Der Städtebund von Tangara > Brega

In der Umgebung von Brega.

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Torben Menasa:
Silas kam an die Stelle, wo er das Reh gefunden hatte. Er schaute sich um und fand nach kurzer Suche das, was er gefunden hatte: einen kleinen Pfad in den Wald. Diesem wollte er folgen und schauen, wo er hin führte.

Anders:
Niemand schien ihre Frage zu hören, aber das tier hatte sich auch bis auf weiteres beruhigt. Vielleicht war es sogar eingeschlafen. Anders zog ihre Umhänge Tasche an sich heran und öffnete ihren Beutel. Sie nahm sich etwas von dem Wasser, dass sie zum Teekochen benutzt hatten und schüttete es in eine kleine Holzschale. Mit den Fingern stieß sie an ihre Kerze, holte sie heraus und entzündete sie mit einem Span. Dann zog sie ihre Nadeln und Nähutensilien hervor und besah sich die Kräuter die sie dabei hatte. Sie entschied das Beinwell vielleicht helfen würde und beschaute sich dann die Wunde die der Drat ins bein des Rehs gerissen hatte. Es blutete immer noch und das Tier hatte gekämpft, dass sah man. Sie streichelte es nochmal mitfühlend und fing wieder an zu Summen. Dann säuberte sie die Wunde mit dem heißen Wasser, spülte Dreck und kleine Steinchen aus der Wunde. Hartnäckige zog sie mit der Pinzette heraus. Die Wunde war relativ tief und so entschied sie sie auch zu nähen. Das Kitzt versuchte nun wieder zu zappeln und so fixierte sie es so gut wie sie konnte und machte sich dann schnell und sauber an die Arbeit. Sie wollte ihm nicht zu lange weh tun. Als sie fertig war riss sie einige Leinenstreifen ab und band die Blätter zusammen mit etwas Öl, dass sie aus und mit den Pflanzen versetzt hatte und von dem sie wusste, dass es bei der Heilung half. Als sie fertig war nahm sie ihm das Tuch von den Augen und hörte auf zu summen.
"Shhhh... alles gut, alles gut.", flüsterte sie und liebkoste den Kopf des Kitzes.

Torben Menasa:
Das Rehkitz schnaubte kurz auf, als Anders mit dem Gesang aufhörte, schmiegte sich aber danach an und schlief in ihrem Schoß ein. Es schien sich geborgen zu fühlen.

Anders:
anders streichelte das weiche Fell. //Jetzt pass ich auf dich auf.// dachte sie bei sich und lächelte.
Dann gähnte sie, jetzt ganz offen und streckte sich. "Lorainne. Hast du einen Platz wo ich schlafen kann oder soll ich mir was suchen?", fragte sie und rieb sich die Augen.

Vanion:
Müde war Vanion Silas hinterhergangen. Als der nun auf den Wildpfad stieß und beschloss, diesem zu folgen, drehte Vanion wieder um. Ein paar höfliche Worte zu Silas - mochte der Kerl doch tun, was er wollte, zu dieser götterverlassenen Uhrzeit -, dann machte sich der Knappe wieder auf zum heimeligen Lagerfeuer. Grade, als er ankam, hörte er Anders nach einem Schlafplatz fragen, und auf Lorainnes Wink nahm er sie mit und zeigte ihr eine von einer Lederplane überdachte, mit Tannenzweigen zugedeckte Schlafstelle zwischen ein paar nah beieinander stehenden Bäumen. Dann zog er sich selbst zu seiner Schlafstatt zurück.

Nur kurz kniete er sich hin und sprach ein leeres Gebet zu Lavinia, dann legte er sich hin, schlafen.

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