldrien nannten. Caldrien ist die Wiege der engonischen Zivilisation, hier befindet sich die Hauptstadt Engonia, das Herz des Kaiserreiches, wiewohl Kaiser Jeldrik noch immer verschollen ist und der Senat an seiner statt regiert. Caldrien ist heute ein friedliches K\u00f6nigreich, das Weise aus den n\u00f6rdlichen Gefilden vom k\u00f6niglichen Geschlecht derer zu Donnerheim regiert wird, die ihre Linie bis zu den alten Imperatoren zur\u00fcckverfolgen k\u00f6nnen. Gleichsam ist Caldrien seit jenen Tagen, als der alte Feind \u00fcber das Meer kam und der gro\u00dfe Bruderkrieg tobte, ein geteiltes K\u00f6nigreich, denn in jenen Zeiten erstritten sich das Herzogtum Hanekamp und die F\u00fcrstent\u00fcmer Middenfelz und Tangara ihre Unabh\u00e4ngigkeit. Tangara ist bis heute eine eigenst\u00e4ndige Provinz geblieben, die H\u00e4user Hanekamp und Middenfelz dagegen beschlossen Teil des K\u00f6nigreiches zu bleiben, um den Zerfall Caldriens zu verhindern, und nominell dem K\u00f6nigsgeschlecht treu zu dienen, ohne dessen Vasallen zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=354\">\u00c4mter des Kaiserreichs<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=358\">Der Senat<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/engonien.net\/engonienwiki\/?page_id=361\">Edikte f\u00fcr das Kaiserreich<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wappen Jeldriks \u00dcber das Heilige Engonische Kaiserreich Abhandlung des Gelehrten Avernius von Barebury \u00fcber das engonische Kaiserreich und dessen Entstehungsgeschichte. Der Reisende oder Gelehrte, der meine geliebte Heimat bereisen m\u00f6chte, hat nur wenige M\u00f6glichkeiten. 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