Forum des Engonien e.V.
Out-Time Bereich => LARP als Hobby => Thema gestartet von: Grendar am 15. Aug 07, 05:15
-
Aloha
Mal davon abgesehen das ich gerade von der Nachtschicht nachhause gekommen bin und muede gar kein ausdruck mehr fuer mich ist , ist mir aber waeherend der Arbeit was aufgefallen.
Und zwar, ich war mit vielen von euch in den letzten 6 Jahren auf vielen bis sehr vielen Cons.
Und immer war es dasselbe irgendwo. Auf den Cons wo wir waren auch bei fremden Orgas gab es "Nachtkaempfe" , waehrend des Regens kaempfe , im Schnee kaempfe , bei gewitter kaempfe usw....... es wurde gefeiert lautstark in den Tavernen bis die Sonne aufging , es wurden waghalsige Rituale gemacht , gefoltert und es gab Super "In-Fights"...etc.....
Alles wurde schoen ausgespielt und dargestellt.
Aber wo ist das alles hin?
Wenn ich mich so umhöre und umschaue sehe ich viele bis sehr viele nur noch Meckern.
- Es soll keine Nachtkaempfe geben (ich bin mir ueber das Risiko bewußt , 1 geplatztes Trommelfell , unzaehlbare umknickse mit dem Fuß , kopftreffer etc , aber ich befuerworte sie entschieden immer noch!!!)
- Es ist sogar schon von "Nachtruhe" auf Con's die Rede!!!!
- Folterungen ob und wieder des beidseitigen einverstaendnißes werden nicht mehr gerne gesehen
- In-Fights werden teilweise verboten bis mit Platzverweis geahndet (gut das gabs frueher auch)
usw....
Was ist passiert? Ich hab in erinnerung das frueher irgendwie nicht so ein PiPaPo um solche sachen gemacht wurde.
Und "wo" fuehrt das hin?
Wuerfeln wir demnaechst Kaempfe aus?
Wird "Telling" ausser bei Magie zu einem Fixen Grundsatz? (Du siehst wie meine Keule deinen Harnisch trifft .......)
Müssen wir demnaechst von 00:00 - 7:00 fluestern auf cons? (Da erinner ich mich an den "Sturm von Grenzbrueck" wo die ganze nacht hindurch jemand "HEIIIIIIIIILLLEEEEERRR" brüllte und ich fands geil ^^)
Klar überziehe ich hier einige Punkte.
Aber FAKT ist nunmal das das Gerede nach "extrem" saven spiel immer Lauter wird.
Aber irgendwie ist das nicht das LARP was "ich" spiele.
Was sagt ihr dazu ? Habt ihr sowas auch schon beobachtet?
Gruss
~Micha
-
Hm... mein Erfahrungsschatz ist kleiner als eurer. Und dennoch glaube ich was beisteuern zu können. ;)
Probleme sind Menschen wie ich. Ja genau, am Anfang meiner LARP Zeit war ich ein Problem. Ich war motiviert, stark, gnadenlos überbewaffnet aber keinesfalls trainiert oder sicher. Ihr erinnert euch an Spitznamen wie Engonischer Berserker, Psycho, Rambo oder Dungeon Vernichter (die Aktion mit wie viele Waffen kann ein Körper aufnehmen). Woran lag das? Weil ich mit Freude strahlend auf meine Freinde eingedroschen bin. Nicht immer schön, nicht immer save. Das zu ändern hat einfach Zeit gekostet. Heute witzeln bestimmt wieder welche über mein Kampfverhalten, merken aber dass es sich geändert hat. Dieses Training gibt sich aber kaum einer, oder es fehlt ihm die Chance. Whatever, der Grund spielt keine Rolle, es ist halt leidlich...
Und dieser Typ Prügel Rüpel den gibt es zu Hauf, und die meisten noch schwerer gepanzert als ich damals.
Micha, ich glaube "dein LARP" gibt es noch. Aber eingeschränkt und nur mit einigen Leuten. Jackass gefällt eben nicht jedem, damit müssen wir leben. Und der Eindruck mag subjektiv sein, denn mit der Zeit stumpfen unsere Empfindungen ja auch ab. :P
-
Verstehe was du meinst Bender.
Nur das sehe ich nicht als Problem an sondern als einen Schritt in die Richtige Richtung.
Save kaempfen heißt nicht , nicht gut kaempfen oder hart kaempfen!
Es geht mir eher um weitreichendere Dinge als eine SAVE Art und weise zu kaempfen.
-
Ich denke Walter hat es so gemeint, dass im Lager der harten Spieler zwei Gruppen gibt: Diejenigen, die alles mitmachen und das können und halt jene, die alles mitmachen und dabei für sich und andere ein enormes Risiko darstellen, weil sie es (noch) nicht können.
Beispiel: In einem Nachtkampf möchte ich auch keinem der vielen Volltrottel begegnen, die mit zwei Waffen kämpfend und diese mit voller Kraft durchziehend bevorzugt Treffer in verbotene Trefferzonen landen.
-
fmhm richtig.
Ich glaube das will keiner.
Gut , das ist natuerlich was anderes wenn jemand mit Tunnelblick und Aggressivitaet ein Risiko fuer sich selbst und andere darstellt.
Ich kann ein lied von Singen , oft genug schmerzliche erlebnisse gehabt wegen solchen menschen. Bis hin zu Krankenhausaufhalten. Naja ok nur einmal Krankenhaus ^^
aber Letzendlich stimmt das.
vernunft kann nichts ersetzten , aber echt SOOOVIEL _unvernueftige_ sind mir in meiner Zeit noch noch nicht vorgekommen . Außer auf Großcons vor allem aufm DF , aufm COM haelts sich in Grenzen aber Großcons sind eh nochmal ein GANZ anderes LARP ^^
-
Nach dem was ich gehört habe war es dieses Jahr wohl auf dem CoM viel schlimmer als auf dem DF.
