Der Städtebund von Tangara > Brega
In der Umgebung von Brega.
Mel:
"Welche meinst Du? Die weisse Frau im Immerfrost? Eine meiner liebsten Geschichten, passend für stürmische Nächte.."
Simon de Bourvis:
"Ich meine die mit dem Loch im Boden in das die Kinder steigen..:"
Anders:
Anders wurde hellhörig. "Ein Loch? Eine Höhle? Was passiert mit den Kindern?"
Sie blickte zwischen den beiden hin und her. Dann hob sie den Blick nach oben zum Mond der jetzt hell über den Bergen stand. Sie lächelte ihn an und betrachtete die Sterne. Sterne...
Vanion:
So liebenswert Anders kindliche Fragen auch waren, zusammen mit Simons Geschichten ermüdeteten sie den Knappen.
In seinem dämmrigen, müden Zustand überhörte er fast das Schnauben. Allzu große Sorgen machte er sich nicht, doch seit Simons Pferd diese seltsame Krankheit gehabt hatte.. Ich schaue besser mal nach.
Müde erhob er sich und entschuldigte sich kurz für seine Abwesenheit, dann ging er zu den Pferden hinüber. Didier stand immer noch dort und bewachte die Pferde - ein Mann aus dem Forêt d'Artroux. Kurz erklärte Vanion, weshalb er hier war, dann ging er vorsichtig zu den Tieren herüber und begann, die Fesselungen zu überprüfen. Gefressen hatten sie alle schon - doch schien bei Simons Pferd einer der Stricke gar zu fest verknotet. Vorsichtig lockerte er ihn, während seine Hand dem Pferd über die Nüstern strich. Er mochte kein großer Pferdemensch sein, aber zumindest das konnte er.
Mel:
Lorainne musste nicht lange überlegen:"Der Burgvogt. Eine von Benjens Lieblingsgeschichten. Ich mag sie nicht."
Schulterzuckend griff sie nach der Kelle im Topf auf dem Feuer und schöpfte ein wenig von dem heissen Wasser und füllte es in eine Schale.
Sie nickte nur kurz, als Vanion sich entschuldigte, um nach den Pferden zu sehen.
"Diese Geschichten sind wohl nicht seins. Keine Liebesgeschichte." Sie grinste. "Er ist und bleibt wohl doch ein Träumer."
Schliesslich gab sie ein paar getrocknete Kräuter in das Wasser, die sie in ein Tuch in ihrer Gürteltasche eingeschlagen hatte.
"Mhm... Tee." Nachdem der Tee ein wenig gezogen war, füllte sie ihn in drei Becher, reichten einen Anders und einen Simon, nicht ohne noch einen großzügen Schuß Kräuterschnaps hinzu zu fügen.
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