Der Städtebund von Tangara > Brega
In der Umgebung von Brega.
Mel:
Lorainne lief ein Schauer über den Rücken, als sie Vanions Aussprache hörte.
"Non, ich erinnere mich nicht. Da war dieser Alamargelehrte oder so. Frere Horace? Hortense?"
Sie winkte enerviert ab.
"Das würde uns außerdem trotzdem noch vor das Problem stellen, dass wir auch DEINE Legitimation beweisen müssten, n´est pas? Wir werden eine Lösung finden. wir haben Freunde, und die suchen mit Eifer nach Dokumenten und so. Ysander hat ein paar Urteile gefunden, die uns helfen könnten. Trotzdem müssen wir uns auf das Jetzt konzentrieren. wir finden schon etwas, womit wir Roquefort dingfest machen können. Einige seiner Untaten sind kein Geheimnis, wohl aber geduldet und toleriert. wir müsen etwas finden, was nicht toleriert werden kann. Und bei einem solchen... Menschen... sollte das nicht allzu schwer sein."
Lorainne zog den Umhang noch etwas fester um sich. Ihre Gedanken drehten sich im Kreis. Sie war sicher, dass die Lösung genau vor ihr lag, doch sie sah sie nicht. Sie schickte ein kleines Stoßgebet an Aine, und fuhr dann fort:"Mir fällt der ein oder andere Name sicher noch ein, dazu brauche ich aber einen klaren Kopf. reich mir bitte das Wasser!"
Simon de Bourvis:
"Wenn alles schiefgeht bleiben natürlich noch andere Mittel und Wege Vanions Anspruch zu beweisen, aber vielleicht sollte man in diesem Fall lieber mit der "Familientradition" brechen."
Mel:
Lorainne Blick fuhr hoch: "Das aus deinem Mund?"
Anders:
Anders guckte verwirrt zu Simon und reichte Lorainne einen der Wasserschläuche hin. "Was meinst du?", fragte sie.
"Was für eine Tradition? Und woher kennst du die?"
Anders warf einen Blick zum Himmel. Die Nacht schritt weiter vor und näherte nicht den dunklen Stunden, und den stillen Stunden wo nur die Jäger der Nacht sich zwischen den Bäumen bewegen würden. Ihre Augen huschten über den Rand der Bäume am Horizont. Viel konnte sie nicht erkennen, da sie ins Feuer geschaut hatte und so brauchte sie einige Minuten um sich etwas an die Dunkelheit zu gewöhnen.
Da war eine Bewegung in ihrem Augenwinkel.
Anders drehte den Kopf, eine Spur zu schnell, als das sie sich einfach so hätte umschauen können und lauschte. War da etwas? Sie konnte kein rascheln hören was auf einen Vogel hindeutete, kein Stapfen von Pfoten oder Hufen.Sie schloss die Augen und lauschte angestrengter aber da war nichts. Vielleicht waren die anderen auch zu laut. Sie schienen nichts gesehen zu haben. Sie öffnete die Augen wieder und schaute in die Dunkelheit.
War da was? Da war doch was gewesen oder? Sie sah doch keine Geister und windig war es auch nicht. Jetzt wurde sie neugierig und stand langsam auf, jetzt voll konzentriert auf die Stelle wo sie glaubte etwas gesehen zu haben.
//Was bist du?//
Torben Menasa:
Er schaute Anders an.
//Wusste ich doch: wenn mich einer erspäht, dann die flinke Anders// dachte er sich mit einem Lächeln.
Langsam ging er einen Schritt zurück in die Dunkelheit.
Seine Aufgabe war es schließlich zu wachen, nicht ...
Er schüttelte den Kopf und streifte dabei an einen tiefhängenden Ast, der sich nun leicht auf und ab bewegte.
//Wie ein Winken// dachte er sich und warf einen Blick auf die Personen am Lagerfeuer, bevor er wieder in den Wald abtauchte.
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