Was nichts daran ändert, dass das Aufkommen an Larpern, die eine Gefahr für andere darstellen, in letzter Zeit gestiegen zu sein scheint, was sicherlich mit der gesteigerten Verbreitung und der damit einhergehenden Menge an Anfängern einhergeht. Hinzu kommt ja noch, dass sich heute jeder Depp eine Rüstung leisten kann und daher meint, dementsprechend lange und intensiv kämpfen zu dürfen.
-
Da hast du DEFINITIV recht , was dieses Jahr aufm Conquest abging obwohls KEIN schlachten con wahr. Das ist echt ZU hart.
Aber ich relativiere das , 5 Jahre Conuest und dieses Jahr erst was geschehen was auffällt.
Ja ich finde auch wie du sagst das der Teil der _wirklich_ unsafen Spieler zunimmt was sich natuerlich aus den zahlreichen Neueinsteigern heraus erklaeren lassen koennte.
Das Ruestungen nichts mehr wert sind (zumindest die vom LARP Aldi) fuehrt auch dazu das sich einige das überschaetzen.
Und genau das st das Problem.
Einige sehen einen vielleicht 1 Con Tag Anfänger , aber mit ner Vollplatte vom Larp Aldi und etc zeuchs ..... sieht aus wie voll der alte Hase , kaempft aber wie die letzte dreckssau usw..
Wenn jemand sowas sieht verstehe ich dann auch das _man selbst_ keine Lust auf so Idioten hat.
Wobei ich ja annehme das der _Deppen_ Anteil frueher um einiges geringer war
-
Ich denke der Anteil war der gleich - der Bodensatz fällt aber erst auf, wenn die Gesamtanzahl steigt. Naja, das ändert nichts.
Die Sache mit den Rüstungen wurmt mich eh. Es ist ja nicht nur Mytholon, der billige Rüstungen verkauft.
Früher war es noch so, dass man einen Ritter daran erkannt hat, dass er ein Kettenhemd trug. Söldner trugen Lederrüstungen, Abenteurer vielleicht Armschienen. Die Rüstung war quasi ein Teil der Gewandung. Das ist aber schon lange nicht mehr so, was ich persönlich sehr schade finde.
-
Ich muß aber auch sagen, daß ich finde, daß die Leute weicher werden.
Gut, ein Fan von Nachtkämpfen (im sinne von im Dunkeln) war ich nie, aber es ist ja nicht nur das...
Wie viele nachtwachen sieht man denn noch?
Wir haben uns die Beine in den Bauch gestanden wohl wissend, das nichts passiert - aber es war halt cool!
Oder auch im Gelände, oder, da geb ich recht, wenn es um Uhrzeiten geht.
Alles in allem sind, so meine Empfindung, mehr Weichflöten dabei als früher...
-
Ich hab ja noch nicht viel von der Larpwelt gesehen, aber spontan würd ich ingo zustimmen.
Ich denke die meisten Neulinge, mich selbst inbegriffen, haben zuerst Bücher gelesen, Filme gesehen und Computerspiele gespielt.
Solche Menschen sind nunmal (leider meistens Stadtkinder und darum) verweichlicht.
Die gleichen sind aber, so denke ich sehr sprunghaft und hören schnell wieder mit larp auf und fangen was neues an, oder lernen es über die Zeit. Und man kann sich ja immer informieren obs ne nachtruhe gibt. Bei Locations wie der Ahrhütte ist das ja auch durchaus angebracht, da da direkt Leute neben wohnen.
btw. Wer ist für euch außer Mülltolon denn nen larp aldi?
-
Ich muß darauf ein deutliches JA antworten. es ist mir immer wieder in letzter Zeit auf Cons aufgefalen das Spieler und NSC jammern das sie z.B. ne Nachtwache aufstellen müssen, oder das sie einen blauen Fleck haben (ich spreche von kleinen normalen Flecken), das Nachtkämpfe ohne licht nicht gehen etc.
Ich finde es fürchterlich, einfach nur schrecklich und es hat nichts mit dem Save kämpfen zu tun sondern mMn damit das Leute mit falschen Vorstellungen in dieses Hobby gehen und auch nicht richtig von alten Hasen betreut werden. Das ist eine Seite. Die andere ist das ich auch der Meinung bin wie Yezariel das die Menschheit verweichlicht, allerdings unabhängig von Land oder Stadt und sich das auch so auswirkt.
Und ich kann auch von weiblichen Wesen etwas mehr Aushaltevermögen und Toughness erwarten und nicht nur Rumweinen weil z.B. das Kleid grad schmutzig wird wenn man getroffen sich fallen lassen muß. Und das sage ich hier als weibliche Spielerin der all das leider schon passiert ist mit Gegenübern.
Irmina
-
Hm, vielleicht sollte man mit Charpunkten nicht nur Zauber kaufen sondern auch Fertigkeiten für das Rüstungstragen ^^
@Safety: Ich bin PRO Safety, habe aber nix dagegen, auch im dunklen angegriffen zu werden, wenn ich WEIß, dass derjenige sich so unter Kontrolle hat und mich nicht OT verprügelt. Leider schlagen Krieger häufig recht heftig, der gleiche Schlag auf sie spüren sie kaum, da Rüstung. Aber als Dauer-Ungerüsteter find ich das nicht lustig.
Gegen gespielte Folterung hab ich persönlich auch nichts, solange es Spiel bleibt. Hab eine sehr geile Folterung bei den Drow erleben dürfen. War echt super und OT haben sie immer wieder nachgefragt, ob wirklich alles OK ist oder ich was zu trinken braucht (dungeon, heiß, da schwarze planen und dauersonne drauf)
Man muss aber 'Weichei' von 'Weichei' unterscheiden. Wenn ich es mir real leisten könnte, nach nem Con RL krank zu sein, weil ich in Wind und Regen halbe Nacht gezittert hab, wäre auch das kein Problem. Nur wenn man nen Chef im Nacken hat, der einen auf n Kicker hat und es nunmal gar nicht gern sieht, wenn man nach Urlaub krank wird... sorry dann geht für mich RL-Gesundheit und Vorbeugung vor. Wenn man seinen eigenen Körper gut genug kennt, weiß man, wo seine Grenzen sind.
