Der Städtebund von Tangara > Brega
In der Umgebung von Brega.
Simon de Bourvis:
Er kniff die Augen zusammen und sah hinter Silas her: "Seit wann benutzen deine Leute eigentlich solche Waffen?"
Anders:
Anders stoppte fast sofort und blickte auf das Reh. "Ja ja.", gab sie zurück und nahm das Kitzt vorsichtig an. Es war schwerer als gedacht. Aber sie fasste in feuchtes Fell. Also blutete es. Sofort über zog eine dunkle Wolke ihr Gesicht.
"Armes kleines. Wer tut denn sowas? Und wo ist deine Mutter?"
Sie nahm es vorsichtig anders und trug es etwas abseits vom Feuer hin um es abzulegen. Damit es nicht weg lief und sich noch mehr verletzte, band sie ihm die vorderen Läufe noch zusammen und murmelte dabei leise und beruhigend auf es ein. Sie füllte etwas Wasser in eine Schale und überlegte. Sie kannte sich mit Betäubung bei Tieren nicht aus. Etwas was sie sowieso dringen nochmal Torben fragen wollte. Wie das so richtig ging mit dem Schlafen legen und so.
In Ermangelung besserer Ideen streichelte sie das Tierchen so lange bis es nicht mehr zitterte und legte ihm auch noch ein Tuch über die Augen. Vielleicht würde Vanion helfen es festhalten. Sie sah sich nach ihm um. "Vanion. Hilfst du mir?", aber da war er schon weg. Sie blickte in die Runde und schaute Lorainne an. "Kannst du es festhalten? Es wird zappeln und strampeln und dann kann ich die Wunde nicht richtig versorgen."
Sie blickte zu Simon.
"Wir sind doch auch deine Truppe.", meinte sie und lächelte ihn lieb an. "Schließlich sind wir auch deine Freunde."
Mel:
Das brachte Lorainne dann doch wieder zum Lachen:"Ja, Anders hat Recht. Und im Moment sitzt Du an MEINEM Feuer. Also gehörst Du heute abend dazu. Besser, wir gehen uns morgen aus dem Weg, wenn ich nicht bald etwas Schlaf bekomme, werde ich morgen schöecht gelaunt sein. Und was Vanions Ideale angeht: Er hält zuviel auf die Ideale, dass ihm etwas mehr Pragmatismus gut tun würde. Außerdem kriechen wir nicht durch das Unterholz- dazu ist es im Winter viel zu kalt."
Als Simon sie auf Silas Waffe aufmerksam machte, kniff sie nur die Augen zusammen.
"Die meisten im wald benutzen diese oder den Bogen. Und ich glaube, da wären wir wieder bei einem Vorhaben, mit dem Du nichts zu tun haben wolltest."
Simon de Bourvis:
Simon hob begütigend die Hände: "Ist ja schon gut, tu, was Du nicht lassen kannst, ich mag diese Dinger eben nicht, ich halte sie für...ach was solls..."
Mel:
"sprich nur weiter... gleich wirst Du mich mit den Condrianern vergleichen, n´est pas?" Sie verdrehte grinsend die Augen.
"Hätte mein Rittervater mir etwas MEHR von diesen Idealen beigebracht, dann wäre ich sicher nicht so... pragmatisch. Und tanzen kann ich immer noch nicht richtig. Außer natürlich den Hupfsack."
Sie lachte leise und trank einen Schluck Wasser- und verschlcukte sich prompt. Abwechselnd hustend, lachend und nach Luft schnappend und mit Tränen in den Augen schaute sie ihn an.
"Entweder wollten die Götter mich gerade für meine Bosheit strafen, oder ich vertrage Wasser einfach nicht. Reich mir bitte noch einmal den Schnaps an..."
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