Der Städtebund von Tangara > Brega

In der Umgebung von Brega.

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Vanion:
"Du solltest definitiv aufpassen, was du sagst." Vanion grinste breit. Er hatte sich die Zeit genommen, ein wenig darüber nachzudenken, ob Gerhardt nun ein caldrischer Chevalier war oder nicht. Der de facto-Titel eines Barons mochte durchaus genug Macht bergen, um den Adel dazu zu bringen, seinen Ritterstand anzuerkennen. Doch ging dieser Titel mit jeder Menge Pflichten Hand in Hand: unter anderem die Lehnstreue zur Königin. Dies teilte er Simon auch mit.
"Wenn Gerhardt nun in Sterjak sitzt, so untersteht er Ihrer Majestät, Loenna von Donnerheim. Doch seine Geburt als Valkensteiner und sein Rang in der Armee schreit gradezu nach dem Gegenteil."

Simon de Bourvis:
"Valkensteiner und Ritter von Yorks Gnaden...AAABER! Kein Hahnekamper oder Middenfelzer!"

Nach einer nachdenklichen Pause fügte er hinzu : " Er wird doch wohl kaum Soldat bleiben, wenn er diese Stellung annimmt?"

Mel:
"natürlich nicht." liess sich Lorainne von etwas weiter hinten vernehmen. Ihre Stute war lustlos hinter den anderen her getrottet, aber jetzt war es Lorainne leid, das Gespräch zu verpassen.
"Kann er doch gar nicht. Ich meine, dieses Soldat- sein wird man nicht einfach aufgeben, aber er kann doch keine Befehle mehr aus Valkenstein entgegen nehmen. Gerhardt ist kein Diener zweier Herren, er ist absolut loyal. Einer von den Guten."
Lorainne lachte.

Simon de Bourvis:
"Natürlich kann man damit aufhören Soldat zu sein. Es ist eine Arbeit, die bezahlt wird. Sicher gibt es eine bestimmte Art condition , Winken und zum Tor hinausreiten wird wohl nicht ausreichen."

In Simons Stimme schlich sich eine Art Abscheu "Dennoch: Da es eine Arbeit ist, kann man damit aufhören und stattdessen etwas Anderes für Geld tun."

Mel:
"Aber kein Valkensteiner!" widersprach Lorainne.
"Die SIND Soldaten. Das ist eben nicht nur eine Arbeit, die leben für ihre.... Ideale, oder was das auch immer sein mag. Aber ich weiss, was Du meinst. Aber Gerhardt ist eben nicht einfach der dumme Befehlsempfänger. Er ist... ritterlich. Ein Vorbild.
Für eine neue Generation."

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