@Mythodea & DF: Ich habe beide dieses Jahr mitgemacht und bei beiden keinen Schlag abbekommen oder Treffer kassiert. Allerdings ist meiner subjektiven Einstellung nach auf dem DF mehr 'geprügelt' worden und mehr passiert, obwohl weniger Leute. DAS sollte zu denken geben. Denn DF ist mehr oder minder reines Schlachtencon und Mythodea auch Plot/Quests. Auf DF ist der Frauenanteil auch extrem geringer als auf Mythodea. Man interessiert sich auch kaum mehr für das Spiel (auif DF), es geht nur ums dengeln, kämpfen, moschen... kein schön gespielter fight, nein... weit gefehlt... bei den Meisten bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob sie überhaupt raffen, dass es ein Wettstreit der Drachen, quasi Olympische Drachenspiele sein soll... was ich da erlebt habe auf DF war einfach nur: ich mag den nicht weil der aus dem Lager kommt... den hau ich jetzt um... - traurig oder? Das war vor 3 Jahren noch anders.
-
@deirdre
Einseitige Sichtweise. Ich habe da sehr viel anderes beobachten dürfen. Und aus meinen Unterhaltungen mit Marlon (Malteserchef) stelle ich fest, dass extrem wenig Verletzungen aus Waffeneinwirkung resultierten.
-
Nicht jeder geht direkt zum Malteser, wenn er zu hart getroffen wurde. Dennoch denke ich, da ich beide Cons erlebt habe und mehr Zuschauer als Mitwirker war, dass mir das DF 'brutaler' vor kam. Und es ist fakt, dass man den Grünen umgestrickt hat. Habe selbst mit der LagerSL gesprochen, der meinte, dass letztes Jahr sich zu viele beschwert hätten, dass der Grüne zu friedlich war. Darum die Ansage direkt am Anfang: "Wir kämpfen und siegen. Schluss mit Frieden und Wachstum" (oder so ähnlich)
-
Meine unerhebliche Meinung als Nichtgerüstete:
Das bereits oben angeführte Beispiel mit den um sich schlagenden Rüstungträgern, die, da sie ja gerüstet sind, Schläge ihrerseits kaum spüren und automatisch heftiger zuschlagen kann ich voll und ganz unterschreiben!
Das ist der Grund weshalb ich nur noch mit mir bekannten Personen, egal ob SC/NSC, Männlein oder Weiblein, in einen Kampf gehe, denn verprügelt zu werden macht keinen Spaß.
Und ich hab schon richtig Haue bezogen, selbst als ich schon "halbtot" am Boden lag, kein Spaß.
Es ist, wie immer, eine Einzelfallentscheidung: wenn man weiß, man kann sich gleich unter die warme Dusche stellen, dann springt man in jede Pfütze und stapft auch durch den Schnee. Wenn man aber hinterher ins klamme Zelt kriechen muß, dann ist man eben ein wenig vorsichtiger. Das muß jeder selbst für sich entscheiden, der für mich entscheidende Punkt ist: man darf niemandem den Spielspaß nehmen!
Wenn man seinen Schlaf braucht, klärt man das mit seiner Truppe, zieht sich diskret zurück und packt die Ohrstöpsel aus; wenn man Nachtblind ist, dann läßt man sich fallen, versteckt sich hinter dem nächsten Baum oder, im absoluten Notfall, kreuzt die Arme, aber man schreit unter gar keinen Umständen: DAS IST MIR ABER ZU DUNKEL ZUM KÄMPFEN!!! :'(
Das ist der Punkt, wo bei mir die Toleranz aufhört!
-
@deirdre
Du weisst ja auch, als was ich unterwegs war... Und ich habe einen ziemlich guten Eindruck bekommen, glaub mir. Aber diese Diskussion ist daher müssig, da ich nicht auf dem CoM war.
-
Das hast du gut erkannt, Jeremias. Nichts für ungut, aber einen Vergleich zwischen beiden Großcons kann man meiner Meinung nach nur fällen, wenn man auf beiden war.
Aber das ist ja auch nebensächlich, bezogen auf die eigentliche Diskussion.
Auch der Hinweis unserer ungerüsteten Damen, dass sie viel zu häufig zu hart geschlagen werden von den Rüstungsträgern zeigt ja, dass das Problem bei den einzelnen Larpern liegt, die hart spielen wollen und das dann nicht können. Bei manchen habe ich einfach den Eindruck, dass denen was im Köpfchen fehlt. Ungerüstete erkennt man auch mit Helm auf dem Kopf, da zieht man die Waffe nicht durch. Wenn es Nacht ist kämpfe ich dementsprechend vorsichtiger und überhaupt - wer nicht kämpfen will, weil er sich verletzten könnte, sucht sich eine ambiente Rolle. Es gibt meiner bescheidenen Meinung nach eh viel zu viele Kämpfer unter den Spielern...
-
Das einzigste wo ich nicht mit einverstanden bin und es nie war, sin gespielte Folterungen zu schrecklich sind die Bilder die mir dabei in Sinn kommen, wenn ich an realte Berichte über Folterungen im Mittelalter und auch in der heutigen Zeit denke.
Sie sind Pervers, Grausam, Brutal und Verachtenswert und das muß man einfach nicht ausspielen, ich denke das viele Menschen die sowas real erlebt haben sich ziemlich erniedrigt und verhöhnt vorkommen müßten wenn sie sowas als spiel zu Gesicht bekommen würden.
