Die Gebiete in Caldrien > Das Caldrische Imperium

Das Laviniakloster in Blanchefleur

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Mel:
Die beiden Wächter musterten sie mürrisch: "Ihr wünscht?"

Yorik:
Yorik räusperte sich und versuchte möglichst entschlossen zu wirken. "Wir suchen einen jungen Mann", antwortete er der Wache, "einen Knappen namens Vanion Bachlauf, der sich in diesem Kloster aufhalten soll. Wir haben ihm etwas äußerst wichtiges mitzuteilen."

Mel:
Grummelnd wurde das Tor nun ganz geöffnet und die ankommenden gemustert.
"Wartet an der Armenspeisung. und gebt Eure Waffen ab."
Er zeugte auf ein kleines Gebäude links von sich:"dort. ich werde sehen,ob ich Vanion in dem Durcheinander finde."

Yorik:
Nachdem der Wächter in Richtung des kleinen Gebäudes verschwunden war, wandte sich Yorik an seine Begleiter. "Freunde, ich möchte euch bitten, so sehr das Manche von Euch vielleicht stören wird: Bitte tut was er sagt und gebt Eure Waffen ab." Er schaute die Barbarin an. "Das gilt vor allem für dich, Zume. Ich weiß, du trennst dich nur sehr ungern von deinem Speer, doch dies hier ist ein Gotteshaus, und das sollten wir akzeptieren." Mit diesen Worten zog er sein Schwert aus dem Halfter und reichte es dem verbliebenen Wächter. "Bitte passt gut darauf auf."
Dann drehte er sich um, um sich das Innere des Klosters genauer anzusehen, und erst jetzt registrierte er die verheerende Zerstörung und die rauchenden Trümmer. "Bei Larinar", murmelte er, "was ist hier passiert?!"

ZuMe:
Zume hatte eigentlich gar nicht protestieren wollen. Das hier war nicht ihr Land, nicht ihre Regeln, und der scharfe Ritt, hinten auf dem Sattel, hatte ihren Wunden gar nicht gut getan, so daß sie eigentlich nur erleichtert war, von dem Pferd herunter zu kommen. Nicht nur der Räuber wegen hatte sie des öfteren von dem Pferd herunter gewollt - aber das hätte sie auch unter Folter wohl nicht verraten. Missbilligend sah sie sich um und krauste die Nase bei dem Geruch nach verkohltem, nassen Holz.
Warum man wohl einem Gott eigens ein Haus bauen musste? Vermutlich waren es die Häuser selbst, die den Steinhäuslern heilig waren. Ja, das machte wohl Sinn, kein Wunder, dass diese Menschen sich ständig dort hinein flüchteten. Aber warum hatte man dieses Gotteshaus dann kaputt gemacht? Unentschlossen zuckte Zume die Schultern.

"Wenn Du nicht mit Deinem Leben darauf acht gibst, bring ich Dich persönlich und nur mit meinen bloßen Händen um, hast Du mich verstanden?!" fauchte sie den Wachhabenden an; aber eher halbherzig. Heute war definitiv kein Tag zum Spass haben - vermutlich würden sie die ganze Zeit lang in diesem Haus kauern und irgendwelche Sachen besprechen, deren Sinn sich Zume so oder so entzog. Speer und Bogen sollte der Wächter ihretwegen haben; ihren bösartigen kleinen Dolch allerdings ließ sie da, wo er war - gut versteckt im Futteral ihres Panzers.

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