Aber ich bin ein Fan von coolen Fantasyfigths von Gut gegen Böse mit allem Drum und dran, wo man den Gegner anspingt, ihn niederwirft, auf ihn eindrischt ect pp.
Es man sich ja wie ein wiederspruch anhören, aber bei den figths die wir so machen weiß ich a) das sie nur Spiel sind und b) einer Fantasiewelt entsprungen sind, wo alles etwas besser ist als in der Realität.
Bei Folterungen die ich mitgemacht habe(genau 2) war es einmal so das ich das Fefühl hatte das dem (Spieler)folterer einer abging als er zuwerke ging, und es war deutlich zu sehen das er das viel ernster nahm als es für das Spiel gut war, mit anderen Worten er war real ein Perverling bester güte. Das hat mich so gegen gespielte Folterungen aufgebracht, soviel zu erklährung warum ich dagegen bin.
Aber gegen einen guten Infight und einen guten Kampf mit allen drum und dran, und an stundenlangen Wachestehen und seine Rolle spiele habe ich absolut nichts einzuwenden.
Das dumme ist nur das viel zu viele denken das Larp nur aus Kämpfen und Punktesammeln besteht, und sie kämpfen obwohl sie noch nciht einmal die absoluten Grundlagen beherrschen oder zumindest ne vorstellung zu haben, das führt dann zu solchen Meckeraktionen wo eine Steitpartei die andere beschuldigt zu brutal vorzugehen und das sie total scheiße sind.
Wer kämpfen möchte also ein Kämpfenden charaktwer spielen möchte, der sollte nix gegen blaue Felcken haben, oder dagegen das der Gegner mal was grober ist, es gehört dazu.
Alle anderen die sich dauernt draüber beschwehren, die sollten vieleicht in betracht ziehen eine andere Rolle zu spielen, was einerseit wieder die Laprwelt bereichern würden und andererseits die Rolle des einzelnen Kämpfers wieder aufwerten und so zu einem coolen Erlebnis zu machen.
Stellt euch mal vor wie es äre, wenn plötzlich von 50 Spielern nur 11 richtige Kämpfer sind und die anderen anderer Profisionen nachgehen, und sie von einer Orkhorde bedroht würden.
Das wäre WIRKLICH cool und so würde auch geiles Rollenspiel entstehen, und niemals der Eindruck das Larp aus Weicheiern in Plattenpanzer besteht, denn nur die die denen das Kmpfen nix ausmacht würden dann offensiv gegen die Orks vorgehen, wärend die anderen auf ihre cleverness angewiesen sein würden, was wieder sehr Rollenspielträchtig wäre.
Aber was haben heute nun, eine blasse Ansammlung von Flachflöten und Weicheiern in Plattenpanzer und Palavermagieren die imaginäre Koponenten zu ihren Zaubern verwenden und so wird niemals guten Rollenspiel entstehen können. Ich gebe zu ich war auch einige Zeit aufgrund meiner Gesundheitlichen Lage nicht dazu imstande die Rolle der Ritters Ralf auszufüllen, aber auch das hat sich zum glück geändert denn sonst hätte ich es mir überlegt nicht was passenderes zu spielen, um nicht als Idiot oder Pappnase dazustehen, es ist halt nicht toll an der Astmakrankheit haarschaft vorbeigeschlittert zu sein ;).
Was können wir dagegen tun? Wir könnten als Vorbilder den Noobs vorspielen wie geil zum beispiel Händlerrollen oder einfache Abenteuerer sind, um sie zu ermutigen mehr als nur Plattenweichlinge zu sein.
Wir könnten den Noobs zeigen wie geil ein Kampf mit allem drum und dran ist.
Wir könnten ihnen zeigen das Larp mehr ist als Kämpfen und Ep sammeln, sondern es sich eigentlich dabei um Rollenspiel handelt, und das der Spass im ausspielen der Rolle zu finden ist, und nicht bei der "wer-ist-das-fieseste-weichereierplattenschweinchen-ober-Epsammlerpowerspielerei".
Gutes Rollenspiel braucht eigentlich nur nebenbei einen Plot der von der Spielleitung vorgeschrieben ist, denn das spiel entwickelt sich aus dem tun der Spieler herraus, und ein guter Plot ist dann die Krönung das Sahnehäubchen des ganzen.
Vermutlich werden nicht alle drauf anspingen, aber ein paar werden es immer sein, und diese werden ihrerseit irgendwann (hoffentlich) anfangen cool zu spielen und dadurch für Noobs und alteingesessene Pappnasem ein Vorbild zu sein.
Gruss Andi :)
-
Hm... Chrisz hat meinen bisherigen Post gut zusammen gefasst. Danke!
Zu den anderen Post, und hier will ich speziell Andy einen Riegel vorschieben, Kampf ist ein Sport, der will gelernt und trainiert sein. Es darf nicht "normal" sein mit blauen Flecken rechnen zu müssen, beim LARP ohnehin nicht. Gelegentliche Ausfälle gehören zum Erscheiningsbild, aber diese als Bestandteil zu werten, kann nur falsch sein. Bei den Reenactoren gibt es ein Spricht: "Der Schlag war zu hart, wenn er dem anderen weh getan hat."
Es gibt keine Weichlinge was Trefferstärke anbelangt. Andernfalls müsste man die körperlichen Anforderungen nach dem Stärksten ausrichten. Dann würden zwar nur Tobis (meins nicht böse *g*) umher wandeln, das würde dem SPIEL aber eine Menge von seinem Reiz nehmen. Es lautet eben, sich in eine Rolle hinein zu versetzen.
Problematisch werte ich die mangelnde Erfahrung und die fehlende Einschätzung der eigenen kämpferischen Fähigkeiten. Auch nach 2 Tagen intensivem LARP Kampf bemerke ich Erschöpfungserscheinungen in meiner Muskulatur und damit einhergehenden Verlust von Sicherheit.
Ich glaube der Trick liegt oft nicht bei vielen sondern bei guten Kämpfen. 53 Zombiewellen nötigem den meisten Spielern mehr ab als ihr Körper zugesteht. Ein paar klug agierende Gegner die den Kampf spannender machen wären eine nette Alternative. Wenige schnelle Einsätze fordern auch einiges ab, liegen aber den meisten eher als die dauerhaft mürbenden Kämpfe.
Verweichlicht die LARP Welt? Ganz ehrlich, so sicher bin ich mir da nicht...
-
Dann würden zwar nur Tobis (meins nicht böse *g*) umher wandeln, das würde dem SPIEL aber eine Menge von seinem Reiz nehmen.
Juhu ein Con mit 120 Tobis oder ein Großcom mit 3000 mal ich *g*
Ich glaube, da hätte ich meinen Spaß :smile290:
-
Ich glaube der Trick liegt oft nicht bei vielen sondern bei guten Kämpfen. 53 Zombiewellen nötigem den meisten Spielern mehr ab als ihr Körper zugesteht. Ein paar klug agierende Gegner die den Kampf spannender machen wären eine nette Alternative. Wenige schnelle Einsätze fordern auch einiges ab, liegen aber den meisten eher als die dauerhaft mürbenden Kämpfe.
Und dieses Problem wird durch das "Wettrüsten", das seit einiger Zeit stattfindet, bloß verschärft. Denn wenn wie erläutert die meisten Spieler mittlerweile schwere Rüstungen tragen, unabhängig davon, ob das für die Rolle die man spielt angemessen ist, wird es auch für die Spielleitung schwierig, eine passende Gegnerstärke zu finden, zumal bei der abnehmenden NSC-Zahl. Der heutigen Durschnittsspielerschaft kannst du ja mit einer Horde abgerissener Straßenräuber keine angst mehr machen. Folglich gibt es dann unzählige Angriffswellen, oder eben die unsterblichen Halbdämonen, die "4, 4, 4!" bei jedem Schlag schreien.
Daher die Frage: Was meint ihr, sollte man als Spielleitung den Spielern nicht nur auf die Fertigkeiten und Zauber schauen, sondern auch die Ausrüstung auf die Charakterrolle einschränken dürfen?
-
Da wird es richtig schwierig!
So etwas kann, und meiner Meinaung nach auch zu recht, als Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eines jeden verstanden werden. Du kannst niemandem vorschreiben was er mit seinem Geld machen soll!
Die Lösung liegt meiner Meinung nach in dem, was Engonien und Condra eh praktizieren: man gibt seinen Cons ein Profil, das eine bestimmte Art von Spielern anzieht und geht Richtung "Empfehlungscon", bei dem eine Stammspielerschaft und unbekannte Spieler anzutreffen sind. Fügen sich die Spieler gut ein, dann kommen sie auch wieder, wenn nicht, dann suchen sie sich was anderes.
Das führt auf die Dauer zu einem gleichbleibend hohem Niveau und auch zu Spaß für alle und darum geht es uns doch letzten Endes, oder? ;)
-
Was heißt hier Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Ich will niemanden vorschreiben was er kaufen darf, bloß, was er "auf meiner Con" (wenn ich denn eine machen würde ^^) tragen und einsetzen darf.
-
Kommt fast aufs gleiche hinaus, denn Du schränkst den Spieler unnötig ein. Vertrau doch einfach darauf, dass sich das selbst reguliert oder gehe als SL kreativ dagegen an!
Ich stelle mir gerade den Kämpfer vor, der wutschnaubend das ganze Lager zusammenschreit, weil ihm Kobolde die Rüstung versteckt haben... :wos_engell2:
-
Das wiederum finde ich viel schlimmer als eine Ansage von vorneherein. ;-)
-
Hmm, ich muss sagen, dass mir Jelenas Vorschlag einer "IT-Lösung" von Problemen dieser Art am besten gefällt. Ein direktes "das darfst du aber nicht tragen" führt nämlich in den meisten Fällen höchstens dazu, dass der jeweilige Spieler eingeschnappt ist und fortan nur noch die contra-tour fährt.
Aber das Problem mit den "Kellerkindern-in-Weihnachtsmann-Platte" hat wirklich arg zugenommen! Vor allem auf den bereits erwähnten Großcons konnte man leider viel zu viele Spieler dieser Sorte besichtigen.
Ich persönlich liege was diese Dinge angeht wohl mit dem Micha auf einer Wellenlänge. LARP ist nun mal ausspielen. Und wenn das heißt, sich in den Dreck zu werfen, nass zu werden oder sich auch mal den ein oder anderen Kratzer oder blauen Fleck (...und davon hatte ich bestimmt schon genug) einzufangen, dann ist das ok, solange jeder darauf achtet, dass es nicht mit Absicht passiert. Ich erinnere hierbei nur an Tims Kamikaze-Rolle den Hang hinab auf dem Condra Light oder meinen, zugegeben, etwas ausgearteten InFight mit Lars auf der Taverne.
Damit meine ich allerdings nicht, dass von nun an alle Safety-Regeln in den Wind geschossen werden sollten, aber solange man aufeinander aufpasst und mit dem anderen klärt wie weit man gehen kann, ist das nach meiner Ansicht in Ordnung.
Und zur Not, gibt es ja immer noch den Stop-Befehl und die Möglichkeit gegebenenfalls die Deppen hinfort zu ignorieren (...was ich z.B. noch immer mit einem gewissen Möchtegern-Zwerg von der Twilight-Taverne tue, der von einer Horde Lupus niedergestreckt wurde).
Gruß,
der Chris
PS: @Andi - Sorry, aber deine "Bezug-zur-Realität-Begründung" warum Folterungen im LARP unterbleiben sollten, halte ich für Quatsch! Ansonsten kannst du nämlich gleich auch alles Andere aus dem LARP streichen, was mit Kampf, Krieg, Böse, Verhauen, Diebstahl, Betrug etc. etc. etc. zu tun hat. Vielmehr gilt auch hier die Regel: Wird es zu krass, sag einfach STOP! Bzw. Kläre es mit der betroffenen Person im Vorhinein und Zwischendurch ab!
-
Ich würde in einem Teil Krisz zustimmen und die Rüsttauglichkeit von der Erfahren heit, dem Stand und der Herkunft des Charakters abhänging zu machen.
Zum Beispiel könnte man in den Regelmodifikationen festlegen, wer wann was nach IT Regeln tragen kann. Mann muss ja keine Platte verbieten sondern kann sagen, dass man, aus finanziellen oder wie auch immer gearteten IT Gründen, keine vollständige Platte tragen kann, sondern bitte nur den Torsoschutz anlegt.
Wenn man Plattengebrauch nur einschränkt und nicht verbietet und das auch von vornherein in den Regeln etc. deutlich macht, ist das denke ich die beste Idee um übermäßige Platterei zu regulieren. Mann könnte auch den Platten vom Larpaldi einen niedrigeren Rüstwerd geben, da sie auch OT dünner sind. Es gibt denke ich genügend möglichkeiten die man als SL hat um wirklich allen ein schönes Speil zu bescheren. Manche werden sicher auch einsehen, dass es auch toll sein kann wenn man nicht der letzte ist der noch steht (geheilt werden kann nämlich echt spaß machen) und somit vielleicht dauerhaft auch übermäßigen Rüstungsschutz verzichten.
-
Wenn Magier/Heiler/Kräuterkundige eingeschränkt sind durch die EP-sammelei, warum dann Krieger nicht auch?
Wenn man also Punkte einführt für das Tragen von Rüstung... oder aber Punkte dafür, ob die gekaufte Rüstung auch IT wirkt... Ich kann mir OT so viele Zauberkomponenten kaufen, wie ich will, gleiches an Kräutern und Verbänden. Deswegen kann ich (durch SL vorgegebenes Regelwerk) IT diese noch lange nicht nutzen bzw sinngemäß einsetzen. Da könnte man ansetzen.
Das mit dem Kobold-klaut-rüstung ist ein IT/OT Problem, der schnell in OT-Diebstahl ausgelegt werden kann. Sollte man unterlassen. Dann eher die Variante, dass er ohne Erfahrung (von mir aus an Contagen gerechnet) seine Rüstung IT nicht pflegen kann und sie damit nicht wieder ganz bekommt oder aber IT zu doof ist, sie richtig anzulegen oder dass sie durch die Reise rostig geworden ist, weil er noch keine Erfahrung in der Pflege hat.
Wenn man vom Punkteverteilen wegkommen will und nur abänderungen zu den bekannten Regelwerken macht, kann man als Hausregel doch einführen, dass man erst ab so und so vielen Contagen fähig ist, Rüstungen so zu tragen und zu pflegen, dass sie nutzbar sind.
-
Für all das gibt es eine ganz einfache Lösung: Du kannst, was du darstellen kannst, bzw. du kannst, was andere mit dir spielen wollen, nicht mehr und nicht weniger.
Kein Mensch braucht Punkte, die sind ein Relikt aus Tischrollenspielzeiten und damit so überflüssig wie das Wasserlager. ;)
-
Gesprochen wie ein wahrer Feuerbewohner!
Vivat Ignis! ;)
-
Nuja, nur scheint die Anzahl ja real zuzunehmen, die meinen sie können und so. Und da hilft kein dkwddk wie man sieht. Und wo es ohne Regeln nicht geht, müssen Regeln her.
-
Stimmt genau. Fängt ja schon damit an, dass so verdammt viele meinen, sie könnten gut mit zwei Waffen gleichzeitig kämpfen ::)
-
Was mir grad in den Sinn kommt, mal erneut bei den "echten" Kämpfern abgekupfert. *fg* Bei Events von Reenactoren (ich weis, ihr könnte es nicht mehr hören) wir vor dem Event nochmal ca. 15 Minuten lang eine Kampf Einweisung gemacht. Dort machen 2-6 Leute nochmal alles vor und erklären besimmte Verhaltensmuster bzw. die Treffer- & Rüstungsregeln.
Einweisungen gibt es beim LARP ebenfalls, das können wir dort machen. Wenn gewünscht, können wir das auch als Film im Download Bereich stellen. Eine Art Tutorium für Kampf auf unseren Cons. Mal ehrlich, LARPer und alle anderen sind geil auf Filme. Und das könnte mal ein nützlicher Beitrag sein, die Welt ein wenig angenehmer zu gestalten.
Kobolde klauen deine Sachen halte ich auch für gefährlich. Und von vorn herein verbieten würde ich auch nicht. Eine gewisse Menge an Con Tage ist schon einmal ne Idee, das ist ein Ansatz.
Das löst aber noch nicht das Problem der zu harten Schläge und des wilden Gefuchtels. Speziel meine Freunde mit den zwei Waffen sind mir da willkommen. Die halte ich für die allergrößte Gefahr. Es dauert Jahre das zu lernen und die meisten kommen nicht einmal auf ein paar Monate Kampftage. Jeder darf kaufen und verwenden was er will, das können wir niemandem vorschlagen. Die Waffenproblematik könnte man lösen, indem die (summierte) Klingenlänge (bei)der Klingen z.B. nur 160 cm sein darf usw.
Überhaupt, wenn es um das Thema Kampfsicherheit geht, bin ich sofort mit dabei. :)
-
Ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen!
@ Yez: Ahrhütte ist eine Ausnahme, vor allem wenn es, wie bei den Anfänger Sachen auf denen du warst, ja auch um das Feiner geht.
Aber auch mitten im nichts auf freiem Feld werden die Nachtwachen seltener, selbst auf harten Abenteuer-Cons - und das war früher einfach anders...
-
@Ingo
Das ist dann allerdings ein Zeichen für "abnehmende Vollintimetolleranz". Wer nicht bereit ist auch den schmutzigen Teil auszuspielen kann ja eine Ambienterolle spielen. In der bekannten Fantsyliteratur sind die Ritter ja auch keine Weicheier und wenn man denen nacheifert, sollte man sich auch entsprechend benehmen.
-
Ich rede ja darum auch nicht nur von DKWDDK, sondern von DKWAMDSW (du kannst, was andere mit dir spielen wollen). Wenn mir einer blöd vorkommt, dann spiele ich nicht mit ihm. Das bedeutet, ich spiele ihn nicht an und belohne ihn auch nicht Dingen wie: bedieben lassen, meucheln lassen, pappnasig angreifen lassen. Da helfen auch keine Regeln und keine Punkte.
Niemand kann irgendjemanden zu irgendetwas zwingen, keine Regeln nicht und auch keine Punkte.
Was das angeht: auch keine SL. Sie kann meinetwegen jemanden vom Con werfen, aber ansonsten zu nichts aber auch gar gar nichts zwingen.
Wie gesagt, es helfen keine Regeln und auch keine Punkte.
Meine Meinung nur.
-
Ich erinnere mich gerne z.B. an das Condra 6:
hab die ganze verf***te Nacht auf nem Felsen gelegen, hatte ne Armbrust in der Hand und ein Seil am Bein, wo ne Glocke dran war, damit ich Alarm geben konnte...
Natürlich kam niemand.. das wusste ich OT auch.. aber es war mir egal..
welcher NSC macht sowas heute noch ?
Also wenn ich auf nen Con gehe, wo im Flyer steht "24h IT", dann darf ich mich nicht beschweren, wenn um halb 3 nachts das gekeile losgeht... ich sollte mich freuen...
bin zwar student und mich haut keiner meiner Profs, wenn ich Montags nich zur Vorlesung latsche, aber ich hab das als ich gearbeitet habe auch am WE nich anders gemacht und mir sind nie Nachteile dadurch entstanden.. die Jungs, die am Sonntag Fußball spielen und grundsätzlich Montags kaputte Knochen haben, kriegen ja auch keine aufn Deckel...
werd´s weiterhin so handhaben, dass ich bei ausgewiesenen 24h IT auch um 3 uhr rumbrülle, wenn ich das IT für nötig halte... und nich auf Cons gehen, die von Weichflöten überlagert sind. sonst, wie Johannes gesagt hat: ignore ist immer noch eine lösung
-
@ till & offtopic:
Schleif dich ma wieder auf ne Con. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wann wir das letzte mal IT was zusammen getrunken haben, so lange ist das schon her. Naja gut mittlerweile ganz genau ein Jahr :P
Guck mal in die Termine und dann die Con an! Vielleicht ist das was fuer dich? Wuerde mich freuen dich mal wieder IT zu sehen!
-
AUA hatte einen blauen Fleck am Knie, eine Schramme auf dem Rücken und mein Nacken war total verspannt... - ABER DER CONQUEST WAR GEIL!!!!
Jetzt mal Spaß beiseite. Leider gibt es immer wieder Pappnasen die ihr Waffen (und vor allem in den Schlachtreihen) nicht einzusetzen wissen. Ich hatte auf dem CoM leider zuviele dieser Schläger erleben dürfen. Da ich als Sharuhn hinter den Schlachtreihen stand konnte ich wenigstens sofort eingreifen und mir solche Burschen schnappen.
Wenn es Gegner waren die nur etwas härter geschlagen haben und nur leicht unvorsichtig waren, habe ich sie i.d.R. zum Feldduell gefordert - Gefahr gebunden, Gefahr gebannt.
Ich spiele LARP seit nun schon mehr als 10 Jahren und habe seit der ersten Stunde auf gutes Rollenspiel gesetzt.
Warum?
Mein erster Con war ein Anfängercon (Fight for the Ring vom Ring der Abenteurer) und der "Priester-Trainer" war geil und hat mich genau auf diesen Weg geleitet.
Und wir alle haben die Chance dies gleichzutun. Ich werde dies auf dem Brückenkopf tun und ich hoffe das alle anderen "Trainer" dies auch tun.
-
Nein Nein Münster alles hat seine Grenzen, und ich kann mir durchaus erlauben da einer anderen Meinung zu sein als du, werter Kollege ;).
Es gibt halt Grenzen des guten Geschmackes und der hört bei eventuellen Folterspielchen bei mir eben auf, und ich denke sowas sollte auch aus dem Spiel gehalten werden, gegen die anderen Dinge deiner Aufzählung habe ich nix, oder es kommt eben der "stopbefehl" wenns zu krass wird :).
Gruss Andi :)
-
DasThema is doch an sich
"Verweichlichst die Larp Welt?"
Na klar tut se das ->
Nachtwachen sind en witz geworden
Gewaltmärsche gibt es nicht
aus echten diebstahlgründen werden keine waffen zurückgelassen
und zerkloppte chars die in voller rüstung ohne bandagen rumnlaufen kotzen mich an
aber wat willste machen, ist doch latte ob die andern weich sind, aber am schlimmsten sind immer noch weiche SL
is die rüstung zu eckig kommt se weg,
is das schwert zu hart wird nicht eingesetzt
is einem der kampf zu blaue flecken lastig -> wie wäre es mit weglaufen !!!
hat bei mir immer bombig geklappt und normalerweise müßt ein rüstungsloser weiter kommen wie ich, safe bin ich total für aber ich halte null promille grenzen für genauso stußig wie die dollste neue schwertbauvariante, man ist sich des risikos bewußt unterschreibt das mans eingehen möchte und sollte akzeptieren wenns peng macht am kopf und man schlagartig wach ist
Ich bitte euch mal ernst zu bleiben. Die Sicherheit ist völlig überspitzt, ich kann mich auch mit nem Eisenrohr prügeln wenn ich weiß das gegenüber hat die selben schmerzen wie ich. Dann pass ich wenigstens auf. Nen paar echte keulen würden so manchem gut tun.
Feiern bis zum Siegesexcess, den arsch bis auf ne erkältung abfreieren und heiser sein gehören einfach zum austoben dazu, wien gesunder schlaf am montag und dienstag nachm con. Damit sollte man leben können. Wer nicht sollte sich das nicht antun und mit wattebäuschlein in den ohren einfach ins bettchen steigen und gut is und später net meckern abers war doch soooo spät.
Meine 10 cent.
In der regel sind alle erwachsen zumindest vorm gesetz und die Analphabetenquote ist recht niedrig unter larpern, jeder kennt die agb's auswendig. Ich bin für die darstellung von allem was geht, blut und schlamm muss dreckig sein ud die klamotten versaun. Kmapf führt zu blaue flecke, die nachtwache zu augenringen, der suff zum koppping. Alle diskussionen über härtegrade sind müßig und wurden hundert mal geführt. Wers net kann die rüstung den tag anbehalten is halt net fürn Ritter geboren.
-
@ Rogar: Jep! Einer Meinung!
-
Und da liegt doch der Witz dran...
Zu harte Waffen müssen nicht sein. Allerdings kann ne Eisenstange weniger schlimm sein, hängt vom Führer/ Schwinger ab. Es sollte nicht jeder eine Waffe führen dürfen, das ist der Punkt.
Die AGB kennt jeder, aber unter alkoholeinfluss kämpfen ist grob fahrlässig, sich selbst und anderen gegenüber. Das muss nicht sein.
Kennt ja auch jeder beim Auto, hällt sich aber nicht jeder dran, die Konsequenz ist lediglich lethaler...
Ob es zu weich wird? Kann gut sein, man orientiert sich am schwächsten Glied der Kette. Andere Glieder sind Teil einer Lösung.
Und nun, jammern bis der Arzt kommt? Oder ne sinnvolle Lösung suchen! O0
-
Eine sinnvolle Lösung haben wir denke ich gefunden. Einladnungscons.
Wir machen einfach nur noch Larp mit Leuten, die genauso drauf sind wie wir.
-
Nette idee, und wer soll die ausrichten^^.
Naja ich denke wir alle haben die Meinung das Larp einfach zu weich geworden ist, aber das heißt immer noch nicht das alles erlaubt ist, und sollte, das wäre genaus schlimm wie das andere Extrem(weicheeiercons).
Das Mittelmaß ist akzeptabel, für die weicheier nicht zuuu hart und für die harten Jungs nicht zuu soft.
Oder komplette jackasscons und Weichereier-wattebauschcons, aber ich finde nicht jeder muß so hart sie wie ihr anscheinend seid! Das ist ja gerade das was Larp ausmacht, das total unterschiedliche Charaktere aufeinander prallen, wünschenswert würde aber sein, das jeder einen Charakter wählen würde der zu auch ihm passt, ein herumjammernder Ritter der rumheult das die Schwerthiebe zu fest sind, ist doch einfach nur peinlich, da sollte man mal mit dem Jungen reden und ihm behutsam erklähren das er mit nem anderen Charakter, besser dran wäre und mehr Spass am Spiel hätte und dazu den anderen den Spass nicht verdirbt, und zwar ohne das das in Sinnlosen Streit endet.
Wenn das so laufen würde, hätten wir dieses Porb. nicht, und daher nochmal das kann man nur ändern in dem man sowas den anderen vorspielt, wenn die merken das unser Spiel besser ist und wir massig spass haben, dann kommen einige mit sicherheit alleine ins Grübeln warum das so ist.
Gruss
-
Puuh, nach dem Brückenkopf habe ich mir das hier mal reingezogen, was ein Batzen :)
Grade nachdem ich die "Anfänger" spielen hab sehen kann ich nur sagen: An diesen liegt es mal nicht ;-)
Wache, laufen bis zum exitus etc...War doch alles bei.
Rüstungen verbieten oder solche Dinge sind völlig sinnlos, meiner Ansicht nach brauch es dann Plotstränge die man mit Platte nicht machen kann, lange Wanderungen durch Wälder, Dungeons (sind selten und aufwendig, aber meist verflucht geil) etc, Kämpfe gegen flinke Gegner, in denen einem nach 15min das Wasser in der Butz schwappt, das frustriert auch Plattenträger.
Ich trage ja selber gern viel Rüstung, kämpfe auch gern mit zwei Waffen oder einem Schild oder oder oder, und ich will das garantiert nicht verboten bekommen, hab ich mir ja ausgesucht weil es mir freude macht am Wochenende...
Mache das seit 1996, und es ist nicht härter oder weicher geworden in meinen Augen, Plots haben sich geändert und der Ausrüstungsstandard, aber Tränen gab es schon immer...
Was sich definitv geändert hat ist das weniger gespielt und mehr gewonnen wird (wollen wird)!
Wer nur spielen will und auf den Sieg pfeift, der stellt in meinen Augen keine Gefahr dar für irgendwen.
Ansonsten halte ich es mit Hegen, zum spielen brauch man meist zwei (mindestens *g*) und den muß man sich suchen und auch "verdienen", shit egal ob hardcore oder soft, das Hobby ist für alle da :)
-
Also nach dem Brückenkopf kann ich definitiv sagen, dass ich zu weich geworden binn.
Zweimal ist es mir passiert, dass ich einen Spieler verfolgen wollte und er mir einfach weggerannt ist und ein andres Mal wollte ich wegrennen und bin eingeholt worden.
Ich bin ein alter weicher Con(warm)duscher geworden :'( zumindest im Vergleich zu unseren Spielern am Brückenkopf
-
*tröst*
Die engonische Luftwaffe hat ja auch Rost angesetzt. Das passt schon, wir nähern uns ja auch dem Ende des Studentenlebens. In ein paar Jahren...